2. Bundesliga 2015/16, 7. Spieltag
13:42 - 12. Spielminute

Gelbe Karte
Schröck
Fürth

13:47 - 17. Spielminute

Tor 1:0
Skrzybski
Linksschuss
Vorbereitung Kessel
Union

14:15 - 45. + 1 Spielminute

Gelbe Karte
Gießelmann
Fürth

14:35 - 47. Spielminute

Tor 1:1
J. Gjasula
Rechtsschuss
Fürth

14:37 - 50. Spielminute

Gelbe Karte
Leistner
Union

14:45 - 58. Spielminute

Gelbe Karte
Trimmel
Union

14:58 - 70. Spielminute

Tor 1:2
J. Gjasula
Foulelfmeter,
Rechtsschuss
Vorbereitung Zulj
Fürth

15:00 - 72. Spielminute

Spielerwechsel (Union)
Quiring
für Trimmel
Union

15:00 - 72. Spielminute

Spielerwechsel (Fürth)
Sukalo
für A. Hofmann
Fürth

15:01 - 73. Spielminute

Spielerwechsel (Union)
Daube
für Puncec
Union

15:02 - 74. Spielminute

Gelbe Karte
Kessel
Union

15:03 - 76. Spielminute

Gelbe Karte
Brandy
Union

15:04 - 77. Spielminute

Gelbe Karte
Zejnullahu
Union

15:07 - 79. Spielminute

Gelbe Karte
Stiepermann
Fürth

15:12 - 84. Spielminute

Gelbe Karte
J. Gjasula
Fürth

15:12 - 84. Spielminute

Spielerwechsel (Fürth)
Freis
für Weilandt
Fürth

15:15 - 88. Spielminute

Spielerwechsel (Fürth)
Thesker
für Stiepermann
Fürth

FCU

FUE

Union Berlin dominiert ersten Durchgang - Fürth legt danach zu

Gjasula verdirbt Lewandowskis Heimdebüt

Berishas (l.) Fürther drehten die Partie gegen Puncec und Co. im zweiten Durchgang.

Berishas (l.) Fürther drehten die Partie gegen Puncec und Co. im zweiten Durchgang. Imago

Union-Trainer Sascha Lewandowski drehte bei seiner Heimpremiere zweimal am Personalkarussell: So kehrten Brandy und Kessel, die beim 3:0-Kantersieg in Karlsruhe noch gesperrt auf der Tribüne gesessen hatten, in die Startelf zurück. Dafür rückten der ehemalige Fürther Fürstner und Korte auf die Ersatzbank.

Bei den Gästen vertraute Trainer Stefan Ruthenbeck nach dem 3:2-Derbyerfolg gegen Nürnberg dem Grundgerüst seiner Mannschaft und nahm nur eine Umstellung vor. Für Sukola (Bank) schickte der 43-Jährige mit Zulj eine weitere Offensivkraft auf das Spielfeld.

Diese Umstellung zeigte beim Kleeblatt im ersten Durchgang allerdings keine Wirkung. So erwischten die Hausherren den wesentlich besseren Start und übernahmen von Beginn an die Kontrolle über die Partie an der Alten Försterei. Zwar hatten die Fürther durch Schröck (5.) und Weilandt (11.) die ersten Halbchancen der Partie zu verbuchen. Allerdings nahmen die spielerische Dominanz und Überlegenheit der Eisernen mit fortlaufender Spieldauer zu.

Union drückt - Skrzybski trifft

Mit der ersten guten Gelegenheit gelang der Lewandowski-Elf dann auch die Führung. Nach einem eröffnenden Ball von Leistner flankte Kessel von rechts scharf ins Zentrum, wo Skrzybski die Kugel gedankenschnell über die Linie drückte (17.). Im Anschluss hatten die Franken kaum Spielanteile zu verbuchen und wurden von Wood, Kreilach und Co. immer wieder unter Bedrängnis gesetzt (20./28./30.). Die beste Gelegenheit ließ Rückkehrer Brandy ungenutzt, der mit seinem Nachschuss nach einem Eckball nur den rechten Außenpfosten traf (23.).

