18:46 - 17. Spielminute

Gelbe Karte
Hartherz
Paderborn

18:47 - 18. Spielminute

Tor 1:0
Stoppelkamp
Rechtsschuss
Vorbereitung Koc
Paderborn

19:07 - 38. Spielminute

Gelbe Karte
Sauer
Braunschweig

19:33 - 46. Spielminute

Spielerwechsel (Braunschweig)
Omladic
für Ofosu-Ayeh
Braunschweig

19:50 - 63. Spielminute

Spielerwechsel (Braunschweig)
J. Düker
für Zuck
Braunschweig

19:52 - 65. Spielminute

Spielerwechsel (Paderborn)
Stöger
für Saglik
Paderborn

19:55 - 67. Spielminute

Gelbe Karte
Heinloth
Paderborn

19:59 - 72. Spielminute

Spielerwechsel (Paderborn)
M. Ndjeng
für Wydra
Paderborn

20:05 - 78. Spielminute

Gelbe Karte
D. Dogan
Braunschweig

20:06 - 79. Spielminute

Spielerwechsel (Braunschweig)
Khelifi
für Pfitzner
Braunschweig

20:09 - 81. Spielminute

Tor 2:0
Proschwitz
Rechtsschuss
Vorbereitung Stöger
Paderborn

20:11 - 84. Spielminute

Gelbe Karte
Brückner
Paderborn

20:12 - 85. Spielminute

Spielerwechsel (Paderborn)
Ouali
für Koc
Paderborn

SCP

BRA

2. Bundesliga

Traumeinstand des "Tigers" gegen die Löwen

Stoppelkamp und Proschwitz treffen bei 2:0

Traumeinstand des "Tigers" gegen die Löwen

Die pure Freude: Der "Tiger" Effenberg jubelt mit seinem Co-Trainer Sören Osterland.

Die pure Freude: Der "Tiger" Effenberg jubelt mit seinem Co-Trainer Sören Osterland. picture alliance

Das Geschehen auf dem Platz war im Vorfeld beinahe zur Nebensache geworden. Viel mehr war über den Trainer Stefan Effenberg geredet worden, der sich in Sachen Taktik in Schweigen gehüllt hatte. Personell baute er die Startelf im Vergleich zum 0:1 in Duisburg auf gleich fünf Stellen um: Im 4-2-3-1-System begannen Heinloth, Hartherz, Stoppelkamp, Koc und Saglik anstelle von Ndjeng, Wahl, Ouali, Vucinovic und Stöger. Überraschend verteidigte zudem Brückner im Abwehrzentrum. Auf der Gegenseite wechselte Eintracht-Coach Torsten Lieberknecht nach dem 2:1 gegen Union Berlin viermal durch: Pfitzner, Dogan, Matuschyk und Hvilsom rückten für Boland, Schönfeld, Khelifi und Hochscheidt ins Team.

Die Partie begann extrem temporeich. Es gab keine Abtastphase, im Gegenteil: Schon nach sieben Minuten stand es 1:1 in der Kategorie Aluminiumtreffer. Holtmann hatte für die Gäste abgezogen (4.), auf der Gegenseite scheiterte Wydra am Pfosten (7.). Spätestens ab diesem Zeitpunkt übernahm der SCP die Kontrolle. Auffällig: Im Spiel nach vorne verloren die Hausherren keine Zeit. Wenn sich die Möglichkeit bot, ging der Blick nach vorne. Auch im Spiel gegen den Ball setzte sich das Muster fort: Mit extremer Laufbereitschaft und frühem Pressing ließen sie die Eintracht kaum ins Spiel kommen.

Stoppelkamp staubt ab

Als Proschwitz einen langen Ball von Brückner verlängerte, durchbrach Koc die Abwehrkette, legte sich den Ball aber zu weit vor (13.). Kurz darauf scheiterte Proschwitz per Direktabnahme (14.). War der Jubelschrei den Fans und Effenberg da schon auf den Lippen gelegen, durfte kurz darauf wirklich gefeiert werden: Stoppelkamp war nach einem abgefälschten Schuss von Koc am schnellsten und drückte den Abpraller aus kurzer Distanz über die Linie (18.).

