Bundesliga 2016/17, 13. Spieltag
16:00 - 30. Spielminute

Tor 0:1
Gregoritsch
Kopfball
Vorbereitung Kostic
HSV

16:09 - 40. Spielminute

Gelbe Karte
Sulu
Darmstadt

16:13 - 43. Spielminute

Gelbe Karte
Djourou
HSV

16:46 - 60. Spielminute

Gelbe Karte
N. Müller
HSV

16:48 - 61. Spielminute

Spielerwechsel (Darmstadt)
Bezjak
für Colak
Darmstadt

16:59 - 73. Spielminute

Spielerwechsel (HSV)
Wood
für Gregoritsch
HSV

17:00 - 74. Spielminute

Spielerwechsel (Darmstadt)
Rosenthal
für Kleinheisler
Darmstadt

17:07 - 81. Spielminute

Spielerwechsel (Darmstadt)
Stroh-Engel
für Niemeyer
Darmstadt

17:10 - 84. Spielminute

Gelbe Karte
Ostrzolek
HSV

17:11 - 84. Spielminute

Spielerwechsel (HSV)
Ekdal
für Kostic
HSV

17:14 - 88. Spielminute

Gelbe Karte
Rosenthal
Darmstadt

17:15 - 89. Spielminute

Spielerwechsel (HSV)
Hunt
für N. Müller
HSV

17:16 - 90. Spielminute

Tor 0:2
Ostrzolek
Linksschuss
Vorbereitung G. Sakai
HSV

17:16 - 90. + 1 Spielminute

Gelbe Karte
Diekmeier
HSV

DAR

HSV

Darmstadt im Abwärtstrend - Hamburg im Aufwind

Der Dino lebt! HSV feiert ersten Saisonsieg

Jubelnde Rothosen: Die Hamburger freuen sich über das 1:0 von Michael Gregoritsch.

Jubelnde Rothosen: Die Hamburger freuen sich über das 1:0 von Michael Gregoritsch. imago

Darmstadts Trainer Norbert Meier tauschte im Vergleich zur 1:3-Niederlage auf Schalke zweimal: Niemeyer und Kleinheisler spielten für Fedetskyy (Bank) und Ben-Hatira (Bluterguss am rechten Sprunggelenk). Dagegen verzichtete HSV-Coach Markus Gisdol auf personelle Änderungen und schickte dieselbe Elf ins Rennen wie beim 2:2 gegen Werder Bremen .

Sehr schnell wurde klar, dass sich beide Mannschaften über den Ernst der Lage bewusst waren. Vom Anpfiff weg legten sowohl der HSV als auch die Lilien energisch los. Einsatz und Laufbereitschaft waren zweifellos vorhanden, allerdings auch zahlreiche individuelle Fehler - gerade im Spielaufbau taten sich die Kontrahenten schwer. Das lag einerseits an fehlender Präzision im Spielaufbau, andererseits aber auch an zu wenig Bewegung ohne Ball. Gegen den Ball arbeiteten beide Mannschaften indes durchaus gut.

Bundesliga, 13. Spieltag

Unter dem Strich entwickelte sich ein ausgeglichenes Duell, das mit hohem Tempo und zahlreichen intensiven Zweikämpfen aufwartete. Erste vielversprechende Abschlüsse ließen aber ein wenig auf sich warten: Erst Kleinheisler (15., 24.) und auf der Gegenseite Gregoritsch (20.) sorgten für echte Gefahr.

Nach einer halben Stunde zappelte der Ball schließlich im Netz. Der Treffer entsprang aus einem ruhenden Ball: Im Anschluss an eine Ostrzolek-Ecke bekamen die Südhessen die Situation nicht bereinigt, Holtby bediente Kostic, der anschließend von links exzellent vors Tor flankte. Dort kam Gregoritsch angerauscht und köpfte fulminant in die Maschen zum 1:0.

Kurz darauf hatte die Meier-Elf Pech, als Heller wegen einer vermeintlichen Abseitsstellung zu Unrecht von Schiedsrichter Guido Winkmann zurückgepfiffen worden war (32.). Unabhängig davon zeigte der Rückstand Wirkung bei den Lilien, die eine Weile brauchten, um diesen Schock zu verdauen und erst zum Ende des ersten Durchgangs wieder druckvoller wurden.

Rustikale Gangart, Hektik und Emotionalität am Bölle

Häufiges Bild: Auf dem Boden liegende Spieler, hier Hamburgs Jung und Colak.

Häufiges Bild: Auf dem Boden liegende Spieler, hier Hamburgs Jung und Colak. imago

Bis auf einen eher harmlosen Abschluss von Colak (44.) brachten die Gastgeber aber nichts zustande, sodass sich am Halbzeitstand nach umkämpften 45 Minuten mit insgesamt 22 Fouls nichts mehr änderte. Rustikal ging es auch nach Wiederanpfiff weiter. Viele Zweikämpfe und viele Unterbrechungen prägten das Bild auf dem Rasen. Hinzu kam, dass gefühlt jeder Pfiff des Unparteiischen lautstark kommentiert wurde.

In Summe entwickelte sich die Begegnung fortan zu einem hektischen und phasenweise recht zerfahrenen Duell. Offensiv ließen beide Parteien mittlerweile viel zu wünschen übrig: Während die Darmstädter meist hilflos nach vorne spielten, verließen sich die Hanseaten etwas zu sehr auf die eigene individuelle Klasse. Der HSV kam so aber zumindest zu weiteren Chancen, die aber weder Müller (65.), Kostic (68., 75.) noch Ostrzolek (86.) nutzen konnten. Letztlich blieb das ohne Konsequenzen für den HSV, der in der Schlussminute die Entscheidung herbeiführte und das in Person von Ostrzolek. Dieser erzielte nach Zuspiel von Sakai in seinem 133. Bundesliga-Spiel sein erstes Tor und nahm so die Spannung aus der Partie.

Spieler des Spiels

Michael Gregoritsch Mittelfeld

2,5
Spielnote

Intensiver Abnutzungskampf mit vielen Fehlern auf beiden Seiten, spielerische Momente blieben Mangelware.

4,5
Tore und Karten

0:1 Gregoritsch (30', Kopfball, Kostic)

0:2 Ostrzolek (90', Linksschuss, G. Sakai)

Darmstadt

Esser 3 - Jungwirth 5, Milosevic 4, Sulu 3,5 , Guwara 4 - Niemeyer 4 , Vrancic 4,5, Sirigu 4, Heller 4, Kleinheisler 4,5 - Colak 4

HSV

Mathenia 2,5 - Diekmeier 3,5 , Djourou 4 , Jung 4, Douglas Santos 3 - G. Sakai 3,5, Ostrzolek 3 , N. Müller 4 , Holtby 4, Kostic 3 - Gregoritsch 2,5

Schiedsrichter-Team

Guido Winkmann Kerken

4
Spielinfo

Stadion

Jonathan-Heimes-Stadion am Böllenfalltor

Zuschauer

17.400 (ausverkauft)

Beide Mannschaften sind wieder am kommenden Samstag ab 15.30 Uhr gefordert: Darmstadt in Freiburg, der Hamburger SV zu Hause gegen den FC Augsburg.

Bilder zur Partie SV Darmstadt 98 - Hamburger SV