2. Bundesliga 2015/16, 11. Spieltag
20:35 - 20. Spielminute

Gelbe Karte
Kagelmacher
TSV 1860

20:41 - 26. Spielminute

Gelbe Karte
Liendl
TSV 1860

20:47 - 33. Spielminute

Tor 0:1
Hoffer
Rechtsschuss
Vorbereitung Yamada
Karlsruhe

21:23 - 52. Spielminute

Gelbe Karte
Stoll
Karlsruhe

21:38 - 67. Spielminute

Spielerwechsel (Karlsruhe)
Torres
für Nazarov
Karlsruhe

21:42 - 70. Spielminute

Gelbe Karte
M. Wolf
TSV 1860

21:43 - 71. Spielminute

Spielerwechsel (TSV 1860)
Vollmann
für Mvibudulu
TSV 1860

21:42 - 71. Spielminute

Gelbe Karte
Orlishausen
Karlsruhe

21:47 - 76. Spielminute

Gelbe Karte
Wittek
TSV 1860

21:47 - 76. Spielminute

Gelbe Karte
Prömel
Karlsruhe

21:49 - 77. Spielminute

Spielerwechsel (TSV 1860)
Mugosa
für E. Taffertshofer
TSV 1860

21:49 - 78. Spielminute

Spielerwechsel (Karlsruhe)
Diamantakos
für Hoffer
Karlsruhe

21:53 - 82. Spielminute

Gelbe Karte
Barry
Karlsruhe

21:57 - 86. Spielminute

Spielerwechsel (Karlsruhe)
G. Krebs
für Barry
Karlsruhe

M60

KSC

1860 München bleibt ohne Sieg

Hoffer versalzt Möhlmanns Einstand

Erwin Hoffer & Vitus Eicher

Alleingang verwandelt: Karlsruhes Erwin Hoffer (l.) trifft gegen Münchens Vitus Eicher (r.). imago

Giesing gibt den Ton an

1860 Münchens neuer Trainer Benno Möhlmann nahm bei seinem Debüt gleich vier Veränderungen vor. Im Vergleich zum 1:1 in Bielefeld spielten Eicher, Mvibudulu, Taffertshofer und Yegenoglu für Ortega, Degenek, Rodnei und Vollmann. Karlsruhes Coach Markus Kauczinski tauschte nach dem 1:1 gegen Freiburg zweimal Personal: Orlishausen und Stoll begannen für Vollath und Gulde.

Möhlmann stellte seine Löwen im 4-1-4-1-System auf und generierte dadurch Kompaktheit im Mittelfeld. Auch mental schien der neue Trainer bereits den Hebel angesetzt zu haben, denn die Giesinger zeigten sich mutig, zweikampfstark und agierten spielbestimmend. Eine erste gute Möglichkeit verzeichnete Okotie, der Gäste-Keeper Orlishausen aus 15 Metern prüfte (10.). Der KSC stand im 4-4-1-1 aber recht kompakt und fing viele Angriffsversuche des TSV erfolgreich ab. Dies ging allerdings auch zu Lasten der eigenen Offensive. Hier hofften die Badener auf Konter und setzten auf lange Bälle oder Steilpässe auf die einzige Spitze Hoffer, was nicht von Erfolg geprägt war.

Hoffer krönt Yamadas Zuckerpass

Der 11. Spieltag

Also gab Sechzig weiterhin mit viel Ballbesitz den Ton an. In einer umkämpften Partie blieben Torraumszenen aber weiterhin Mangelware. Okotie kam nach einem Missverständnis in der Karlsruher Hintermannschaft zwar vom rechten Fünfmetereck zum Schuss, doch Stoll lenkte das Spielgerät gerade noch neben den linken Pfosten (23.).

Aus dem Nichts ging dann plötzlich der KSC in Front: Nach einem schlimmen Yegenoglu-Fehlpass im Aufbau kam Yamada an die Kugel und spielte einen Zuckerpass mit dem Außenrist in die Spitze, wo Hoffer den Turbo einschaltete und den Alleingang gegen den herausstürzenden Eicher zum 1:0 verwertete (33.). München blieb zwar weiterhin bemüht, doch agierten die Löwen im letzten Drittel zu zahnlos und ohne Durchschlagskraft. Somit konnte das KSC-Bollwerk nicht aus den Angeln gehoben werden. Mit dem 0:1 ging es in die Pause.

Zahnlose Löwen

Eule

Gefiederter Mitspieler: Vor dem Anpfiff musste in der Allianz-Arena eine Eule eingefangen werden. picture alliance

Nach dem Seitenwechsel brauchten die Giesinger ein paar Minuten, um wieder ins Spiel zu finden und übernahmen dann wieder die Kontrolle. Unterm Strich resultierten für den betriebenen Aufwand aber nach wie vor zu wenige Chancen. Immerhin Kagelmacher brachte nach einer Ecke einen Schuss aufs Tor - Orlishausen aber tippte die Kugel mit den Fingerspitzen über die Latte (54.).

Erst nach einer Stunde wurden die Löwen ein wenig zwingender. Wolf (62.) und Liendl (66.) probierten es von außerhalb des Sechzehners, konnten Orlishausen damit aber nicht überwinden. Entsprechend wuchs das Frustrationslevel bei den Hausherren, die sich immer wieder die Zähne am KSC-Bollwerk ausbissen.

Möhlmann reagierte mit personellen Wechseln und brachte mit Vollmann (71.) und Mugosa (77.) zwei frische Offensivkräfte. In die Box kamen seine Löwen aber nie spielerisch, sondern ausschließlich durch Standards. Die beste Möglichkeit verbuchte Okotie, der knapp drüber köpfte (83.). Mehr Gefahr konnten die Giesinger nicht entwickeln. Es blieb beim 0:1 und damit dem saisonübergreifend zwölften sieglosen Ligaspiel des TSV 1860 in Serie - Vereinsnegativrekord!

Spieler des Spiels

Dirk Orlishausen Tor

2
Spielnote

Zerfahrene Partie, in der die Münchner hilflos wirkten und der KSC meist nur reagierte.

4
Tore und Karten

0:1 Hoffer (33', Rechtsschuss, Yamada)

TSV 1860

Eicher 3,5 - Kagelmacher 4 , Schindler 4, Yigenoglu 5, Wittek 4 - E. Taffertshofer 3,5 , Mvibudulu 5 , Adlung 4, Liendl 3,5 , M. Wolf 5 - Okotie 3

Karlsruhe

Orlishausen 2 - Valentini 3, Stoll 3 , Mauersberger 3, Kempe 3,5 - Prömel 3 , Peitz 3,5, Barry 4 , Nazarov 4 , Yamada 3,5 - Hoffer 2

Schiedsrichter-Team

Daniel Siebert Berlin

2
Spielinfo

Stadion

Allianz-Arena

Zuschauer

19.800

Sechzig muss am Freitag (18.30 Uhr) in Fürth ran, Karlsruhe empfängt tags darauf (13 Uhr) Kaiserslautern.