2. Bundesliga 2015/16, 28. Spieltag
20:17 - 2. Spielminute

Tor 0:1
Niederlechner
Rechtsschuss
Vorbereitung Philipp
Freiburg

20:38 - 24. Spielminute

Tor 1:1
Freis
Rechtsschuss
Vorbereitung Gießelmann
Fürth

20:47 - 33. Spielminute

Tor 1:2
Philipp
Rechtsschuss
Freiburg

21:23 - 50. Spielminute

Tor 2:2
Zulj
Rechtsschuss
Fürth

21:27 - 55. Spielminute

Gelbe Karte
Günter
Freiburg

21:31 - 58. Spielminute

Tor 2:3
Grifo
Rechtsschuss
Freiburg

21:32 - 60. Spielminute

Spielerwechsel (Freiburg)
Petersen
für Philipp
Freiburg

21:42 - 70. Spielminute

Spielerwechsel (Fürth)
Hirsch
für Rapp
Fürth

21:46 - 74. Spielminute

Spielerwechsel (Freiburg)
Nielsen
für Frantz
Freiburg

21:48 - 76. Spielminute

Spielerwechsel (Fürth)
Vukusic
für Wurtz
Fürth

21:51 - 79. Spielminute

Spielerwechsel (Freiburg)
Torrejon
für Niederlechner
Freiburg

21:56 - 84. Spielminute

Spielerwechsel (Fürth)
Röcker
für M. Franke
Fürth

22:02 - 89. Spielminute

Gelbe Karte
Höfler
Freiburg

FUE

SCF

Fürths schwarze Serie gegen den Sportclub bleibt bestehen

Freiburg glückt der siebte Streich

Freiburger Jubeltraube: Florian Niederlechner (links) hat getroffen, die Kollegen beglückwünschen ihn.

Freiburger Jubeltraube: Florian Niederlechner (links) hat getroffen, die Kollegen beglückwünschen ihn. imago

Fürths Trainer Stefan Ruthenbeck nahm gegenüber dem 2:2 in Bochum vor der Länderspielpause zwei Änderungen an seiner Startelf vor: Anstelle von Gjasula (Rotsperre) und Hofmann (Bank) spielten Wurtz und Rapp, der seine Startelf-Premiere gab.

Freiburgs Coach Christian Streich beließ es nach dem 1:0-Heimsieg gegen den KSC bei einem Wechsel: Niederlechner kehrte nach seiner Gelbsperre zurück, Petersen wich auf die Bank.

Die Gäste aus dem Schwarzwald drangen nach dem Anstoß umgehend nach vorne. Das Resultat nach wenigen Sekunden: ein Freistoß, den Grifo aus rund 30 Metern knapp am Fürther Gehäuse vorbeitrat. 101 Sekunden nach dem Anpfiff klingelte es: Niederlechner fiel der Ball im Strafraum vor die Füße - die Mainzer Leihgabe schob ein (2.).

Freis krönt sein Solo mit dem Ausgleich

Die Zuschauer am Ronhof sahen kein hochklassiges, aber ein sehr unterhaltsames Spiel. Da sich die Breisgauer nach der Führung etwas zurückzogen, hatte Fürth bald mehr Ballbesitz, wusste damit aber zunächst nicht allzu viel anzufangen. Nach gut einer Viertelstunde die erste Chance: Stiepermann zwang Schwolow zu einer Flugeinlage (17.). Kurz darauf hatte Philipp per Kopf mal wieder eine Freiburger Gelegenheit (21.), doch allmählich zeichnete sich der Ausgleich ab. Fürth tat mehr - und belohnte sich: Der von Gießelmann eingesetzte Freis schloss ein Solo zum 1:1 ab (24.).

Dieser Treffer war nicht zuletzt ein Produkt der Passivität des Sportclubs - und zugleich ein Weckruf für ebendiesen. Streichs Elf wurde nun wieder aktiver und ging abermals in Front: Philipp hielt aus der zweiten Reihe humorlos drauf, Mielitz gab bei dem nicht allzu platzierten Schuss keine gute Figur ab - 1:2 (33.). Freiburg trat ballsicher auf, kombinierte ansehnlich, kam aber nicht zu weiteren Gelegenheiten. So nahm der SCF einen knappen, aber verdienten Vorsprung mit in die Kabine.

Der 28. Spieltag

Fürth wacher - Zulj trifft zum 2:2

Nach Wiederbeginn war Fürth auf Anhieb hellwach. Die Franken glaubten an sich - und kamen tatsächlich zum erneuten Ausgleich: Höhn spielte Zulj die Kugel in die Füße, dieser zog aus halbrechter Position flach ins lange Eck ab - 2:2 (50.). Die Spielvereinigung war nun das bessere Team und machte Druck. Wurtz hatte nach Gießelmann-Freistoß die Führung auf dem Kopf, doch er nickte vorbei (56.).

Aus heiterem Himmel dann der dritte Treffer für den SCF: Rapp verlor am Sechzehner die Kugel leichtfertig an Grifo, dieser zog umgehend flach ab - und traf (58.). Die Partie blieb kurzweilig und temporeich, denn die Franken antworteten nun mit einem regelrechten Powerplay: Sie rannten, vom unermüdlichen Zulj angetrieben, immer wieder an und erarbeiteten sich etliche gute Möglichkeiten, doch Berisha fand seinen Meister in Schwolow (66.), Caligiuri nickte unbehelligt vorbei (67.) und Berisha traf den Außenpfosten (71.).

Petersen scheitert an Mielitz

Auch in der Schlussphase blieb Fürth auf dem Gaspedal, die nächsten Chancen waren aber dem Sportclub nach zwei sporadischen Entlastungsangriffen vorbehalten: Petersen scheiterte alleine vor Mielitz an seinem Ex-Kollegen (73.), auch Höfler fand seinen Meister mit einem Aufsetzer in ihm (80.). Trotzdem war das Kleeblatt klar besser - schaffte den eigentlich überfälligen Ausgleich aber nicht mehr. Mit dem siebten Sieg in Folge stellte Streichs Team einen Vereinsrekord auf und verteidigte Platz eins.

Spieler des Spiels

Alexander Schwolow Tor

2
Spielnote

Eine über 90 Minuten rassige, intensive Partie mit zahllosen Chancen und schönen Toren.

2
Tore und Karten

0:1 Niederlechner (2', Rechtsschuss, Philipp)

1:1 Freis (24', Rechtsschuss, Gießelmann)

1:2 Philipp (33', Rechtsschuss)

2:2 Zulj (50', Rechtsschuss)

2:3 Grifo (58', Rechtsschuss)

Fürth

Mielitz 3,5 - Heidinger 4, Caligiuri 3,5, M. Franke 4 , Gießelmann 3 - Rapp 5 , Stiepermann 3,5, Berisha 4, Zulj 2,5 , Freis 2 - Wurtz 4

Freiburg

Schwolow 2 - P. Stenzel 4, Höhn 4, Kempf 3,5, Günter 4 - Höfler 3,5 , Abrashi 3,5, Frantz 3,5 , Grifo 2,5 - Philipp 3,5 , Niederlechner 2,5

Schiedsrichter-Team

Christian Dingert Gries

2
Spielinfo

Stadion

Sportpark Ronhof I Thomas Sommer

Zuschauer

10.280

Diese steht am kommenden Sonntag (13.30 Uhr) abermals auf dem Spiel: Freiburg spielt auf St. Pauli. Fürth gastiert bereits am Freitagabend (18.30 Uhr) bei 1860 München.