Bundesliga 2016/17, 11. Spieltag
15:47 - 16. Spielminute

Gelbe Karte
G. Sakai
HSV

15:52 - 22. Spielminute

Spielerwechsel (Hoffenheim)
Bicakcic
für Vogt
Hoffenheim

15:59 - 28. Spielminute

Tor 0:1
Kostic
Linksschuss
Vorbereitung Holtby
HSV

16:11 - 40. Spielminute

Gelbe Karte
Bicakcic
Hoffenheim

16:13 - 42. Spielminute

Gelbe Karte
N. Müller
HSV

16:17 - 45. + 1 Spielminute

Tor 1:1
Wagner
Rechtsschuss
Vorbereitung Demirbay
Hoffenheim

16:39 - 49. Spielminute

Tor 2:1
Zuber
Linksschuss
Vorbereitung Kaderabek
Hoffenheim

16:50 - 61. Spielminute

Tor 2:2
N. Müller
Rechtsschuss
Vorbereitung Holtby
HSV

16:58 - 69. Spielminute

Spielerwechsel (Hoffenheim)
Rupp
für Demirbay
Hoffenheim

17:08 - 78. Spielminute

Spielerwechsel (Hoffenheim)
E. Vargas
für Kramaric
Hoffenheim

17:10 - 80. Spielminute

Spielerwechsel (HSV)
Lasogga
für Gregoritsch
HSV

17:24 - 90. + 5 Spielminute

Spielerwechsel (HSV)
Porath
für N. Müller
HSV

17:22 - 90. + 2 Spielminute

Spielerwechsel (HSV)
Hunt
für Kostic
HSV

HOF

HSV

Hoffenheimer Heimserie reißt gegen den Dino

Müller und Kostic sichern verdienten HSV-Punkt

Seltenes Glücksgefühl: Die Hamburger bejubeln das 1:0 durch Filip Kostic (#17, mit Nicolai Müller).

Seltenes Glücksgefühl: Die Hamburger bejubeln das 1:0 durch Filip Kostic (#17, mit Nicolai Müller). Getty Images

Hoffenheims Trainer Julian Nagelsmann sah nach dem 1:1 in München keinen Grund, seine Anfangsformation zu verändern. Auch die Länderspielpause machte ihm bei diesem Vorhaben keinen Strich durch die Rechnung.

HSV-Coach Markus Gisdol stellte nach dem deutlichen 2:5 gegen den BVB insgesamt viermal um: Mathenia (Bundesliga-Premiere für die Norddeutschen) ersetzte den verletzten Adler (Ellbogen-OP) zwischen den Pfosten, zudem rückten Ostrzolek, Holtby und Kostic für Spahic, Cleber und Lasogga in die Mannschaft.

Kramaric baut Druck auf

Die Partie lief in den ersten Minuten so, wie man den Schlagabtausch zwischen einem Spitzenteam und dem Tabellenletzten erwartet hatte: Es ging ausschließlich in eine Richtung. Kurz nach Anpfiff hätte 1899-Angreifer Kramaric bereits das 1:0 besorgen können, vergab aber freistehend aus acht Metern (3.). In der Folge war es immer wieder der Kroate, der Mathenia prüfte: Erst köpfte Kramaric knapp drüber, dann war der HSV-Debütant aus spitzem Winkel erster Sieger (5., 10.).

Joker Bicakcic ist gleich mittendrin

Die Gäste aus der Hansestadt brauchten eine Viertelstunde, um in Sinsheim wirklich anzukommen. Holtby suchte am zweiten Pfosten Müller, dessen Volleyschuss über den Kasten von Baumann ging (15.). Wenig später musste Hoffenheims Verteidiger Vogt raus, der von Bicakcic ersetzt wurde. Und der Nationalspieler aus Bosnien-Herzegowina rückte direkt in den Mittelpunkt: Erst ging sein Kopfball daneben, dann ließ er sich auf der anderen Seite des Feldes von Kostic vernaschen, der durch die Beine von Baumann die Hamburger Führung besorgte (28.). Das 0:1 war aus Hoffenheimer Sicht ein Wirkungstreffer, der die Hausherren einige Minuten beschäftigte. Bis Wagner kam: Einen Kopfball aus fünf Metern setzte er unbedrängt drüber, scheiterte aus drei Metern wenig später an Mathenia - und besorgte nach Demirbay-Ecke Sekunden vor der Pause doch noch den Ausgleich (39., 44., 45.+1).