Auch im Anschluss machte Effenbergs Team den besseren, weil griffigeren Eindruck. Große Leidenschaft und großer Einsatz gepaart mit schnellem Spiel nach vorne: Das waren die Zutaten im sehenswerten Spiel der Paderborner. Als Aktivposten sorgten immer wieder Koc und Stoppelkamp auf den Außen für Wirbel, auch der als "Zehner" agierende Saglik war ein Gefahrenherd: Bei seinem Distanzschuss reagierte Gikiewicz im Tor der Gäste aber stark (22.). Mit zunehmender Dauer fanden die Löwen besser ins Spiel, was wohl auch an der Verschnaufpause lag, die sich der SCP nahm. So kam Ofosu-Ayeh nach einem Vorstoß auf rechts zu einem Abschluss aus zehn Metern, wurde dabei aber geblockt (37.). Die letzte Chance vor der Pause gehörte wieder dem SCP, Koc vergab per Lupfer aus spitzem Winkel (42.).

Der 11. Spieltag

Braunschweig bemüht

Die zweite Halbzeit begann ähnlich schwungvoll wie die erste, allerdings begegneten sich beide Teams nun auf Augenhöhe. Zuck machte mit mehreren Distanzschüssen auf sich aufmerksam (49., 59.), auf der anderen Seite wählte Koc die falsche Option und spielte ungenau quer, anstatt selber abzuziehen (51.). Unaufmerksamkeiten häuften sich nun in der SCP-Abwehr, Pfitzner konnte seine Chance aus kurzer Distanz aber nicht nutzen (53.). Effenbergs Schützlinge schienen sich nun ihre Energie einteilen zu wollen. Nur gelegentlich sorgten die auffälligen Koc und Stoppelkamp für Entlastung, zumeist waren die Kollegen in der Abwehr gefordert. Lieberknecht bemerkte den Kräfteverschleiß der Hausherren und wechselte offensiv.

Mehr als ein optisches Übergewicht konnten sich die Löwen aber trotzdem nicht erspielen. Dükers Fernschuss neben das Tor war noch die beste Gelegenheit (80.), ansonsten blieben die Niedersachsen bemüht, aber harmlos. Als alles auf eine enge Schlussphase hinauszulaufen schien, setzten die Ostwestfalen ihren entscheidenden Konter. Über Brückner und Stoppelkamp landete der Ball bei Stöger, der Proschwitz geschickt bediente. Der Mittelstürmer schob im Zentrum mühelos ein und besiegelte den Traumeinstand von Effenberg.

Spieler des Spiels

Moritz Stoppelkamp Mittelfeld

2
Spielnote

Furioser Beginn mit viel Tempo, nach der Führung nahm Paderborn Tempo aus der Partie und durch die Kontrolle auch Spannung.

3
Tore und Karten

1:0 Stoppelkamp (18', Rechtsschuss, Koc)

2:0 Proschwitz (81', Rechtsschuss, Stöger)

Paderborn

Kruse 3 - Heinloth 3 , Hoheneder 3, Brückner 3 , Hartherz 3 - Bakalorz 3, Wydra 3,5 , Koc 2 , Saglik 2,5 , Stoppelkamp 2 - Proschwitz 3

Braunschweig

Gikiewicz 3 - Sauer 5 , Baffoe 3, D. Dogan 4,5 , Reichel 5 - Matuschyk 5, Ofosu-Ayeh 4,5 , Pfitzner 5,5 , Zuck 4 , Holtmann 5 - Hvilsom 5

Schiedsrichter-Team

Manuel Gräfe Berlin

2
Spielinfo

Stadion

Benteler-Arena

Zuschauer

11.952

Paderborn ist am Samstag (13 Uhr) bei Union Berlin zu Gast, Braunschweig empfängt einen Tag später (13.30 Uhr) den FC Heidenheim.