2. Bundesliga 2015/16, 32. Spieltag
13:12 - 13. Spielminute

Gelbe Karte
Kerk
Nürnberg

13:31 - 32. Spielminute

Gelbe Karte
Decarli
Braunschweig

13:35 - 36. Spielminute

Gelbe Karte
Sepsi
Nürnberg

13:42 - 43. Spielminute

Tor 1:0
Khelifi
Linksschuss
Vorbereitung Holtmann
Braunschweig

14:09 - 53. Spielminute

Gelbe Karte
Pfitzner
Braunschweig

14:15 - 59. Spielminute

Tor 2:0
Reichel
Linksschuss
Vorbereitung Boland
Braunschweig

14:17 - 59. Spielminute

Spielerwechsel (Nürnberg)
D. Blum
für Gislason
Nürnberg

14:17 - 59. Spielminute

Spielerwechsel (Nürnberg)
Möhwald
für Sepsi
Nürnberg

14:22 - 66. Spielminute

Tor 3:0
Sauer
Linksschuss
Vorbereitung Ademi
Braunschweig

14:23 - 67. Spielminute

Spielerwechsel (Nürnberg)
Hercher
für Kerk
Nürnberg

14:34 - 78. Spielminute

Tor 3:1
Burgstaller
Linksschuss
Vorbereitung Möhwald
Nürnberg

14:36 - 80. Spielminute

Spielerwechsel (Braunschweig)
Kumbela
für Ademi
Braunschweig

14:43 - 87. Spielminute

Spielerwechsel (Braunschweig)
Omladic
für Khelifi
Braunschweig

14:47 - 90. + 1 Spielminute

Gelbe Karte
Kumbela
Braunschweig

14:48 - 90. + 2 Spielminute

Spielerwechsel (Braunschweig)
Matuschyk
für Pfitzner
Braunschweig

BRA

FCN

Eintracht auch im elften Heimspiel in Folge ungeschlagen

Braunschweig zerstört Nürnbergs Hoffnung auf Rang zwei

Nürnbergs Burgstaller gegen Braunschweigs Kijewski.

Laufduell: Nürnbergs Burgstaller gegen Braunschweigs Kijewski. imago

Braunschweigs Coach Torsten Lieberknecht tauschte nach der 0:1-Niederlage bei 1860 München gleich viermal: Pfitzner, Reichel, Sauer und Ademi begannen für Matuschyk, Schönfeld, Omladic und Kumbela (alle Bank). Die Löwen spielten taktisch in einer Dreierkette, bei der sich in gegnerischem Ballbesitz die beiden Außen Sauer und Reichel mit zurückzogen.

FCN-Trainer René Weiler vertraute dagegen den gleichen elf Spielern, die den 6:2-Sieg gegen Union Berlin eingefahren hatten.

In den ersten Minuten begann die Eintracht offensiv, eine verunglückte Flanke von Reichel sorgte erstmals für Torgefahr (3.). Dergleiche Akteur war es auch, der in der 12. Minuten einen Schlenzer ansetzte, doch das Spielgerät verfehlte das Tor deutlich.

Nach etwa einer Viertelstunde kam Nürnberg schließlich besser ins Spiel, Gislasons Kopfball ging ans Außennetz (15.). Der Club investierte nun mehr nach vorne. Die nächste gute Gelegenheit hatte erneut der Isländer, dessen Flugkopfball hauchdünn am rechten Pfosten vorbeizischte (21.). Nach dem harmlosen Abschluss per Hacke von Khelifi (28.) hatten die FCN-Fans schon den Torschrei auf den Lippen. Füllkrugs Freistoß aus 17 Metern verfehlte das Gehäuse um nur wenige Zentimeter (38.).

Braunschweig kontert eiskalt

2. Bundesliga, 32. Spieltag

Es war eine Phase, in der die Standards für die meiste Torgefahr sorgten. Reichels Freistoß war jedoch harmlos (38.). Besser machte es wenig später Kerk per Ecke. Er zog das Leder direkt auf den Kasten, am ersten Pfosten stand Kijewski goldrichtig und konnten den Einschlag verhindern. Gerade in einer Phase, in der der Tabellendritte der Führung nah war, spielten die Hausherren einen perfekten Konter. Holtmann lief auf dem linken Flügel allen davon und legte zurück auf Khelifi, der zur Führung vollendete (43.).

Eintracht schaltet erneut schnell um

Auch nach dem Seitenwechsel gehörte dann die erste Torgelegenheit den Gastgebern. Holtmann zündete wieder über links den Turbo, seine Hereingabe fand erneut Khelifi, der den Ball aber nicht richtig traf (47.). Die Nürnberger hatten zu Beginn der zweiten Hälfte mehr vom Spiel, Leibold versuchte es aus der Distanz (49.). Die Gastgeber lauerten auf Konter und so einer ergab sich nach Nürnbergs Ballverlust in der 59. Minute. Bolands Flanke wurde abgefälscht, Rakovsky ließ nach vorne abklatschen. Dort schaltete Reichel am schnellsten und bugsierte das Leder aus kurzer Distanz ins Tor.

Sauer schiebt ein

Weiler reagierte sofort und brachte mit Blum und Möhwald für Gislason und Sepsi zwei frische Kräfte. Und die nächste Chance ging auch auf das Konto der Franken, Burgstaller scheiterte aus spitzem Winkel an Gikiewicz (64.). Doch in diese kleine Druckphase des FCN fiel schließlich der dritte Braunschweiger Treffer. Ademi setzte sich leicht links im Strafraum gegen Margreitter durch und legte perfekt quer auf Sauer, der nur noch einschieben musste (66.).

Anschließend schien die Partie gelaufen, es passierte einige Minuten wenig. Doch dann bekam Burgstaller den Ball im Strafraum, setzt diesen nach kurzer Drehung zum 1:3 in die Maschen (78.). Ging da noch was? Die Franken versuchten es und bauten nochmal Druck auf. Herchers Abschluss war jedoch zu unplatziert (84.). Doch dann plätscherte das Spiel dem Abpfiff entgegen. Der Club muss bei fünf Punkten Rückstand und zwei verbleibenden Partien wohl den direkten Aufstieg abhaken.

Spieler des Spiels

Gerrit Holtmann Abwehr

1,5
Spielnote

Eine abwechslungsreiche Partie, in der beide Teams Chancen hatte, Braunschweig aber deutlich effektiver war.

3
Tore und Karten

1:0 Khelifi (43', Linksschuss, Holtmann)

2:0 Reichel (59', Linksschuss, Boland)

3:0 Sauer (66', Linksschuss, Ademi)

3:1 Burgstaller (78', Linksschuss, Möhwald)

Braunschweig

Gikiewicz 2,5 - Hochscheidt 3,5, Decarli 3 , Kijewski 3 - Pfitzner 3,5 , Boland 3, Sauer 3 , Reichel 2 , Khelifi 2,5 , Holtmann 1,5 - Ademi 2

Nürnberg

Rakovsky 4 - Brecko 5, Margreitter 4,5, Hovland 5, Sepsi 4 - Behrens 3,5, Leibold 4, Kerk 4 , Gislason 3,5 - Burgstaller 3,5 , Füllkrug 5

Schiedsrichter-Team

Dr. Robert Kampka Mainz

1,5
Spielinfo

Stadion

Eintracht-Stadion

Zuschauer

21.145

Braunschweig gastiert am kommenden Sonntag (15.30 Uhr) in Bochum. Nürnberg empfängt zur gleichen Zeit den FC St. Pauli.