2. Bundesliga 2015/16, 12. Spieltag
18:42 - 13. Spielminute

Gelbe Karte
Celozzi
Bochum

18:44 - 15. Spielminute

Tor 0:1
Terodde
Rechtsschuss
Vorbereitung Losilla
Bochum

18:52 - 23. Spielminute

Tor 0:2
Hoogland
Rechtsschuss
Vorbereitung Terrazzino
Bochum

19:13 - 44. Spielminute

Gelbe Karte
Losilla
Bochum

19:32 - 46. Spielminute

Spielerwechsel (Bochum)
Tobias Weis
für Bulut
Bochum

19:42 - 55. Spielminute

Spielerwechsel (Bochum)
Mlapa
für Terodde
Bochum

19:44 - 58. Spielminute

Spielerwechsel (FSV Frankfurt)
Halimi
für Huber
FSV Frankfurt

19:54 - 68. Spielminute

Tor 1:2
Dedic
Rechtsschuss
Vorbereitung Felipe Pires
FSV Frankfurt

19:56 - 70. Spielminute

Spielerwechsel (Bochum)
Eisfeld
für Haberer
Bochum

19:57 - 71. Spielminute

Tor 2:2
Ballas
Kopfball
Vorbereitung Kruska
FSV Frankfurt

19:59 - 73. Spielminute

Gelbe Karte
Kruska
FSV Frankfurt

20:09 - 83. Spielminute

Spielerwechsel (FSV Frankfurt)
Kapllani
für Dedic
FSV Frankfurt

20:12 - 86. Spielminute

Tor 3:2
Kapllani
Rechtsschuss
FSV Frankfurt

20:14 - 88. Spielminute

Gelbe Karte
Konrad
FSV Frankfurt

20:16 - 90. Spielminute

Spielerwechsel (FSV Frankfurt)
Epstein
für Barry
FSV Frankfurt

FSV

BOC

FSV dreht Zwei-Tore-Rückstand

Kapllani krönt die Auholjagd des FSV

Florian Ballas

Aufholjagd: Florian Ballas erzielte den Ausgleichstreffer und gab das Signal zur Offensive. picture alliance

FSV-Trainer Tomas Oral drehte im Vergleich zum 1:1 in Nürnberg an drei Stellschrauben: Konrad (nach Gelbsperre zurück), Pires und Kruska rückten für Mangafic, Epstein und Schahin in die Startelf. Auf der Gegenseite war Bochums Coach Gertjan Verbeek nach dem 0:1 gegen Leipzig trotz der Niederlage mit dem Auftreten seines Teams zufrieden gewesen und schickte dieselbe Formation auf den Rasen. Einzige Ausnahme: Für den gesperrten Perthel (5. Gelbe) begann Wijnaldum.

Bochum fand schnell in die Partie und zog das typisch Verbeek´sche Kombinationsspiel auf. Besonders Wijnaldum fiel zu Beginn auf, er verzeichnete die beiden ersten Torschüsse (7.). Doch auch die mit drei defensiven Mittelfeldspielern angetretenen Hessen versteckten sich nicht und gestalteten die Anfangsphase durchaus ausgeglichen. Gugganig sorgte mit seinem Freistoßheber sogar für die erste Großchance der Bornheimer (14.).

Als der FSV im Spiel angekommen schien, zeigte der VfL seine Klasse: Aus dem Nichts spielte Losilla einen Steilpass auf Terodde, der alleine auf Weis zulief und diesen per Lupfer gekonnt überlistete (15.). Frankfurt schien nicht allzu geschockt, doch der nächste Rückschlag sollte folgen: Als Weis und Huber einen Terrazzino-Schuss nicht aus der Gefahrenzone klären konnten, hatte Hoogland keine Mühe, aus kurzer Distanz zum 2:0 einzuschieben (23.).

Bochum im Stile eines Spitzenteams

Die Verbeek-Elf hatte in der Folge das Geschehen im Griff. Zwar verzeichneten auch die Frankfurter hin und wieder einen Torschuss, doch Stürmer Dedic hing größtenteils in der Luft und war bei Fabian und Bastians gut aufgehoben. Auffälligster Mann des FSV war Innenverteidiger Gugganig, der es immer wieder aus der Distanz versuchte und auch per Kopfball zu einer Halbchance kam (39.).

