2. Bundesliga 2015/16, 12. Spieltag
13:41 - 42. Spielminute

Gelbe Karte
Bajic
Duisburg

14:02 - 46. Spielminute

Spielerwechsel (Nürnberg)
R. Koch
für D. Blum
Nürnberg

14:13 - 57. Spielminute

Gelbe Karte
Bulthuis
Nürnberg

14:21 - 65. Spielminute

Gelbe Karte
Schöpf
Nürnberg

14:22 - 66. Spielminute

Spielerwechsel (Duisburg)
Scheidhauer
für Dausch
Duisburg

14:24 - 68. Spielminute

Gelbe Karte
Chanturia
Duisburg

14:27 - 70. Spielminute

Spielerwechsel (Nürnberg)
Kutschke
für Möhwald
Nürnberg

14:28 - 72. Spielminute

Gelbe Karte
Meißner
Duisburg

14:34 - 78. Spielminute

Spielerwechsel (Duisburg)
Onuegbu
für Iljutcenko
Duisburg

14:44 - 88. Spielminute

Spielerwechsel (Duisburg)
Albutat
für St. Bohl
Duisburg

MSV

FCN

Zebras bleiben Schlusslicht - FCN tritt auf der Stelle

Kutschke und Wolze fehlt das Zielwasser

Chanturia (l.) vs. Leibold

Duell auf der Außenbahn: Duisburgs Giorgi Chanturia (l.) gegen Nürnbergs Tim Leibold. picture-alliance

Duisburgs Coach Gino Lettieri drehte im Vergleich zum 0:1 in Heidenheim dreimal am Personalkarussell: Für Scheidhauer, Obinna und Onuegbu standen Bohl, Chanturia und Iljutcenko in der Startelf.

FCN-Trainer René Weiler musste nach dem 1:1 gegen den FSV Frankfurt auf Schäfer (Muskelfaserriss in der Wade) verzichten, für den Kirschbaum das Tor hütete. Des Weiteren kam Margreitter nach abgelaufener Rotsperre für Hovland zum Zug, der grippegeschwächt auf der Bank Platz nahm.

Nürnberg erspielte sich schnell eine optische Überlegenheit, strahlte bis auf einen Behrens-Kopfball (1.) aber wenig Gefahr aus, weil die Kombinationen meist schon vor dem Strafraum ausgebremst wurden. Der MSV setzte auf Konter und dabei meist auf lange Pässe aus der Abwehr. Die erste Gelegenheit aber initiierte Margreitter mit einem Fehlpass: Chanturia jagte seinen Flachschuss aus 18 Metern knapp rechts vorbei (8.).

Viele Ballverluste auf beiden Seiten nach technischen Fehlern kennzeichneten die mäßige Partie, in der die Kontrahenten so zunächst vergeblich nach Ruhe und Struktur suchten. Die bessere Spielanlage hatte allen Unzulänglichkeiten zum Trotz der Club - Margreitter prüfte per Kopf Ratajczak (16.).

Iljutcenko im Pech

Auch in der Folge suchten die Teams nach Passgenauigkeit, die so manch guten Ansatz schnell wieder zunichte machte. Die viel gelobte Offensivabteilung des FCN war kaum zu sehen, dafür brachte ein Duisburger Konter Gefahr: Grote behauptete sich gegen drei Gegenspieler, seinen Querpass schoss Chanturia dann aber unkonzentriert klar rechts vorbei (29.). Wenig später brannte es nach einer Ecke der Meidericher, als Bajic per Kopf verlängerte und Iljutcenkos Volleyschuss im Fallen aus fünf Metern über den Balken sauste (34.).

Auf der Gegenseite traf Schöpf die Kugel per Volleyabnahme in aussichtsreicher Position nicht richtig (35.), und Meißner spitzelte dem einschussbereiten Blum den Ball noch vom Fuß (38.). Mehr nennenswerte Aktionen bekamen die Fans bis zur Pause nicht zu sehen.

Der 12. Spieltag

Weiler brachte mit Wiederanpfiff Koch für Blum, der Joker rückte nach rechts, Schöpf in die Mitte. Mit Burgstaller als zentraler Spitze entwickelte die Weiler-Elf zunächst mehr Zug zum Tor. Ratajczak entschärfte Leibolds Flachschuss nach dessen Solo mit Mühe (49.), wenig später Burgstallers Schrägschuss locker (53.) und konnte sich nach guter Kombination des FCN auf Holland verlassen, der Schöpf im letzten Moment ausbremste (60.).

Der MSV, von dem lange nichts zu sehen war, meldete sich mit einem Dausch-Freistoß im zweiten Abschnitt an (63.). Die letzte Aktion des Mittelfeldmanns, mit Scheidhauer erhöhte Lettieri Mitte der zweiten Hälfte das Risiko (66.). Auf der Gegenseite durfte Kutschke für Möhwald ran (70.).

Club drängt und will den Sieg

Nürnberg drückte in der Schlussphase aufs Tempo, wollte den Dreier. Der Aufsteiger konnte sich kaum mehr befreien, eine klare Chance wollte aber den emsigen Bemühungen der Franken zunächst nicht entspringen. Nach Bajics Zweikampf gegen Koch im Strafraum blieb die Pfeife von Referee Gerach stumm (83.). Die letzte und klarste FCN-Chance überhaupt hatte Kutschke, dessen Kopfball nach Leibolds Flanke Zentimeter über den Balken rauschte (90.). Und als Duisburgs Wolze seine Volleyabnahme aus acht Metern in den Nachmittagshimmel gesetzt hatte (90.+3), war Schluss.

Spieler des Spiels

Miso Brecko Abwehr

2,5
Spielnote

Beide Teams bekämpften sich im Wortsinn, spielerisch fand dies auf äußerst dürftigem Niveau statt.

4,5
Tore und Karten

Tore Fehlanzeige

Duisburg

Ratajczak 3 - Feltscher 4, Meißner 3 , Bajic 3,5 , Wolze 4 - Holland 3,5, Chanturia 3 , St. Bohl 4 , Dausch 4 , Grote 3,5 - Iljutcenko 4,5

Nürnberg

Kirschbaum 3 - Brecko 2,5, Margreitter 4, Bulthuis 3,5 , Leibold 3 - Behrens 3,5, Erras 3, Schöpf 4 , Möhwald 4,5 , Burgstaller 4 - D. Blum 5

Schiedsrichter-Team

Timo Gerach Landau

2,5
Spielinfo

Stadion

Schauinsland-Reisen-Arena

Zuschauer

16.418

Duisburg gastiert am Sonntag, den 1. November (13.30 Uhr), bei den Münchner Löwen, für den Club geht es tags darauf (20.30 Uhr) am Valznerweiher gegen den Karlsruher SC. Die Franken empfangen aber am kommenden Dienstag (19 Uhr) zunächst Fortuna Düsseldorf zur zweiten Runde des DFB-Pokals.