Bundesliga 2016/17, 24. Spieltag
17:53 - 22. Spielminute

Gelbe Karte
K. Papadopoulos
HSV

17:53 - 22. Spielminute

Tor 0:1
Christensen
Kopfball
Vorbereitung Wendt
Gladbach

18:07 - 36. Spielminute

Tor 1:1
Kostic
Kopfball
Vorbereitung Diekmeier
HSV

18:08 - 37. Spielminute

Gelbe Karte
Strobl
Gladbach

18:41 - 51. Spielminute

Gelbe Karte
Herrmann
Gladbach

18:47 - 57. Spielminute

Spielerwechsel (Gladbach)
Johnson
für Hofmann
Gladbach

18:57 - 67. Spielminute

Spielerwechsel (Gladbach)
Hahn
für Herrmann
Gladbach

19:00 - 70. Spielminute

Spielerwechsel (HSV)
Gregoritsch
für Holtby
HSV

19:07 - 77. Spielminute

Spielerwechsel (Gladbach)
Jantschke
für Elvedi
Gladbach

19:10 - 80. Spielminute

Tor 2:1
Wood
Rechtsschuss
Vorbereitung Kostic
HSV

19:18 - 88. Spielminute

Spielerwechsel (HSV)
Douglas Santos
für Kostic
HSV

19:20 - 90. Spielminute

Spielerwechsel (HSV)
Lasogga
für Hunt
HSV

HSV

BMG

Ersatzgeschwächtes Gladbach steht mit leeren Händen da

Woods Treffer lässt kämpferischen HSV jubeln

Bobby Wood

Bobby Wood jubelt nach seinem Treffer zum 2:1 für den Hamburger SV imago

Hamburgs Trainer Markus Gisdol wechselte im Vergleich zum 1:0-Sieg gegen Berlin auf zwei Positionen: Müller war nach Magen-Darm-Grippe nicht rechtzeitig fit geworden, ihn ersetzte Kostic. Zudem rutschte Sakai für Walace (Bank) ins Team.

Gladbachs Trainer Dieter Hecking musste nach dem 1:1 im Europa-League-Duell mit Schalke 04 fünfmal tauschen: Besonders schmerzlich wiegten die Ausfälle von Raffael (grippaler Infekt) und Kapitän Stindl (Hüftprobleme), Johnson, Kolodziejczak und Jantschke nahmen auf der Bank Platz. Dafür durften Drmic, Herrmann, Kramer, Christensen und Elvedi von Beginn an ran.

Der HSV legte schnell den Vorwärtsgang ein und interpretierte das 4-2-3-1, vor allem in der Offensive um Kostic, Wood und Hunt, sehr frei. Die Borussia, bei der die Außenspieler Hofmann und Herrmann, der mit seinem 191. Ligaspiel für Gladbach Stefan Effenberg einholte, oftmals die Seiten wechselten, wartete zunächst ab.

Bundesliga, 24. Spieltag

Fohlen warten ab und treffen

Die erste Torannäherung verbuchten die aktiveren Hamburger, aber Gladbach-Keeper Sommer hatte mit Ostrzoleks Lupfer keine Probleme (7.). Zwei Minuten darauf brachte Hunt eine Ecke von links in den Strafraum, aber sowohl der freistehende Papadopoulos als auch Jung am langen Pfosten konnten den Ball nicht im Gehäuse unterbringen. Die Gäste vom Niederrhein ließen sich nicht aus der Ruhe bringen und warteten auf Fehler der Gisdol-Elf. Als Herrmann nach einem Konter von Papadopoulos zu Fall gebracht worden war, war es dann soweit: Wendt brachte den fälligen Freistoß ins Zentrum, Christensen wuchtete den Ball in die Maschen - 1:0 für die Gäste (22.).

