20:44 - 15. Spielminute

Gelbe Karte
Wendt
Gladbach

21:12 - 42. Spielminute

Tor 0:1
Stindl
Linksschuss
Gladbach

21:32 - 46. Spielminute

Spielerwechsel (Gladbach)
Johnson
für Drmic
Gladbach

21:39 - 53. Spielminute

Tor 0:2
T. Hazard
Foulelfmeter,
Rechtsschuss
Vorbereitung Stindl
Gladbach

21:41 - 55. Spielminute

Gelbe Karte
Junior Caicara
Schalke

21:42 - 55. Spielminute

Spielerwechsel (Schalke)
L. Sané
für Riether
Schalke

21:50 - 64. Spielminute

Spielerwechsel (Gladbach)
Alvaro Dominguez
für Korb
Gladbach

22:03 - 76. Spielminute

Spielerwechsel (Schalke)
Höjbjerg
für Kolasinac
Schalke

22:03 - 76. Spielminute

Spielerwechsel (Gladbach)
Dahoud
für T. Hazard
Gladbach

22:08 - 81. Spielminute

Gelbe Karte
Höjbjerg
Schalke

22:10 - 84. Spielminute

Spielerwechsel (Schalke)
Choupo-Moting
für Junior Caicara
Schalke

S04

BMG

DFB-Pokal

Stindl ist zweimal durch und sichert das Achtelfinale

Sommer glänzt mit zahlreichen Paraden

Stindl ist zweimal durch und sichert das Achtelfinale

Lars Stindl

So kann's gehen: Lars Stindl markierte mit der einzigen Gladbacher Chance im ersten Durchgang das überraschende 1:0. Getty Images

Schalke-Coach André Breitenreiter veränderte seine Startaufstellung im Vergleich zum 1:3 in Mönchengladbach auf vier Positionen: Goretzka, Kolasinac und Huntelaar starteten anstelle von Höjbjerg, Sané (beide Bank) und den nach seinem Horror-Foul an Hahn gesperrten Geis . Zudem ersetzte der 34-jährige Gspurning den erkrankten Fährmann (Magen-Darm-Infekt) im Tor.

Gladbachs Trainer Andre Schubert vollzog nach dem 3:1 gegen Schalke drei Wechsel: Nordtveit, Hazard und Drmic begannen für Dahoud, Johnson (beide Bank) und den zuletzt bärenstarken Raffael (grippaler Infekt; vier Tore und drei Vorlagen in den jüngsten vier Ligaspielen).

Ein "Doppelduell" zwischen beiden Klubs binnen weniger Tage hatte es übrigens schon einmal gegeben: Im Januar 1967 gewann Gladbach in der Liga erst glatt mit 11:0, verlor eine Woche später im Pokal auf Schalke mit identischer Aufstellung jedoch mit 2:4.

Gladbach presst, doch Schalke spielt

Auf Schalke in der Veltins-Arena hatten auch dieses Mal die Hausherren anfangs Vorteile sowie die besseren Chancen: Kolasinac prüfte Sommers Reaktionsfähigkeiten per Kopf (1.), Junior Caicara brachte aus spitzem Winkel nach toller Meyer-Flanke zu wenig Druck hinter den Ball (13.) und Huntelaar war freistehend zu überrascht (17.).

Die Gladbacher versteckten sich zunächst aber auch keineswegs, Stindl und Drmic pressten mitunter im Dauermodus. Doch Höwedes, Matip & Co. ließen sich davon nicht beeindrucken, spielten sich - anstatt lange Schläge zu setzen - häufig mit Flachpässen frei.

Huntelaar und di Santo vergeben

Das führte dazu, dass auf lange Sicht mehr und mehr die Borussia den Faden verlor sowie Königsblau das Kommando übernahm und aus dem Spiel heraus oder nach zahlreichen Standards zu besten Möglichkeiten kam. Beispiele: Huntelaar scheiterte frei vor Sommer an dessen guter Parade (28.), der "Hunter" selbst köpfte wenig später das Leder an den rechten Pfosten (29.), während di Santo nach feinem Zuspiel von Junior Caicara ebenfalls am glänzend aufgelegten Sommer verzweifelte (34.).

