3. Liga Analyse

3. Liga 2015/16, 4. Spieltag
14:19 - 14. Spielminute

Tor 1:0
Ofosu
Kopfball
Vorbereitung Löning
Chemnitz

14:21 - 16. Spielminute

Tor 2:0
A. Fink
Rechtsschuss
Vorbereitung Löning
Chemnitz

14:32 - 26. Spielminute

Gelbe Karte
Schnellhardt
Kiel

14:39 - 34. Spielminute

Spielerwechsel
Schäffler
für Siedschlag
Kiel

14:49 - 44. Spielminute

Tor 2:1
Schnellhardt
Linksschuss
Vorbereitung Schäffler
Kiel

15:22 - 59. Spielminute

Gelbe Karte
Dem
Chemnitz

15:22 - 60. Spielminute

Spielerwechsel
Cecen
für Cappek
Chemnitz

15:30 - 68. Spielminute

Spielerwechsel
Sané
für Heider
Kiel

15:35 - 72. Spielminute

Tor 3:1
A. Fink
Foulelfmeter,
Rechtsschuss
Vorbereitung Ofosu
Chemnitz

15:36 - 73. Spielminute

Spielerwechsel
Steinmann
für Danneberg
Chemnitz

15:41 - 78. Spielminute

Spielerwechsel
Nandzik
für M. Endres
Chemnitz

15:45 - 83. Spielminute

Tor 4:1
Löning
Linksschuss
Vorbereitung Dem
Chemnitz

15:46 - 84. Spielminute

Tor 4:2
Czichos
Kopfball
Vorbereitung Schnellhardt
Kiel

CFC

KIE

Schiedsrichter erkennt Kieler Treffer nicht an

Pechvogel Krause leitet CFC-Sieg ein

Glück gehabt: CFC-Verteidiger Conrad verhinderte mit einer Rettungsaktion das potenzielle Ausgleichstor der Kieler. Allerdings befand sich der Ball hinter der Linie.

Glück gehabt: CFC-Verteidiger Conrad verhinderte mit einer Rettungsaktion das potenzielle Ausgleichstor der Kieler. Allerdings befand sich der Ball hinter der Linie. Imago

Die Gastgeber wechselten nach dem 1:0-Sieg gegen Energie Cottbus einmal Personal. CFC-Coach Karsten Heine brachte mit Cappek für Nandzik (Bank) einen neuen Flügelspieler von Beginn an. Die Kieler sahen nach dem klaren 3:0-Erfolg gegen Werder Bremen II weniger Handlungsbedarf. So schickte Gäste-Trainer Karsten Neitzel dieselbe Elf wie zuletzt auf den Rasen.

Aber die Störche erwischten keine gute Anfangsphase und hatten in den ersten 20 Spielminuten nur wenig zu melden. Zu groß waren die Abstände zwischen den eigenen Reihen, zu ungenau das Aufbauspiel im Mittelfeld. Stattdessen hatten die Chemnitzer von Beginn an mehr Spielanteile.

Immer wieder versuchten die Hausherren, mit langen Bällen in die Spitze die Kieler Hintermannschaft zu überwinden. Dies gelang den Himmelblauen auch mustergültig: Nach 14 Minuten kam Löning nach einem weiten Zuspiel aus dem Halbfeld an den Ball und umkurvte den herauseilenden Holstein-Keeper Jakusch. Seine blitzschnelle Flanke in die Box fand Ofosu als Abnehmer, der nur noch in den leeren Kasten einnicken musste (14.).

Der 4. Spieltag

Fink macht Doppelschlag perfekt

Die Kieler hatten nicht lange Zeit, um sich von diesem Gegentreffer zu erholen: Denn bereits zwei Minuten später erhöhte der CFC auf 2:0. Nach einem Abschlag aus der eigenen Hälfte setzte sich Fink körperbetont gegen Krause durch und wuchtete das Leder mit einem satten Rechtsschuss in die rechte Ecke (16.).

Die Methode, durch lange Pässe in die Sturmspitze zu Chancen zu kommen, sollte sich auch noch danach bewähren. Ein schnell ausgeführter Freistoß von der Mittellinie landete im Kieler Sechzehner, wo der aufgerückte CFC-Innenverteidiger Endres mit einem Volleyschuss Jakusch prüfte (25.).

Ball drin, doch kein Tor

Holstein kam nach einer halben Stunde besser in die Partie. Zum ersten Mal mussten die Himmelblauen in der 30. Minute zittern: Schlussmann Kunz ließ einen unplatzierten Schuss nach vorne abprallen. Das Leder sprang daraufhin Conrad an das Schienbein und rollte von dort in Richtung Torlinie. Aber der Verteidiger klärte die Chance in letzter Sekunde. Bitter für die Gäste: Die Wiederholung zeigte, dass der Ball sich im vollen Umfang hinter der Linie befand! Trotzdem ließ der Linienrichter weiterlaufen.

Aber die Kieler ließen sich davon nicht beirren. Nach der taktisch bedingten Hereinnahme von Angreifer Schäffler (33.) erhöhte sich der Druck auf die Chemnitzer Abwehrreihe. Der Joker konnte bereits zwölf Minuten nach seiner Einwechslung einen Scorerpunkt verbuchen. Seine Hereingabe fand Schnellhardt, der im Rücken der Abwehr mutterseelenalleine einschussbereit wartete. Der Angreifer der Störche versenkte das Spielgerät mit einem strammen Schuss in die linke Ecke (44.). Somit ging es beim Stand von 2:1 für Chemnitz in die Pause.

Pechvogel Krause erneut beteiligt

Im zweiten Durchgang präsentierten sich die Gäste zwar einen Tick geordneter und spielbestimmender. Aber der CFC agierte dafür effektiver und cleverer. Dabei rückte vor allem wieder Holstein-Kapitän Krause in den Fokus: Der Verteidiger verursachte einen Strafstoß gegen sein Team und legte damit den Grundstein für den Chemnitzer Erfolg. Im Laufduell mit Ofosu hatten beide Akteure den Arm ausgefahren, jedoch hatte der Angreifer das Glück auf seiner Seite. Der Schiedsrichter bewertete Krauses Eingreifen als elfmeterwürdig (72.).

Fink ließ daraufhin mit einem satten und unhaltbaren Gewaltschuss in die linke, obere Ecke Jakusch keine Chance und erhöhte auf 3:1 (72.). Kiel musste daraufhin mutiger agieren und öffnete die eigene Defensivstruktur, um das Angriffsspiel zu beleben. Allerdings nutzten das erneut die Hausherren aus.

Löning verwertete einen Konterlauf von der Mittellinie mustergültig und zeigte vor Jakusch keine Nerven. Der Angreifer beendete seine Torlos-Serie und sorgte mit seinem Treffer zum 4:1 bereits in der 83. Spielminute für die Vorentscheidung. Zwar kam Holstein durch einen Czichos-Kopfball wieder in Schlagdistanz (84.), jedoch verhinderte Kunz mit der einen oder anderen Rettungsaktion eine mögliche Aufholjagd der Gäste.

Chemnitz will am Dienstag (20.30 Uhr) beim 1. FC Magdeburg die eigene Serie ausbauen und weiterhin ohne Niederlage bleiben. Währenddessen empfängt Kiel am gleichen Tag (19 Uhr) Fortuna Köln.