3. Liga Analyse

3. Liga 2015/16, 34. Spieltag
14:11 - 10. Spielminute

Spielerwechsel
Laprevotte
für Wiebe
Münster

15:21 - 66. Spielminute

Spielerwechsel
Kara
für Reichwein
Münster

15:22 - 66. Spielminute

Spielerwechsel
F. Müller
für B. Schwarz
Münster

15:26 - 70. Spielminute

Spielerwechsel
Heider
für Evseev
Kiel

15:37 - 81. Spielminute

Spielerwechsel
Schäffler
für Fetsch
Kiel

15:44 - 88. Spielminute

Spielerwechsel
Weidlich
für Siedschlag
Kiel

KIE

MÜN

KSV und SCP trennen sich schiedlich-friedlich

Kiel scheitert am letzten Pass

Mathias Fetsch

Trotz besserer Spielanteile kamen die Kieler um Mathias Fetsch nicht gefährlich vor das Tor. imago

Bei den Hausherren musste Trainer Karsten Neitzel nach dem 0:0 bei Dynamo Dresden Lewerenz (5. Gelbe) ersetzen. Er brachte Evseev von Beginn an. Sein Gegenüber Horst Steffen veränderte seine Startformation nach dem 3:0-Sieg gegen Energie Cottbus auf zwei Positionen: Grimaldi fehlte wegen einer Bauchmuskelverletzung und wurde durch Wiebe ersetzt, außerdem begann Reichwein anstelle von Laprevotte, der auf der Bank Platz nahm.

Kiel begann - das Remis gegen Dresden im Hinterkopf - selbstbewusst, übernahm schnell das Kommando und kam durch Sané zu einer ersten guten Möglichkeit, doch Pischorn warf sich in den Schuss (6.). Die Münsteraner taten sich schwer und mussten nach zehn Minuten auch noch personell umstellen: Wiebe verletzte sich und musste durch Laprevotte ersetzt werden. In der Folge pendelte sich das Geschehen auf mäßigem Niveau ein: Kiel blieb spielbestimmend, ohne wirklich gefährlich nach vorne zu spielen. Münster zog sich weit in die eigene Hälfte zurück und konzentrierte sich auf die Defensive.

Kiel: Vor dem Tor zu harmlos

Nur selten fanden die Störche den Weg durch die Preußen-Defensive. So wurde Fetsch nach Flanke von Siedschlag zunächst wegen Abseits zurückgepfiffen (25.) später konnte er ein ungenaues Zuspiel von Sané nicht verwerten (31.). Auf der Gegenseite sorgte Hoffmann mit seinem Schuss für einen seltenen Münsteraner Offensivmoment (29.). Entsprechend überraschend war, dass die beste Tormöglichkeit direkt vor dem Pausenpfiff den Gästen gehörte: Hoffmann behauptete den Ball und tauchte allein vor Zentner auf. Beim Versuch, den Keeper zu überlupfen, riss dieser aber die Arme hoch und parierte den Schuss. Somit ging es torlos in die Kabinen.

Der 34. Spieltag

Nach der Pause sorgte Sané für einen der seltenen Aufreger, ging mit dem Ball in die Mitte, verzog beim Schuss aber leicht (48.). Es sollte für lange Zeit das einzige Highlight im Kieler Holstein-Stadion bleiben. Denn während die Störche immer wieder am letzten Pass in die Spitze scheiterten, blieb auch Münster sowohl aus dem Spiel heraus, aber auch bei ruhenden Bällen harmlos. So plätscherte das Spiel vor sich hin, bis Sané im Strafraum zum Schuss kam, aber knapp zu hoch zielte (69.).

Schlussoffensive verläuft im Sande

Wer angesichts des torlosen Spiels auf Schlussoffensive einer der beiden Teams gehofft hatte, wurde bitter enttäuscht. Auch in der letzten Phase des Spiels gelang es den aktiveren Holsteinern nicht, gefährlich vor dem Tor aufzutauchen. Da den Gästen aus Münster ebenfalls kein Lucky-Punch gelingen wollte, blieb es letztlich beim torlosen Remis.

Holstein Kiel ist am Samstag (14 Uhr) bei der SGS Großaspach zu Gast. Münster empfängt am Freitag (19 Uhr) den 1. FC Magdeburg.