Stindl nutzt den riesigen Matip-Patzer

Chancen nicht genutzt - das mussten sich die Knappen vorwerfen lassen. Hinzu kam, dass die Gäste auch noch mit der ersten und einzigen Chance in den ersten 45 Minuten in Front gingen: Matip führte den Ball ohne Bedrängnis, rutschte plötzlich aber weg. Stindl erkannte dies, nahm Tempo auf, ließ auch den grätschenden Kolasinac stehen und blieb vor dem Tor eiskalt (42.).

DFB-Pokal, 2. Runde, Mittwoch

Dasselbe Spiel: Gladbach lauert und sticht

Nach einigen ruhigeren Minuten in den zweiten 45 Minuten zeichnete sich auf Schalke direkt dasselbe Bild ab, das die Knappen und deren Fans schon aus dem ersten Durchgang bestens kannten: Selbst wurden beste Chancen liegen gelassen, weil Huntelaar abermals an Sommer scheiterte und Joker Sané knapp verzog (54. und 56.).

Dazwischen stachen dann die Gladbacher wieder in humorloser Manier zu: Stindl war nach einem Traoré-Pass frei durch, spitzelte den Ball weg und fädelte geschickt gegen Gspurning ein. Elfmeter - eine vertretbare Entscheidung (52.). Hazard nahm sich der Sache an und verwandelte mit einem harten Flachschuss knapp am Keeper vorbei (53.). Wenig später hatten Traoré (55., Außenpfosten), Hazard per Hacke (62.) und nochmal Hazard per Distanzschuss (66.) gar das 3:0 auf den Füßen.

Die Schalker lassen die Köpfe hängen

Power-Fußball in der Schlussphase gab es schließlich auch nicht mehr von den sichtlich geknickten Knappen, denen auch mit den Jokern Höjbjerg und Choupo-Moting deutlich zu wenig einfiel. Sané probierte zwar noch einmal viel, vertändelte aber auch zu häufig die Bälle. Sommer? Konnte bis zum Abpfiff nicht mehr geprüft werden.

Thorgan Hazard überwindet Michael Gspurning zum finalen 2:0.

Thorgan Hazard überwindet Michael Gspurning zum finalen 2:0. Getty Images

Es blieb demnach beim 2:0 für insgesamt höchst effiziente Borussen, die damit ins Achtelfinale im DFB-Pokal einzogen und das insgesamt 12. Duell gegen Königsblau im DFB-Pokal für sich entschieden.

Spielnote

Eine unterhaltsame Partie, in der Schalke in der ersten Halbzeit, Gladbach in der zweiten dominierte. Auch nach dem 0:2 blieb es spannend.

2
Tore und Karten

0:1 Stindl (42', Linksschuss)

0:2 T. Hazard (53', Foulelfmeter, Rechtsschuss, Stindl)

Schalke

Gspurning 5 - Riether 3,5 , Höwedes 3,5, Matip 5, Aogo 3,5 - Goretzka 4, Kolasinac 3,5 , Junior Caicara 2,5 , M. Meyer 3 - Di Santo 4, Huntelaar 4,5

Gladbach

Sommer 1 - Korb 3,5 , Christensen 3, Jantschke 3, Wendt 3 - Nordtveit 3, G. Xhaka 3, Traoré 2, T. Hazard 3,5 , Stindl 1,5 - Drmic 5

Schiedsrichter-Team

Tobias Stieler Hamburg

2
Spielinfo

Stadion

Veltins-Arena

Zuschauer

60.655

In der Bundesliga empfängt Schalke am kommenden Samstag (15.30 Uhr) den FC Ingolstadt. Gladbach gastiert gleichzeitig bei Hertha BSC. Für beide Klubs gehen zudem die englischen Wochen nahtlos weiter, denn schon ruft die Champions und Europa League wieder: Die Fohlen bekommen es zu Hause am Dienstag (20.45 Uhr) mit Juventus Turin zu tun, S04 muss am Donnerstag (21.05 Uhr) bei Sparta Prag antreten.

Bilder zur Partie FC Schalke 04 - Bor. Mönchengladbach