HSV-Treffer zählen nicht - Drmic scheitert

Und dieses Tor sollte der Auftakt für eine fulminante Phase sein: Zunächst zappelte der Ball im Gladbacher Gehäuse, aber Woods Treffer wurde aufgrund einer Abseitsposition von Vorlagengeber Ekdal nicht gegeben (29.). Im Gegenzug rettete Adler im Eins-gegen-eins gegen Drmic (29.). In Minute 35 herrschte wieder große Aufregung im Volksparkstadion: Erneut erkannte Schiedsrichter Deniz Aytekin einen Hamburger Treffer nicht an. Doch auch diesmal lag der Oberasbacher richtig - Holtby startete aus dem Abseits.

Alle guten Dinge sind drei - Kostic jubelt

Als die Kugel das dritte Mal im Gehäuse der Fohlen lag, wagte niemand so wirklich zu jubeln - doch diesmal ging alles mit rechten Dingen zu: Diekmeiers Flanke vollendete Kostic zum hochverdienten Ausgleich (36.). Die Hecking-Elf ließ sich von dem Rückschlag nicht aus der Ruhe bringen und spielte weiterhin in aller Ruhe nach vorne. Doch Drmic verpasste eine Flanke zunächst knapp (41.), dann scheiterte Herrmann im Eins-gegen-eins am stark reagierenden Adler (44.).

Hausherren drücken - Wood erlöst Hamburg

Nach dem Seitenwechsel ging es ähnlich intensiv zur Sache, vor allem die Hamburger hatten durch Wood (54./58.) und Ekdal (55.) erste Gelegenheiten. Der HSV hielt das Tempo hoch und ließ somit den Gästen kaum Gelegenheiten, zur Entfaltung zu kommen. Dennoch schlichen sich beim Gisdol-Team immer wieder leichte Abspielfehler ein, die es verhinderten, dass sich die zunehmende Überlegenheit des Bundesliga-Dinos auch in Zählbares ummünzte.

Andreas Christensen

Andreas Christensen bringt die Gladbacher mit seinem Kopfball mit 1:0 in Führung imago

In der Folge dominierte Hamburg das Geschehen, ohne bis auf einen Wood-Abschluss (63.) wirklich für Torgefahr sorgen zu können. Nachdem Wood (75.) und der eingewechselte Gregoritsch (78.) noch scheiterten, machte es Erstgenannter in der 80. Minute besser, als er nach einer Vorlage von Kostic zunächst Vestergaard technisch hochwertig ins Leere grätschen ließ und dann aus kurzer Distanz zum 2:1 traf.

Von der Borussia kommt nicht mehr viel

Gladbach schaffte es nach dem Rückstand nicht mehr, sich dem Tor von Adler, der in der zweiten Halbzeit einen ruhigen Abend verlebte, zu nähern und musste sich letztlich mit 1:2 geschlagen geben.

Spieler des Spiels

Bobby Wood Sturm

2
Spielnote

Lange ein offenes Spiel, im ersten Durchgang mit vielen Strafraumszenen.

2,5
Tore und Karten

0:1 Christensen (22', Kopfball, Wendt)

1:1 Kostic (36', Kopfball, Diekmeier)

2:1 Wood (80', Rechtsschuss, Kostic)

HSV

Adler 2 - Diekmeier 3, K. Papadopoulos 2,5 , Jung 4,5, Ostrzolek 3,5 - G. Sakai 3,5, Ekdal 3,5, Hunt 2,5 , Holtby 4 , Kostic 2,5 - Wood 2

Gladbach

Sommer 3 - Elvedi 4,5 , Christensen 3 , Vestergaard 3,5, Wendt 3 - Kramer 3, Strobl 4 , Herrmann 3,5 , Dahoud 3,5, Hofmann 4,5 - Drmic 4,5

Schiedsrichter-Team

Deniz Aytekin Oberasbach

1,5
Spielinfo

Stadion

Volksparkstadion

Zuschauer

52.501

Hamburg gastiert am Samstag (18.30 Uhr) in Frankfurt. Mönchengladbach bestreitet am Donnerstag (21.05 Uhr) sein Achtelfinal-Rückspiel gegen Schalke in der Europa League. Am folgenden Sonntag müssen die Gladbacher in der Bundesliga gegen den FC Bayern ran (17.30 Uhr).

Bilder zur Partie Hamburger SV - Bor. Mönchengladbach