Die Mannschaft von Coach Ruthenbeck agierte im Angriffsspiel deutlich zu zögerlich und versuchte, über Konter vor das Tor der Hausherren zu kommen. Nach einer halben Stunde taute auch das Mittelfeld der Gäste auf, tat sich aber gegen die engmaschige 4-4-2-Formation der Berliner sichtlich schwer. Lediglich Stiepermann sorgte in einer Situation für Gefahr im Strafraum der Eisernen (33.), brachte das Spielgerät aber nicht entscheidend auf Haas' Kasten. Somit blieb es zur Pause bei der verdienten 1:0-Führung der Hausherren.

Der 7. Spieltag

Gjasula dreht auf

In der Kabine fand Gäste-Trainer Ruthenbeck scheinbar die richtigen Worte. Denn nach dem Seitenwechsel kamen die Fürther wesentlich bissiger und aggressiver auf den Rasen zurück und glichen durch Gjasulas Geniestreich früh im zweiten Durchgang aus: Mit einem direkten Freistoß in die Torwartecke überwand der Aktivposten der Spielvereinigung die Abwehr der Hausherren (47.).

Nach diesem Rückschlag lieferten die Gastgeber eine vollkommen gegensätzliche Vorstellung als zu der im ersten Durchgang ab: Die Offensive der Berliner kam kaum noch zur Geltung. Dafür wurde das Kleeblatt immer mutiger. Zudem profitierten die Gäste von dem unglücklichen Zweikampfverhalten des Union-Anreifers Brandy: Dieser hatte mit einem Doppelfoul erst einen Freistoß vor dem eigenen Strafraum und unmittelbar danach gegen Zulj einen Strafstoß verursacht. Diesen verwandelte erneut Gjasula in die linke, untere Ecke zur 2:1-Führung (70.).

Kreilach und Kessel im Pech

Bis zum Schlusspfiff kam die Lewandowski-Elf nur noch einmal gefährlich vor das Tor der Gäste: Nach einem Eckball legte Kreilach den Ball per Kopf auf den linken Pfosten, wo Kessel das Leder über die Linie drückte (82.). Allerdings unterband Schiedsrichter Jablonski den Torjubel der Eisernen und ahndete ein vermeintliches Foulspiel des Vorlagengebers beim Kopfballduell.

Spieler des Spiels

Jurgen Gjasula Mittelfeld

2
Spielnote

Berlin hätte bis zur Pause die Partie entscheiden müssen, Fürth war im Abschluss zu harmlos, legte erst in Durchgang zwei zu. Zwei Standards entschieden am Ende die Partie.

3
Tore und Karten

1:0 Skrzybski (17', Linksschuss, Kessel)

1:1 J. Gjasula (47', direkter Freistoß, Rechtsschuss)

1:2 J. Gjasula (70', Foulelfmeter, Rechtsschuss, Zulj)

Union

Haas 4 - Kessel 3 , Leistner 3 , Puncec 3,5 , Parensen 3,5 - Zejnullahu 3 , Kreilach 3, Trimmel 3,5 , Skrzybski 3,5 - Brandy 4 , Wood 3

Fürth

Mielitz 2 - Schröck 3 , Caligiuri 3,5, Röcker 3, Gießelmann 3,5 - A. Hofmann 3,5 , J. Gjasula 2 , Zulj 3, Stiepermann 3 , Weilandt 4,5 - Berisha 4

Schiedsrichter-Team

Sven Jablonski Bremen

3
Spielinfo

Stadion

Stadion An der Alten Försterei

Zuschauer

19.107

Union Berlin will am Mittwoch (17.30 Uhr) beim FSV Frankfurt zurück in die Erfolgsspur finden. Greuther Fürth empfängt zeitgleich den SC Paderborn.