2. Bundesliga 2015/16, 14. Spieltag
13:09 - 9. Spielminute

Gelbe Karte
Frantz
Freiburg

13:12 - 13. Spielminute

Gelbe Karte
Feltscher
Duisburg

13:31 - 32. Spielminute

Spielerwechsel (Freiburg)
Mujdza
für Günter
Freiburg

13:32 - 33. Spielminute

Gelbe Karte
Holland
Duisburg

13:33 - 34. Spielminute

Gelbe Karte
Wolze
Duisburg

13:36 - 37. Spielminute

Gelbe Karte
Kempf
Freiburg

13:41 - 42. Spielminute

Tor 1:0
Bröker
Rechtsschuss
Vorbereitung Obinna
Duisburg

14:02 - 46. Spielminute

Spielerwechsel (Freiburg)
Hufnagel
für Guedé
Freiburg

14:10 - 54. Spielminute

Gelbe Karte
Höhn
Freiburg

14:18 - 62. Spielminute

Tor 1:1
Abrashi
Rechtsschuss
Vorbereitung Philipp
Freiburg

14:22 - 66. Spielminute

Spielerwechsel (Duisburg)
Scheidhauer
für Bröker
Duisburg

14:25 - 69. Spielminute

Gelbe Karte
Abrashi
Freiburg

14:33 - 77. Spielminute

Spielerwechsel (Duisburg)
Janjic
für Onuegbu
Duisburg

14:39 - 82. Spielminute

Gelb-Rote Karte
Meißner
Duisburg

14:41 - 85. Spielminute

Spielerwechsel (Duisburg)
Bomheuer
für Albutat
Duisburg

14:44 - 87. Spielminute

Spielerwechsel (Freiburg)
Föhrenbach
für Frantz
Freiburg

14:46 - 90. Spielminute

Gelbe Karte
Obinna
Duisburg

14:49 - 90. + 3 Spielminute

Gelbe Karte
Mujdza
Freiburg

MSV

SCF

Abrashi antwortet auf Bröker - Meißner sieht Gelb-Rot

Gruev erntet einen Punkt beim Debüt

Thomas Bröker & Viktor Obinna

Danke! Duisburgs Torschütze Thomas Bröker (l.) klatscht mit Vorbereiter Viktor Obinna (r.) ab. picture alliance

Philipp an den Pfosten

Duisburgs Trainer Ilia Gruev brachte bei seinem Debüt drei Neue: Im Vergleich zum 0:1 bei 1860 München begannen Bröker, Meißner und Onuegbu für Chanturia, Iljutcenko (alle Bank) und Bajic, der sich beim Aufwärmen verletzte (Rücken). Freiburgs Coach Christian Streich veränderte seine Startelf nach dem 2:2 gegen Braunschweig nur auf einer Position: Guedé spielte für Mujdza (Bank).

Der MSV agierte im 4-4-1-1-System mit Onuegbu als Sturmtank sowie Obinna als hängender Spitze, der immer wieder zwischen offensivem Mittelfeld und Angriff pendelte. Dabei setzten die Zebras bevorzugt auf lange Bälle und ein schnelles Umschaltspiel. Gegen einen gut geordneten Sportclub kamen die Hausherren aber nicht entscheidend zum Abschluss. Die Gäste ließen das Spielgerät dagegen lieber auf dem Boden und kombinierten mit Kurzpässen nach vorne. Unsicherheiten in Duisburgs Defensive luden die Breisgauer dabei immer wieder zu Abschlüssen ein: Petersen (8., 11.) scheiterte an Ratajczak, dann nagelte Philipp die Kugel von der Strafraumgrenze an den linken Pfosten (17.).

Bröker stellt den Spielverlauf auf den Kopf

Mit zunehmender Spieldauer bekam der MSV seine Leichtsinnsfehler in der Abwehr besser in den Griff und rührte mit zwei dicht gestaffelten Viererketten vor dem eigenen Sechzehner Beton an. Der SCF kam folglich immer seltener vors Tor. Grifo gab in dieser Phase den einzigen Warnschuss ab (27.). Derweil wurden die Hausherren mutiger, entlasteten immer häufiger und meldeten sich durch einen etwas zu hoch angesetzten Distanzhammer von Wolze selbst zu Wort (29.).

Im weiteren Verlauf wuchs das Frustrationslevel der spielbestimmenden Freiburger von Minute zu Minute. Immer wieder hielten die Zebras mit energischer Zweikampfführung dagegen und nutzten dann kurz vor der Halbzeit eine Schlafmützigkeit der Sportclub-Verteidigung zum etwas schmeichelhaften 1:0: Obinna flankte vom linken Strafraumeck auf den zweiten Pfosten, wo Bröker ungedeckt stand und den Ball per Direktschuss im linken Toreck versenkte (42.).

Abrashis Präzisionschuss passt

Der 14. Spieltag

Streich, der schon im ersten Durchgang Mujdza für den verletzten Günter bringen musste (32.), reagierte zur Pause und schickte mit Wiederbeginn Hufnagel für Guedé auf den Rasen (46.). Gegen mittlerweile gut sortierte Duisburger tat sich Freiburg aber nach wie vor schwer. Immer wieder stoppte der leidenschaftlich kämpfende MSV die wütenden Angriffsversuche des SCF. Erst nach einer Stunde fand der Sportclub eine Lücke: Über Grifo und Philipp wanderte die Kugel mit Kurzpässen in den Strafraum zu Abrashi, der aus linker Position in den rechten Winkel traf - 1:1 (61.).

Im weiteren Verlauf gestaltete sich die Partie völlig offen - beide Mannschaften wollten den Sieg und bekämpften sich mit offenem Visier. Feltscher (69.) auf der einen sowie Philipp (74.) und Petersen (75.) auf der anderen Seite verzeichneten Möglichkeiten.

Ampelkarte für Meißner

In der Schlussphase durfte Freiburg dann sogar in Überzahl agieren: Der bereits Gelb-vorbelastete Meißner ließ sich zu einem unnötigen Foul im Mittelfeld hinreißen und sah die Ampelkarte (82.). Nun ließ der Sportclub immer wieder Angriffswellen anrollen, kam aber nicht mehr entscheidend zum Abschluss.

Spieler des Spiels

Michael Ratajczak Tor

2
Spielnote

Duisburger Leidenschaft gegen Freiburger Spielkultur: Die intensive Partie lebte bis zum Schluss von der Spannung.

3
Tore und Karten

1:0 Bröker (42', Rechtsschuss, Obinna)

1:1 Abrashi (62', Rechtsschuss, Philipp)

Duisburg

Ratajczak 2 - Feltscher 5 , Meißner 5 , St. Bohl 3, Wolze 3 - Holland 5 , Albutat 3,5 , Bröker 3,5 , Grote 3,5 - Obinna 3 , Onuegbu 3

Freiburg

Schwolow 3 - Frantz 4 , Höhn 4 , Kempf 4,5 , Günter 3 - Höfler 3, Abrashi 2,5 , Grifo 4, Philipp 3 - Petersen 4, Guedé 4

Schiedsrichter-Team

Thorsten Schriever Wurster Nordseeküste

5
Spielinfo

Stadion

Schauinsland-Reisen-Arena

Zuschauer

15.311

Nach der Länderspielpause ist Duisburg am Freitag, den 20. November (18.30 Uhr), auswärts bei Fortuna Düsseldorf gefordert. Freiburg genießt zwei Tage später am Sonntag (13.30 Uhr) Heimrecht gegen den SC Paderborn.