20:56 - 25. Spielminute

Gelbe Karte (Frankfurt)
Gacinovic
Frankfurt

21:01 - 30. Spielminute

Gelbe Karte (Frankfurt)
Oczipka
Frankfurt

21:05 - 35. Spielminute

Tor 0:1
Holtby
Eigentor, Linksschuss
Vorbereitung Hrgota
Frankfurt

21:33 - 46. Spielminute

Spielerwechsel (HSV)
Wood
für Halilovic
HSV

21:43 - 55. Spielminute

Spielerwechsel (HSV)
Waldschmidt
für Spahic
HSV

21:45 - 57. Spielminute

Gelb-Rote Karte (HSV)
Diekmeier
HSV

21:47 - 59. Spielminute

Gelbe Karte (Frankfurt)
Chandler
Frankfurt

21:48 - 60. Spielminute

Tor 0:2
Tarashaj
Linksschuss
Vorbereitung Fabian
Frankfurt

21:49 - 61. Spielminute

Spielerwechsel (Frankfurt)
Seferovic
für Tarashaj
Frankfurt

21:57 - 69. Spielminute

Tor 0:3
Seferovic
Linksschuss
Vorbereitung Fabian
Frankfurt

21:59 - 72. Spielminute

Spielerwechsel (HSV)
G. Sakai
für Kostic
HSV

22:04 - 76. Spielminute

Spielerwechsel (Frankfurt)
Meier
für Hrgota
Frankfurt

22:10 - 82. Spielminute

Gelbe Karte (Frankfurt)
Fabian
Frankfurt

22:10 - 82. Spielminute

Spielerwechsel (Frankfurt)
Tawatha
für Oczipka
Frankfurt

HSV

SGE

Bundesliga

3:0! Frankfurt zerstört Gisdols Heimdebüt

Hamburg bleibt 60 Minuten ohne Torschuss

3:0! Frankfurt zerstört Gisdols Heimdebüt

Shani Tarashaj trifft zum 2:0

Ein Bild mit Symbolcharakter: Während Shani Tarashaj zum Torjubel abdreht, kann es HSV-Schlussmann René Adler nicht fassen. Picture Alliance

Hamburgs Trainer Markus Gisdol nahm gegenüber dem 0:0 in Mönchengladbach zwei Veränderungen vor: Cleber (Rot) und Hunt wurden durch Jung und Halilovic ersetzt. Ekdal rückte als Innenverteidiger ein, wie er es schon in der Vorwoche nach dem Platzverweis getan hatte.

Bei der Eintracht stellte Niko Kovac nach dem 2:2 gegen den FC Bayern sein System wieder auf ein 4-2-3-1 um. Dabei tauschte der Coach auch viermal Personal: Hasebe, Tarashaj, Gacinovic und Hrgota erhielten den Vorzug vor Hector, Rebic, Meier und Huszti (Gelb-Rot).

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Beide Mannschaften traten in der Anfangsphase enorm körperbetont auf, sodass die Partie extrem ausgeglichen daherkam. In puncto Ballbesitz und gewonnener Zweikämpfe konnte sich keiner der Kontrahenten einen Vorteil erarbeiten. Chancen und Abschlüsse fehlten in der ersten Viertelstunde gänzlich.

Die Eintracht verteidigte sicher und variabel in verschiedenen Systemen. Die wenigen Standardsituationen, die dem HSV gewährt wurden, löste die SGE-Defensive problemlos. Die Norddeutschen waren wiederum nicht in der Lage, sich spielerisch Möglichkeiten herauszuarbeiten. Halilovic war bei seinem Startelfdebüt zwar bemüht, doch beim Kroaten schlichen sich diverse technische Fehler ein.

Hamburgs erster Schuss landet im eigenen Tor

Die Frankfurter verbuchten zwar Abschlüsse, richtig zwingend waren die Hessen allerdings auch nicht. Dennoch gingen die Adlerträger nach einer guten halben Stunde in Führung, weil Holtby eine Hrgota-Flanke unglücklich ins eigene Tor abfälschte (35.). Der HSV brachte es in der Folge nicht einmal mehr fertig, einen einzigen Torschuss in den ersten 45 Minuten in die Statistik zu bekommen.

Bundesliga, 8. Spieltag

Auch deshalb reagierte Gisdol und brachte zu Beginn des zweiten Durchgangs seinen bislang erfolgreichsten Angreifer Wood (für Halilovic). Doch auch mit dem US-Amerikaner lahmte die Abteilung Attacke weiter, weil weder Tempo noch Spielwitz zu erkennen waren und es der Frankfurter Defensive schlicht und ergreifend zu einfach gemacht wurde.

Diekmeier fliegt, Tarashaj erhöht

Dazu schwächte sich der Bundesliga-Dino selbst, Diekmeier sah nach einem Foul an Oczipka die Gelb-Rote Karte (57.). Der HSV bestritt die letzte halbe Stunde in Unterzahl, kam in Person des eingewechselten Waldschmidt (ein Ex-Frankfurter) aber immerhin zum ersten Abschluss (60.). Allerdings fing sich die Gisdol-Elf im unmittelbaren Gegenzug das 0:2 - Tarashaj tanzte links im Strafraum Ekdal aus, ehe er den Ball humorlos ins Tor wuchtete (60.).

Die mittlerweile überforderte HSV-Abwehr fing sich kurz darauf sogar noch den dritten Gegentreffer. Nachdem Fabian noch knapp am Pfosten vorbeigeschossen hatte (64.), machte es Joker Seferovic besser: Der Schweizer konnte von Müller nicht mehr gestoppt werden und verwandelte gegen Adler cool zum 3:0 (69.).

Das Selbstvertrauen des HSV war mittlerweile im Keller - und so spielte in der Schlussphase nur noch die Eintracht. Ein viertes Tor gelang der Kovac-Elf allerdings nicht mehr, weil Gacinovics Treffer wegen einer Abseitsstellung nicht gewertet wurde (88.).

Spieler des Spiels

Marco Fabian Mittelfeld

1,5
Spielnote

Extrem einseitige Partie, die dank Frankfurt immerhin zeitweise Unterhaltungswert besaß.

4
Tore und Karten

0:1 Holtby (35', Eigentor, Linksschuss, Hrgota)

0:2 Tarashaj (60', Linksschuss, Fabian)

0:3 Seferovic (69', Linksschuss, Fabian)

HSV

Adler 3 - Diekmeier 5 , Ekdal 5, Spahic 4 , Douglas Santos 4,5 - Jung 4,5, Holtby 6 , Kostic 6 , Halilovic 5 , N. Müller 6 - Lasogga 5,5

Frankfurt

Hradecky 3 - Chandler 3 , Abraham 2,5, Vallejo 1,5, Oczipka 3 - Hasebe 3, Mascarell 3, Gacinovic 2 , Fabian 1,5 , Tarashaj 2,5 - Hrgota 2

Schiedsrichter-Team
Günter Perl

Günter Perl Pullach

3
Spielinfo

Stadion

Volksparkstadion

Zuschauer

52.258

So bleibt der HSV tief im Tabellenkeller. Am Dienstag (20.45 Uhr), LIVE! auf kicker.de) bekommt der Liga-Dino die Möglichkeit, sich im Pokal Selbstvertrauen zu holen. Dann treten die Rothosen beim Drittligisten Halle an. Frankfurt empfängt gleichzeitig den FC Ingolstadt.

Bilder zur Partie Hamburger SV - Eintracht Frankfurt