Müller findet die Antwort

Bedient: Am Hoffenheimer 2:1 hatte auch HSV-Schlussmann Christian Mathenia seinen Anteil.

Bedient: Am Hoffenheimer 2:1 hatte auch HSV-Schlussmann Christian Mathenia seinen Anteil. Getty Images

11. Spieltag, 1. Liga

Nach dem Seitenwechsel ging es praktisch wieder von null los. Allerdings blieb es nicht sehr lange dabei: Rudy bediente den offensivstarken Kaderabek, der für Zuber auflegte - 2:1 für 1899 (49.). Blieb die Frage zu klären, ob der Bundesliga-Dino nun komplett einbrechen würde. Weil Djourou in letzter Sekunde vor Demirbay klärte (54.), durfte Müller verneinen. Nach Süles dickem Patzer fand Kostic über Holtby schließlich Müller, der aus kürzester Distanz vollstreckte - 2:2 (61.).

Wechselspiele bleiben wirkungslos

Einer, der in die HSV-Suppe hätte spucken müssen, war Hoffenheims Kramaric, doch der Kroate ließ in der 71. Minute mal wieder einen Hochkaräter liegen. Wenig später "erlöste" ihn Nagelsmann und brachte Geburtstagskind Vargas (78.). Auf der Gegenseite signalisierte auch Gisdol, dass ihm das 2:2 nicht reichte - und brachte Stoßstürmer Lasogga für den emsigen Gregoritsch (80.).

Die Wechselspiele allerdings blieben in einer zerfahrenen, von Spannung geprägten Schlussphase wirkungslos. Zuber zielte in den letzten Zügen knapp daneben, Rupp war Sekunden zuvor nach einem Kontakt mit Djourou zu Boden gegangen - Hartmann sah keinen Elfmeter (90.). So blieb es schlussendlich beim 2:2, das die Hoffenheimer Heimserie (zuletzt drei Dreier in Folge) beendete.

Spieler des Spiels

Pavel Kaderabek Mittelfeld

1,5
Spielnote

Spannend und kurzweilig, aber ohne die große fußballerische Klasse und zu sehr fehlerbehaftet.

2,5
Tore und Karten

0:1 Kostic (28', Linksschuss, Holtby)

1:1 Wagner (45' +1, Rechtsschuss, Demirbay)

2:1 Zuber (49', Linksschuss, Kaderabek)

2:2 N. Müller (61', Rechtsschuss, Holtby)

Hoffenheim

Baumann 3,5 - Süle 4,5, Vogt , B. Hübner 3 - Kaderabek 1,5, Rudy 3, Zuber 2,5 , Amiri 3, Demirbay 3,5 - Wagner 2 , Kramaric 4,5

HSV

Mathenia 5 - Diekmeier 4, Djourou 5, Jung 4, Douglas Santos 4,5 - G. Sakai 4 , Ostrzolek 3,5, Holtby 3, N. Müller 2,5 , Kostic 2 - Gregoritsch 4,5

Schiedsrichter-Team

Robert Hartmann Wangen

5
Spielinfo

Stadion

Wirsol Rhein-Neckar-Arena

Zuschauer

29.512

Hoffenheim reist am Samstag (15.30 Uhr) zur kriselnden Borussia nach Mönchengladbach, der HSV will zeitgleich gegen Werder Bremen im Nordderby den ersten Dreier der Saison einfahren.

Bilder zur Partie TSG Hoffenheim - Hamburger SV