2. Bundesliga 2015/16, 26. Spieltag
14:13 - 43. Spielminute

Gelbe Karte
Peitz
Karlsruhe

14:46 - 60. Spielminute

Spielerwechsel
T. Fahrenholz
für Barry
Karlsruhe

14:55 - 69. Spielminute

Spielerwechsel
Halloran
für Titsch Rivero
Heidenheim

14:58 - 72. Spielminute

Gelbe Karte
Theuerkauf
Heidenheim

15:01 - 74. Spielminute

Spielerwechsel
Hoffer
für Nazarov
Karlsruhe

15:08 - 82. Spielminute

Spielerwechsel
Finne
für Leipertz
Heidenheim

15:18 - 90. + 2 Spielminute

Gelbe Karte
Yamada
Karlsruhe

15:17 - 90. + 1 Spielminute

Spielerwechsel
Reinhardt
für Thomalla
Heidenheim

15:18 - 90. + 2 Spielminute

Gelbe Karte
Feick
Heidenheim

KSC

HDH

Joker Hoffer bringt Schwung in die Begegnung

Torloses Remis trotz KSC-Schlussoffensive

KSC Heidenheim

Angriff abgeblockt: Heidenheims Griesbeck (li.) gewinnt den Zweikampf gegen KSC-Stürmer Diamantakos (mi.). picture alliance

KSC-Coach Markus Kauczinski musste nach dem 1:0-Erfolg bei Fortuna Düsseldorf auf drei Positionen umstellen. Prömel musste auf die Bank, Kempe und Valentini fielen kurzfristig aus. Dafür durften Traut, Barry und Nazarov von Beginn an spielen.

Heidenheims Trainer Frank Schmidt nahm im Vergleich zum 2:0-Sieg gegen den FC St. Pauli nur eine personelle Veränderung vor: Morabit war nicht rechtzeitig fit geworden, dafür rutschte Titsch-Rivero in die erste Elf.

Mangelhafte Offensivbemühungen auf beiden Seiten

"Das waren immer besonders heiße Spiele. Wir können uns auf ein spannendes und schönes Derby freuen", sagte KSC-Coach Markus Kauczinski vor dem Aufeinandertreffen der Tabellennachbarn. Doch die Anfangsminuten ließen noch zu wünschen übrig. Die Gastgeber suchten den Weg in die Spitze, Heidenheim lauerte auf Konter. Aber es blieb zumeist beim Versuch, da sowohl die KSC- als auch die Gästeoffensive den finalen Pass nicht beim Mann unterbringen konnte. Auf Seiten der Hausherren probierten es Krebs (7.) und Nazarov (15.) aus der Distanz, blieben aber ungefährlich.

Der 26. Spieltag

Weiterhin Flaute im Angriff - Schnatterer probiert's

In der Folge ging bei keiner der beiden Mannschaften Konstruktives zusammen. Den Hausherren fehlten die zündenden Ideen, Diamantakos in Szene zu setzen, Heidenheim stand zwar defensiv sicher, die sich ihnen bietenden Konter ließen die Gäste aber auch aus. Kurz vor der Pause schloss Schnatterer auf Heidenheimer Seite das erste Mal ab, verfehlte das Gehäuse aber deutlich (42.).

Torchancen - weiterhin Fehlanzeige

Nach der Pause blieb es weiterhin bei vereinzelten Torannäherungen - von Torchancen konnte nicht die Rede sein: Sallahi setzte zwei Freistöße aus 25 Metern halblinker Position über das Gehäuse (50./62.) und Barry traf nach vielversprechendem Abschluss nur Teamkollege Diamantakos am Hinterkopf, der ins Toraus abfälschte (57.). Auf Seiten der Heidenheimer fehlte bei Schnatterers Abschluss von der Strafraumkante nicht viel (54.). Die Partie verlagerte sich mit zunehmender Spieldauer zusehends in die Hälfte der Gäste. Doch der FCH hielt den Bemühungen der Karlsruher ohne größere Probleme stand, obwohl er dem Dauerdruck der Hausherren keine Entlastungsangriffe entgegensetzen konnte. Klare Torchancen blieben den Badenern weiterhin verwehrt.

Joker Hoffer bringt Leben in die Partie

Kauczinski versuchte, mit Hoffer das Offensivspiel neu zu beleben. Und dieser sorgte tatsächlich für mehr Schwung im Karlsruher Angriffsspiel: In der 80. Minute legte der Österreicher auf Yamada ab, dessen Schuss aber von FCH-Keeper Zimmermann entschärft werden konnte. Drei Minuten später wurde Hoffer von Diamantakos freigespielt, aber erneut war Zimmermann auf dem Posten (83.). Karlsruhe witterte den späten Sieg, doch Yamada (85.) und Hoffer (88./90.+2) konnten Zimmermann nicht überwinden.

Der Karlsruher SC ist am Montag (20.15 Uhr) zum badischen Derby in Freiburg zu Gast. Bereits am Freitag (18.30 Uhr) trifft Heidenheim auf den FSV Frankfurt.