Bundesliga 2016/17, 31. Spieltag
18:43 - 55. Spielminute

Gelbe Karte
Abraham
Frankfurt

18:49 - 62. Spielminute

Spielerwechsel (Hoffenheim)
Uth
für Kramaric
Hoffenheim

19:01 - 74. Spielminute

Spielerwechsel (Hoffenheim)
Rupp
für Amiri
Hoffenheim

19:02 - 75. Spielminute

Gelbe Karte
Russ
Frankfurt

19:07 - 79. Spielminute

Spielerwechsel (Frankfurt)
D. Blum
für M. Stendera
Frankfurt

19:07 - 79. Spielminute

Spielerwechsel (Hoffenheim)
Szalai
für Demirbay
Hoffenheim

19:12 - 84. Spielminute

Spielerwechsel (Frankfurt)
Rebic
für Seferovic
Frankfurt

19:20 - 90. + 2 Spielminute

Gelbe Karte
Fabian
Frankfurt

19:19 - 90. + 2 Spielminute

Spielerwechsel (Frankfurt)
Hrgota
für Varela
Frankfurt

19:17 - 90. Spielminute

Tor 1:0
B. Hübner
Kopfball
Vorbereitung Rudy
Hoffenheim

HOF

SGE

TSG springt auf den dritten Rang

Hübners spätes Kopfballtor schockt Frankfurt

Hübner trifft

Spätes Glück: Hoffenheim Hübner (2.v.r.) erzielt das 1:0 gegen Frankfurt. imago

Hoffenheims Trainer Julian Nagelsmann veränderte seine Startelf nach dem 1:1 in Köln auf drei Positionen: Hübner (zurück nach Sperre), der wiedergenesene Kaderabek und Amiri ersetzten Bicakcic, Szalai (beide Bank) und Toljan (nicht im Kader).

Frankfurts Coach Niko Kovac tauschte im Vergleich zum Sieg im Pokalhalbfinale gegen Borussia Mönchengladbach (7:6 n.E.) fünf Akteure: Russ, Varela, Stendera, der sein Saisondebüt gab, Seferovic und Barkok begannen für Mascarell (Achillessehnen-Reizung), Gacinovic (Oberschenkel-Probleme), Tawatha (nicht im Kader), Hrgota und Rebic (beide Bank).

Frankfurt begann mit einer Dreierkette, die phasenweise mit den Außenspielern Varela (rechts) und Oczipka (links) zu einer Fünfterkette umfunktioniert wurde. Chandler startete im Zentrum, Barkok und Fabian besetzten das offensive Mittelfeld hinter Seferovic. Die Gastgeber traten in gewohnter 3-5-2-Formation an und machten das Spiel immer wieder breit, um mit Kaderabek und Zuber über die Außenbahnen durchzubrechen oder Lücken im Zentrum aufzureißen.

Hoffenheim gibt den Ton an und scheitert am Pfosten

Die TSG begann mit Schwung, hatte in den Anfangsminuten phasenweise 75 Prozent Ballbesitz und bestimmte das Spiel. Kramaric probierte es mit einem Schuss vom linken Strafraumeck, den Abraham blockte (7.). In der Folge behielt die Nagelsmann-Elf die Spielkontrolle, erspielte sich einige vielversprechende Torannäherungen, unter anderem durch einige Freistöße, die aber zu keinen zielgerichteten Abschlüssen führten. Die dickste Gelegenheit hatte sich Amiri geboten: Kaderabek flankte von rechts scharf vor das Tor. Auf Höhe des ersten Pfostens schlug Wagner ein Luftloch und überraschte damit den hinter ihm postierten Amiri, der den Ball aus fünf Metern an den rechten Pfosten setzte (26.).

Frankfurt hatte defensiv alle Hände voll zu tun, verteidigte aber leidenschaftlich und mit wenigen Ausnahmen konsequent. Offensiv blieben die Hessen allerdings vieles schuldig. Einzig ein Steilpass auf Varela, den Baumann locker aufnahm versprühte einen Hauch von Gefahr (20.).

Frankfurts Passspiel fehlt die Präzision

Bundesliga, 31. Spieltag

Nach dem Seitenwechsel wagte sich Frankfurt einige Male mutiger nach vorne. Allerdings fehlte es den Gästen an der nötigen Präzision in ihren Pässen, weshalb ein vernünftiges Angriffsspiel nicht zustande kam. Bisweilen erreichte die Passquote der Eintracht nur einen Wert von rund 65 Prozent. Das hing allerdings auch damit zusammen, dass Hoffenheim den Gegner immer anlief und zu Fehlern zwang.

Trotzdem lag der Ball nach 54. Minute das erste Mal im Netz, Abrahams Treffer fand allerdings keine Anerkennung. Der 30-Jährige hatte einen Flachschuss von Fabian über die Linie gedrückt, stand dabei aber im Abseits. Fünf Minuten später sorgte Russ mit einer verunglückten Flanke für eine gefährliche Situation. Baumann konnte die Hereingabe gerade noch vor der Linie abfangen (59.).

Zähe Partie im zweiten Durchgang

In der Folge passierte auf beiden Seiten wenig. Hoffenheims Offensive fand im zweiten Durchgang so gut wie gar nicht statt, auch weil die TSG nur selten mal den Ball in der Nähe des Frankfurter Strafraums erobern konnte und somit immer wieder einen weiten Weg bis zur gefährlichen Zone vor sich hatte. Die SGE stand tief in der eigenen Hälfte und hatte durch Seferovic Mitte der zweiten Hälfte die beste Chance, in Führung zu gehen. Der Schweizer lieferte sich ein Laufduell mit Vogt, traf am Ende den Ball aber frei vor Baumann nicht richtig.

Hübner macht es kurz vor dem Ende

Als alles wie im Hinspiel nach einem torlosen Remis aussah, schlug Hoffenheim eiskalt zu: Rudy brachte eine Ecke von links in den Strafraum. Hübner flog heran, wurde von Russ nicht entscheidend behindert und köpfte zum 1:0 (90.) ein. Kovac reagierte umgehend, brachte Hrgota ins Spiel, es blieb jedoch beim knappen Sieg der TSG, die sich damit den dritten Platz zurückerobert hat. Außerdem sicherte sich Hoffenheim damit endgültig mindestens die Teilnahme an der Champions-League-Qualifikation.

Spieler des Spiels

Benjamin Hübner Abwehr

2,5
Spielnote

Eine sehr zähe und unansehnliche Partie mit vielen Unterbrechungen, wenig Tempo und kaum Strafraumszenen.

4,5
Tore und Karten

1:0 B. Hübner (90', Kopfball, Rudy)

Hoffenheim

Baumann 3 - Süle 3, Vogt 3,5, B. Hübner 2,5 - Kaderabek 3, Rudy 3, Zuber 3,5, Demirbay 4 , Amiri 4 - Wagner 4, Kramaric 3,5

Frankfurt

Hradecky 3 - Hector 4, Abraham 3,5 , Russ 4,5 - Varela 4 , Chandler 3,5, M. Stendera 3,5 , Oczipka 3,5, Barkok 4,5, Fabian 4 - Seferovic 5

Schiedsrichter-Team

Günter Perl Pullach

3,5
Spielinfo

Stadion

Wirsol Rhein-Neckar-Arena

Zuschauer

30.150 (ausverkauft)

1899 Hoffenheim tritt am Samstag (15.30 Uhr) beim direkten Konkurrenten aus Dortmund an, Eintracht Frankfurt hat zeitgleich den VfL Wolfsburg zu Gast.

Bilder zur Partie TSG Hoffenheim - Eintracht Frankfurt