3. Liga Analyse

3. Liga 2015/16, 12. Spieltag
14:30 - 25. Spielminute

Gelbe Karte
Tiffert
Aue

15:05 - 46. Spielminute

Spielerwechsel (Aue)
Kvesic
für Skarlatidis
Aue

15:19 - 59. Spielminute

Spielerwechsel (Halle)
Lindenhahn
für Fl. Brügmann
Halle

15:22 - 63. Spielminute

Spielerwechsel (Aue)
Könnecke
für Hertner
Aue

15:33 - 74. Spielminute

Spielerwechsel (Halle)
Aydemir
für Pfeffer
Halle

15:43 - 83. Spielminute

Spielerwechsel (Aue)
Adler
für Nattermann
Aue

15:48 - 87. Spielminute

Tor 1:0
Bertram
Linksschuss
Vorbereitung Osawe
Halle

15:49 - 88. Spielminute

Gelbe Karte
Samson
Aue

15:51 - 90. + 1 Spielminute

Spielerwechsel (Halle)
Barnofsky
für Bertram
Halle

HFC

AUE

Veilchen-Erfolgsserie reißt in Sachsen-Anhalt

Bertram bremst Aue aus

Vor dem 0:2 in Mainz war Halle vier Spiele ungeschlagen gewesen. Im Vergleich zur erster Niederlage unter seiner Führung tauschte HFC-Coach Stefan Böger einmal Personal: Furuholm musste wegen muskulären Problemen passen. Für den Finnen rutschte Pfeffer ins Team. Veilchen-Trainer Pavel Dotschev wartete gegenüber der Nullnummer gegen Kiel mit drei Änderungen auf: Rizzuto begann anstelle von Könnecke. Tiffert kam in seiner Geburtsstadt ebenso erstmals von Beginn an im Auer Dress zum Zug wie Nattermann. Das Duo ersetzte Kluft und Wegner (Meniskus-OP).

"Wir wollen dem vermeintlichen Favoriten Paroli bieten", hatte Stefan Böger vor dem Ostduell als Losung ausgegeben. Und der HFC setzte den Wunsch seines Trainers in die Tat um. Durch einen zu unplatzierten Osawe-Kopfball buchte sich Halle die erste Chance aufs Konto (7.). Während sich die Hausherren beharrlich im Vorwärtsgang mühten, blieb Aue im ersten Durchgang unauffällig. Eine exquisite Kontergelegenheit verschlampte Nattermann, als er an der Strafraumgrenze erst zu zögerlich und beim Abspiel schließlich zu ungenau agierte (12.). Mehr kam in der ersten Hälfte eigentlich nicht mehr von den Veilchen.

Näher dran an der Führung blieb derweil der HFC. Einige Chancen an der Kantstraße verdeutlichten das Übergewicht, das sich das Böger-Team nun erspielte. Bertram, der aus spitzem Winkel das kurze Eck anvisierte, zielte vorbei (21.), eine gefährliche Osawe-Hereingabe verfehlte kurz darauf Freund und Feind (22).

Und auch in der Schlussviertelstunde der ersten Hälfte näherte sich das Team aus Sachsen-Anhalt dem 1:0. Aues Skarlatidis klärte nach Kleineheismanns Kopfballverlängerung auf der Linie (28.). Bertram ballerte hoch am rechten Kreuzeck vorbei, Brügmann ans Außennetz (42.)!

Der 12. Spieltag

Der zweite Durchgang wurde eine durchaus muntere Veranstaltung. Verantwortlich dafür waren zunächst wieder die Hausherren. Der flinke Osawe entwischte auf links Susac, die Hereingabe auf Bertram war allerdings zu ungenau, ansonsten hätte es im Veilchen-Kasten wohl gescheppert (62.). Nachdem es auf der Gegenseite Nattermann gewieft mit der Hacke versuchte hatte (63.), war wieder Halle an der Reihe.

Doch es ging nun hin und her. Die Dotchev-Schützlinge intensivierten ihre Angriffsanstrengungen, das Mittelfeld wurde beidseitig schnell überbrückt. Möglichkeiten waren die Folge – so etwa für den Ex-Auer Dinring, dessen abgefälschten Schuss Gästekeeper Männer sicher parierte (83.). Als sich bereits eine Punkteteilung andeutete, schlug der HFC siegbringend zu. Osawe wurde noch abgeblockt, Offensivkollege Bertram erfasste die Situation blitzschnell und jagte das Leder ins linke Eck (87.). Abpfiff, Party in Halle!

Tore und Karten

1:0 Bertram (87', Linksschuss, Osawe)

Halle

Bredlow 2,5 - Rau 3,5, Kleineheismann 3, Engelhardt 3, Acquistapace 3 - Banovic 3,5, Diring 3, Pfeffer 3,5 , Fl. Brügmann 3 - Osawe 2,5, Bertram 2

Aue

Männel 3 - Rizzuto 3,5, S. Breitkreuz 3, Susac 3, Hertner 3,5 - Tiffert 3 , Skarlatidis 5 , Samson 3,5 , Riese 3,5, Riedel 4 - Nattermann 4,5

Schiedsrichter-Team

Bibiana Steinhaus Langenhagen

3
Spielinfo

Stadion

Erdgas-Sportpark

Zuschauer

9.030

Der Hallesche FC bekommt nach der Länderspielpause am 17. Oktober (14 Uhr) Besuch von Bremens Zweitvertretung, Aue erwartet einen Tag später zur gleichen Zeit Magdeburg zu einem Ostduell.