Seiner Hauptaufgabe kam der Abwehrmann im Verbund mit seinen Kollegen aber nicht immer optimal nach: Als die Hintermannschaft nach einem Ballverlust unorganisiert war, steckte Terodde auf Terrazzino durch, der auf und davon war, Weis aber im direkten Duell nicht überwinden konnte (36.). Gegen Ende des ersten Durchgangs wurden die Bornheimer besser, Dedic und Pires kamen zu Abschlüssen (38., 41.). Dennoch war die Pausenführung für Bochum hochverdient.

Der 12. Spieltag

Den besseren Start in den zweiten Durchgang erwischte der FSV. Die Oral-Elf ging nun engagierter und mutiger zu Werke. Viele Fernschüsse zeugten vom Bemühen der Hausherren, denen aber zu oft die Durchschlagskraft abging. Erst als Barry den Ball durch die Abwehrkette zu Pires steckte, musste Luthe zum ersten Mal sein komplettes Können aufweisen und klärte per Fußabwehr (57.).

Doppelschlag des FSV

Es entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe, in der Joker Mlapa im Duell mit Weis dreimal den Kürzeren zog und die Entscheidung somit vergab. Das sollte sich rächen: Über den eingewechselten Halimi und den auffälligen Pires gelangte das Rund zu Dedic, der zum Anschluss einschob (68.). Doch damit nicht genug: Nur drei Zeigerumdrehungen später hielt Ballas nach Kruskas Ecke den Kopf hin und bugsierte den Ball in hohem Bogen kurios zum Ausgleich ins lange Eck (71.).

Weiterhin wechselten sich Chancen in einem mittlerweile rasanten Spiel ab. Weis hielt seine Farben mit einer sensationellen Parade gegen Hoogland im Spiel (78.), auf der Gegenseite machte es der eingewechselte Kapllani besser: Eine Ecke von rechts verlängerte Haji Safi auf den zweiten Pfosten, wo Kapllani sich und den Ball behauptete. Der Angreifer ging zu Boden, konnte aber nicht vom Ball getrennt werden und stocherte die Kugel schließlich im Liegen zum umjubelten Siegtreffer über die Linie (87.). Bochum fand keine Antwort mehr und kassierte somit die dritte Niederlage aus den letzten vier Partien.

Spieler des Spiels

André Weis Tor

2
Spielnote

Im ersten Durchgang unterhaltsam, in Hälfte zwei packend, schnell und rassig - und bis zur letzten Minute spannend.

2
Tore und Karten

0:1 Terodde (15', Rechtsschuss, Losilla)

0:2 Hoogland (23', Rechtsschuss, Terrazzino)

1:2 Dedic (68', Rechtsschuss, Felipe Pires)

2:2 Ballas (71', Kopfball, Kruska)

3:2 Kapllani (86', Rechtsschuss)

FSV Frankfurt

Weis 2 - Huber 3 , Gugganig 2,5, Ballas 3 , Haji Safi 4 - Kruska 3,5 , Konrad 3 , Perdedaj 2,5, Barry 3 , Felipe Pires 3 - Dedic 4

Bochum

Luthe 2,5 - Celozzi 3,5 , Fabian 3,5, Bastians 3,5, Wijnaldum 3,5 - Losilla 3 , Hoogland 3 , Bulut 4 , Haberer 3,5 , Terrazzino 3 - Terodde 4

Schiedsrichter-Team

Robert Kempter Stockach

3
Spielinfo

Stadion

Frankfurter Volksbank-Stadion

Zuschauer

5.341

Die Frankfurter, die dagegen das Polster auf die Abstiegszone vergrößert haben, empfangen am kommenden Dienstag (19 Uhr) in der zweiten Runde des DFB-Pokals Hertha BSC, für Bochum geht es am selben Tag (20.30 Uhr) zuhause gegen Kaiserslautern. In der Bundesliga muss der FSV am Samstag, den 31. Oktober (13 Uhr), beim SC Paderborn ran, während der VfL schon am kommenden Freitag (18.30 Uhr) den FC St. Pauli zu Gast hat.