Bundesliga 2015/16, 31. Spieltag
17:46 - 17. Spielminute

Gelbe Karte
Russ
Frankfurt

17:47 - 18. Spielminute

Tor 0:1
Brosinski
Rechtsschuss
Mainz

17:53 - 24. Spielminute

Spielerwechsel
Kittel
für Aigner
Frankfurt

17:56 - 27. Spielminute

Gelbe Karte
Brosinski
Mainz

17:57 - 28. Spielminute

Tor 1:1
Russ
Rechtsschuss
Vorbereitung Ben-Hatira
Frankfurt

18:05 - 36. Spielminute

Gelbe Karte
Baumgartlinger
Mainz

18:13 - 44. Spielminute

Gelbe Karte
Ben-Hatira
Frankfurt

18:16 - 45. + 1 Spielminute

Gelbe Karte
Donati
Mainz

18:40 - 52. Spielminute

Gelbe Karte
Huszti
Frankfurt

18:48 - 60. Spielminute

Gelbe Karte
Cordoba
Mainz

18:51 - 63. Spielminute

Spielerwechsel
Clemens
für Malli
Mainz

19:01 - 73. Spielminute

Spielerwechsel
F. Frei
für S. Serdar
Mainz

19:03 - 76. Spielminute

Spielerwechsel
Castaignos
für Gacinovic
Frankfurt

19:05 - 77. Spielminute

Spielerwechsel
Onisiwo
für Cordoba
Mainz

19:12 - 84. Spielminute

Tor 2:1
Bell
Eigentor, rechte Schulter
Vorbereitung Ben-Hatira
Frankfurt

19:15 - 87. Spielminute

Spielerwechsel
Zambrano
für Abraham
Frankfurt

19:17 - 89. Spielminute

Gelbe Karte
Zambrano
Frankfurt

SGE

M05

SGE pirscht sich an Bremen an - 5. Gelbe für Baumgartlinger

Ben-Hatira und Bells Rücken lassen Frankfurt jubeln

Pablo de Blasis vs. Bastian Oczipka

Zähes Ringen: Der Mainzer Pablo De Blasis im Zweikampf mit Bastian Oczipka (r.). Getty Images

Frankfurts Trainer Niko Kovac hatte nach der 0:3-Pleite in Leverkusen ein Trio neu an Bord: Regäsel, Gacinovic und Ben-Hatira kamen für Chandler (Muskelfaserriss), Stendera (nicht im Kader) und Castaignos (Bank) zum Zug.

Der Mainzer Coach Martin Schmidt tauschte im Vergleich zur 2:3-Niederlage gegen Köln zweimal Personal aus: Für Latza (Adduktorenprobleme) und Clemens (Bank) standen Serdar (Startelfdebüt) und De Blasis in der Anfangsformation.

Die Partie begann temporeich und zweikampintensiv, die Kontrahenten beackerten jeden Zentimeter des Platzes in heißen Duellen. Viele Ballverluste respektive -gewinne auf beiden Seiten waren die Regel, klare Aktionen blieben zunächst Fehlanzeige, vor allem der Eintracht war die Nervosität anzumerken. Strafraum- und Torszenen blieben in der Anfangsviertelstunde Fehlanzeige.

Brosinski nimmt Maß

Dann aber saß der erste Torschuss des Spiels, als Russ den durchgebrochenen Malli von den Beinen geholt und Gelb kassiert hatte: Brosinski trat zum Freistoß an und zirkelte das Leder aus 28 Metern über die Mauer hoch ins linke Eck - Marke Traumtor, 1:0 für den FSV (18.)!

Ein echter Nackenschlag für die Hessen, die sichtlich angeknockt waren, kaum Struktur auf den Platz bekamen und zu allem Überfluss auch noch den nach Luftduell mit Donati angeschlagenen Aigner durch Kittel ersetzen mussten (24.). Die 05er arbeiteten diszipliniert gegen den Ball und lauerten auf überfallartige Konter.

Slapstick beim Ausgleich

Ein Standard hatte für den Rückstand gesorgt, ein Standard mündete in den Ausgleich aus dem Nichts: Nach einem Freistoß konnte Bell per Kopf nicht weit genug klären. Ben-Hatira war am rechten Fünfereck frei, rutschte zunächst beim Schussversuch aus, brachte aber den Ball im Fallen noch quer zum knieenden Russ, der durch Donatis Beine einnetzte (28.).

Das 1:1 verschaffte Frankfurt Rückenwind. Auch wenn weiterhin die Kombinationen wenig rund liefen, so waren die Aktionen der Kovac-Elf nun doch selbstbewusster. Das 2:1 war durchaus drin gegen den FSV, der sein Offensivpotenzial nicht auf den Platz brachte. Karius war aber bei einem Russ-Kopfball (37.) und nach einem Missverständnis zwischen Bell und Donati gegen den durchgebrochenen Seferovic (41.) auf dem Posten.

Bundesliga, 31. Spieltag

Intensiv startete auch Durchgang zwei, Huszti holte sich alsbald die bereits sechste Gelbe Karte der Partie ab. Die Eintracht war das aktivere Team, deutlich zu spüren war der Wille, den so wichtigen Dreier einzufahren. Immer wieder prallte Frankfurt nach manch gutem Ansatz dann doch an der Mainzer Deckung ab - lediglich Ben-Hatira (58.) sowie Seferovic (59.) versprühten etwas Gefahr.

Mehr Qualität hatten da schon die nächsten Gelegenheiten - hüben wie drüben: Erst scheiterte Cordoba für die offensiv ansonsten einiges schuldig bleibenden Mainzer nach Sololauf an Hradecky (65.), ehe Seferovic per Kopf aus fünf Metern an der famosen Reaktion von Karius verzweifelte (67.).

Bell leistet Ben-Hatira Schützenhilfe

Mehr passierte zunächst nicht. Trotz aller Bemühungen und frischen Offensivkräften auf beiden Seiten sollten sich im weiteren Verlauf bis in die Schlussphase hinein keine weiteren Möglichkeiten ergeben. Dann aber hatte die Eintracht das Glück auf ihrer Seite und setzte den Lucky Punch: Oczipka spielte Ben-Hatira halblinks im Strafraum frei und setzte zur Flanke an. Vom Rücken von Bell senkte sich der Ball als Bogenlampe über Karius hinweg hoch ins lange Eck - die Entscheidung (84.)!

Frankfurt hat sich bis auf einen Punkt an den 16. aus Bremen herangepirscht und gastiert am Samstag (15.30 Uhr) in Darmstadt. Mainz empfängt zeitgleich den Hamburger SV.

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Bilder zur Partie Eintracht Frankfurt - 1. FSV Mainz 05