Bundesliga 2016/17, 10. Spieltag
18:05 - 35. Spielminute

Tor 1:0
Schöpf
Kopfball
Vorbereitung M. Meyer
Schalke

18:06 - 37. Spielminute

Gelbe Karte
Veljkovic
Bremen

18:08 - 38. Spielminute

Tor 2:0
Bentaleb
Linksschuss
Vorbereitung Naldo
Schalke

18:11 - 42. Spielminute

Tor 2:1
Gnabry
Foulelfmeter,
Rechtsschuss
Vorbereitung Gnabry
Bremen

18:12 - 43. Spielminute

Gelbe Karte
Petsos
Bremen

18:41 - 54. Spielminute

Gelbe Karte
Bentaleb
Schalke

18:50 - 63. Spielminute

Tor 3:1
Schöpf
Linksschuss
Vorbereitung Kolasinac
Schalke

18:50 - 64. Spielminute

Spielerwechsel
Hajrovic
für Fritz
Bremen

18:54 - 68. Spielminute

Gelbe Karte
S. Garcia
Bremen

18:56 - 70. Spielminute

Spielerwechsel
Pizarro
für Bartels
Bremen

19:07 - 80. Spielminute

Spielerwechsel
Stambouli
für Bentaleb
Schalke

19:11 - 84. Spielminute

Gelbe Karte
Stambouli
Schalke

19:14 - 88. Spielminute

Spielerwechsel
Baba
für M. Meyer
Schalke

19:17 - 90. + 1 Spielminute

Spielerwechsel
Konoplyanka
für Choupo-Moting
Schalke

S04

BRE

Bremen hält zunächst gut mit, muss dann aber abreißen lassen

Doppelter Schöpf führt Schalke zum Sieg

Alessandro Schöpf

Erzielt hier per Kopf den Führungstreffer: Schalkes Alessandro Schöpf. picture-alliance

Schalkes Trainer Markus Weinzierl schmiss gegenüber dem 2:0 über Krasnodar in der Europa League die Rotationsmaschine an, er nahm insgesamt fünf Wechsel vor: Schöpf, Geis, Kolasinac, Goretzka und der wiedergenesene Meyer (nach Bänderriss im Sprunggelenk) starteten. Dafür rückten Junior Caicara, Stambouli, Baba und Konoplyanka auf die Ersatzbank, Aogo fehlte im Aufgebot. Dies bedeutete, dass Bentaleb (Schlag aufs Knie) rechtzeitig fit geworden war, di Santo (Bauchmuskelzerrung) schaffte es dagegen nicht in den Kader.

Werder-Coach Alexander Nouri reagierte auf die 1:3-Niederlage gegen Freiburg mit drei Änderungen: Veljkovic und Bartels durften von Beginn an ran, zudem feierte Petsos sein Startelfdebüt für Werder. Sané fehlte verletzungsbedingt (Knieblessur), Hajrovic sowie Manneh nahmen auf der Bank Platz. Neben ihnen saß Routinier Pizarro, der nach seiner gut dreimonatigen Pause das erste Mal in dieser Spielzeit im Kader stand.

Choupo-Moting zielt zu hoch

Beide Teams lieferten sich kein langes Abtasten, es ging gleich munter los. Nach fünf Minuten kam Choupo-Moting nach einer Geis-Ecke zum Schuss, verzog aber deutlich. Die Bremer versteckten sich keineswegs, Gebre Selassie zwang mit einem Distanzschuss Fährmann zum Eingreifen (15.). Schalke tat sich gegen kompakte Gäste schwer, die immer wieder clever verschoben und den Königsblauen somit wenige Räume boten.

10. Spieltag

Bis auf einen Schuss von Schöpf nach Choupo-Moting-Ablage, der neben das Tor ging (19.), kam von S04 offensiv wenig. Dem Spiel der Gastgeber fehlte es an Tempo und überraschenden Ideen, sodass zunächst nichts auf das hindeutete, was gegen Ende der ersten Hälfte passieren sollte: Zunächst passte Choupo-Moting zu Meyer, der stramme Schuss des Nationalspielers klatschte an die Unterkante der Latte und sprang von dort zurück ins Feld. Schöpf war zur Stelle und köpfte ein - 1:0 (35.).

Und nur drei Minuten später bauten die Knappen ihren Vorsprung aus: Naldo hämmerte einen Freistoß aus gut 30 Metern aufs Tor, Wiedwald ließ den Ball prallen, Bentaleb staubte ab. Es ging Schlag auf Schlag weiter: Eine Hereingabe von der rechten Seite flog im Schalker Strafraum an Freund und Feind vorbei, Gnabry und Schöpf gingen dem Leder hinterher. Dabei lief der Schalker dem Angreifer in die Hacken - Strafstoß (41.). Der Gefoulte trat selbst an und verkürzte (42.). Kurz vor dem Pausenpfiff wurde es nochmal hektisch, als Choupo-Moting an Wiedwald scheiterte und Höwedes im Anschluss netzte - doch Schiedsrichter Günter Perl entschied zu Recht auf Abseits (44.).

Schalke drängt auf das 3:1

Benedikt Höwedes

Ist vor Gegenspieler Junuzovic am Ball: S04-Kapitän Benedikt Höwedes. picture-alliance

Die ersten Minuten im zweiten Durchgang verstrichen ausgeglichen, ehe Schalke nach und nach den Druck erhöhte. Geis versuchte es aus der Distanz, der Ball strich knapp am linken Pfosten vorbei (56.). Nur eine Minute später flankte Bentaleb vom linken Flügel, in der Mitte foulte Santiago Garcia Höwedes im Zweikampf elfmeterreif. Perl ließ den Vorteil gelten, denn im Anschluss hatte Schöpf alleine vor Wiedwald die große Chance, er scheiterte jedoch am Keeper.

Und weiter ging es im Minutentakt, Wiedwald ließ einen Geis-Schuss prallen, Choupo-Moting köpfte daneben (58.). Doch es dauerte nicht lange, da belohnten sich die Knappen für ihr Engagement: Meyer setzte auf links Kolasinac ein, der den Ball flach und scharf in die Mitte brachte. Dort kamen zunächst weder Freund noch Feind an das Leder, ehe sich Schöpf die Kugel vor Junuzovic schnappte und trocken einschoss (63.).

Perl muss dreimal über Strafstoß entscheiden

Werder steckte nicht auf, die Hanseaten forderten zweimal Elfmeter, als jeweils Gnabry im Schalker Strafraum zu Fall gekommen war, doch Perl ließ weiterlaufen (73., 75.). War die erste Entscheidung korrekt, so hätte sich S04 nicht beschweren dürfen, wenn es sowohl in der 75. Minute (Kolasinac gegen Gnabry) als auch wenig später Strafstoß gegeben hätte, als Nastasic Grillitsch über den Haufen rannte (86.). Die Partie war nun entschieden - Schalke verwaltete, Werder rannte verzweifelt an, kam jedoch nicht gegen das Abwehrbollwerk der Königsblauen durch.

Nach der Länderspielpause reist Schalke am Samstag, den 19. November (15.30 Uhr), zum VfL Wolfsburg. Einen Tag später (17.30 Uhr) empfängt Bremen die Eintracht aus Frankfurt.

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Bilder zur Partie FC Schalke 04 - Werder Bremen