Bundesliga 2015/16, 29. Spieltag
16:01 - 31. Spielminute

Gelbe Karte
Sahin
Dortmund

16:14 - 45. Spielminute

Gelbe Karte
Kolasinac
Schalke

16:32 - 46. Spielminute

Spielerwechsel
Mkhitaryan
für Hummels
Dortmund

16:35 - 49. Spielminute

Tor 0:1
Kagawa
Rechtsschuss
Vorbereitung Leitner
Dortmund

16:38 - 51. Spielminute

Tor 1:1
L. Sané
Linksschuss
Vorbereitung Junior Caicara
Schalke

16:39 - 52. Spielminute

Gelbe Karte
Riether
Schalke

16:42 - 56. Spielminute

Tor 1:2
Ginter
Kopfball
Vorbereitung Mkhitaryan
Dortmund

16:46 - 60. Spielminute

Spielerwechsel
M. Meyer
für Junior Caicara
Schalke

16:52 - 65. Spielminute

Gelbe Karte
Sokratis
Dortmund

16:52 - 66. Spielminute

Tor 2:2
Huntelaar
Foulelfmeter,
Rechtsschuss
Vorbereitung Huntelaar
Schalke

16:57 - 71. Spielminute

Gelbe Karte
Höjbjerg
Schalke

16:59 - 73. Spielminute

Gelbe Karte
Durm
Dortmund

17:00 - 73. Spielminute

Spielerwechsel
Gündogan
für Pulisic
Dortmund

17:00 - 73. Spielminute

Spielerwechsel
Aubameyang
für Leitner
Dortmund

17:01 - 75. Spielminute

Spielerwechsel
Aogo
für Kolasinac
Schalke

17:07 - 81. Spielminute

Gelbe Karte
Belhanda
Schalke

17:08 - 82. Spielminute

Spielerwechsel
Choupo-Moting
für Belhanda
Schalke

17:14 - 88. Spielminute

Gelbe Karte
Neustädter
Schalke

S04

BVB

Dortmunder Serie hat Bestand - Schalke bleibt Siebter

Sané und Huntelaar haben Antworten parat

Knapp daneben: Schalkes Keeper Ralf Fährmann und Christian Pulisic (re.) schauen dem Ball hinterher.

Knapp daneben: Schalkes Keeper Ralf Fährmann und Christian Pulisic (re.) schauen dem Ball hinterher. Getty Images

Schalkes Coach André Breitenreiter tauschte im Vergleich zur desolaten 0:3-Niederlage beim FC Ingolstadt fünfmal: Riether, Kolasinac, Höjbjerg, Belhanda und Huntelaar spielten anstelle von Aogo, Goretzka, Meyer, Choupo-Moting und di Santo. Die Knappen kehrten damit auch zum 4-2-3-1-System zurück.

Dortmunds Trainer Thomas Tuchel hatte nach dem 1:1 in der Europa League gegen den FC Liverpool personelle Änderungen angekündigt und hielt Wort: Nur Bender, Hummels und Durm überstanden die Rotation. Ansonsten spielten Bürki (Tor), Ginter, Sokratis, Leitner, Sahin, Kagawa, Pulisic und der wiedergenesene Ramos (nach Hexenschuss) für Weidenfeller (Tor), Piszczek, Castro, Schmelzer, Weigl, Mkhitaryan, Reus und Aubameyang.

Der 29. Spieltag

Das 88. Revierderby startete ziemlich verhalten. Zwar zeigten sich sowohl die Schalker als auch die Dortmunder kämpferisch voll auf der Höhe, dafür wurden aber spielerische Mängel durchaus deutlich. Vorneweg: Das Pressing stimmte auf beiden Seiten. Der ballführende Spieler wurde meist mit zwei, oft sogar drei Mann angegangen, sodass kaum Zeit war, um den Ball zu verarbeiten oder geschweige denn in aller Ruhe weiterzuleiten.

Die Kehrseite der Medaille war, dass es hüben wie drüben zu einer hohen Fehlerquote im Passspiel kam, was letztlich dazu führte, dass Torabschlüsse lange Zeit nicht zu sehen waren. Eine Spur gefährlicher waren die Schwarz-Gelben, bei denen sich der 17-jährige Pulisic als Aktivposten herausstellte. Der US-Amerikaner war es auch, der die einzige echte Torchance der ersten halben Stunde hatte, als er aus spitzem Winkel haarscharf links verzog (23.).

Das größte Problem der Knappen war der Spielaufbau, der unruhig, fahrig und viel zu ungenau war. So resultierte die erste Möglichkeit der Königsblauen aus einer Einzelaktion: Sané traf aus der Distanz nur den rechten Pfosten (33.). Kurz darauf verzog Junior Caicara aus vollem Lauf und spitzem Winkel nur knapp (40.). Mehr war in diesem mäßigen ersten Durchgang nicht geboten, sodass es konsequenterweise torlos in die Halbzeit ging.

Nach dem Seitenwechsel: Auf geht die wilde Fahrt

Rutschpartie: Klaas-Jan Huntelaar und Dortmunds Sokratis (re.).

Rutschpartie: Klaas-Jan Huntelaar und Dortmunds Sokratis (re.). Getty Images

Hummels kehrte zum zweiten Durchgang nicht mehr zurück, dafür kam beim BVB Mkhitaryan neu rein. Und die Begegnung nahm deutlich an Fahrt auf: Den gordischen Knoten löste zuerst Kagawa mit einem besonders sehenswerten 16-Meter-Schlenzer ins linke Eck (49.). Lange konnten sich die Borussen über die Führung aber nicht freuen, denn Sané hatte die schnelle Antwort parat und glich per Abstauber nur zwei Minuten später aus.

Die Schlagzahl blieb auch in der Folge hoch: Mkhitaryans abgefälschte Freistoßflanke aus dem rechten Halbfeld fiel Ginter im Fünfer auf den Kopf - 2:1 (56.). An dem neuerlichen Rückstand hatte S04 etwas länger zu knabbern, schlug dann aber in der 66. Minute zurück, per Strafstoß: Nachdem Sokratis Huntelaar von den Beinen geholt hatte, verwandelte der Gefoulte selbst zum 2:2. Nur einen Wimpernschlag später rückten wieder Huntelaar und Sokratis ins Zentrum, wieder war es ein Zweikampf im BVB-Strafraum. Leichter Kontakt war da, Huntelaar hob theatralisch ab und Schiedsrichter Felix Zwayer machte deutlich, dass es zu wenig war, um erneut auf Strafstoß zu entscheiden (67.).

Vergessen war der schwache erste Durchgang, die Partie hatte nun große Unterhaltung zu bieten; mit intensiven Zweikämpfen, hohem Tempo und weiteren Chancen für die Dortmunder: Kagawa (72.), Mkhitaryan (72.) und der eingewechselte Aubameyang (82.) hatten kein Abschlussglück. Auf der anderen Seite setzte Meyer einen Tick zu hoch an (90.+1), sodass unter dem Strich ein gerechtes Remis stand, das beiden Mannschaften nur bedingt weiterhilft.

Für Borussia Dortmund steht am kommenden Donnerstag das wichtige Rückspiel im Viertelfinale der Europa League beim FC Liverpool an (LIVE! ab 21.05 Uhr bei kicker.de). In der Bundesliga sind die Borussen abermals am Sonntag dran - zu Hause gegen den Hamburger SV (15.30 Uhr). Tags zuvor gastiert der FC Schalke 04 beim FC Bayern München (18.30 Uhr).

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Bilder zur Partie FC Schalke 04 - Borussia Dortmund