Bundesliga 2015/16, 25. Spieltag
15:45 - 15. Spielminute

Tor 1:0
Draxler
Linksschuss
Vorbereitung Schürrle
Wolfsburg

15:47 - 17. Spielminute

Tor 2:0
Kruse
Rechtsschuss
Vorbereitung Arnold
Wolfsburg

15:53 - 23. Spielminute

Tor 2:1
Raffael
Rechtsschuss
Vorbereitung Johnson
Gladbach

16:01 - 32. Spielminute

Gelbe Karte
Dahoud
Gladbach

16:10 - 41. Spielminute

Gelbe Karte
Christensen
Gladbach

16:16 - 45. + 1 Spielminute

Gelbe Karte
Schürrle
Wolfsburg

16:33 - 46. Spielminute

Spielerwechsel
Träsch
für Vieirinha
Wolfsburg

16:56 - 68. Spielminute

Spielerwechsel
Herrmann
für Dahoud
Gladbach

16:58 - 70. Spielminute

Gelbe Karte
Guilavogui
Wolfsburg

17:01 - 73. Spielminute

Gelbe Karte
T. Hazard
Gladbach

17:01 - 74. Spielminute

Spielerwechsel
Caligiuri
für Draxler
Wolfsburg

17:04 - 76. Spielminute

Spielerwechsel
Hrgota
für T. Hazard
Gladbach

17:08 - 80. Spielminute

Spielerwechsel
Hofmann
für Johnson
Gladbach

17:10 - 83. Spielminute

Spielerwechsel
M. Schäfer
für Schürrle
Wolfsburg

WOB

BMG

Gladbachs 3-4-1-2-System geht schief

Draxler und Kruse lassen Wolfsburg heranrücken

Max Kruse

Eiskalt: Wolfsburgs Max Kruse (2.v.r.) trifft zum zwischenzeitlichen 2:0. imago

Draxler und Kruse eiskalt

Wolfsburgs Trainer Dieter Hecking brachte im Vergleich zum 4:0 in Hannover Vieirinha für Träsch (Bank) als Rechtsverteidiger. Mönchengladbachs Coach Andre Schubert musste seine Startelf nach dem 4:0 gegen Stuttgart zwangsläufig auf einer Position tauschen: Hinteregger begann für den verletzten Wendt (Muskelfaserriss mit Sehnenteilruptur im rechten Oberschenkel).

Beide Teams waren vom Anpfiff weg auf Ballbesitz aus und standen mit der jeweiligen Defensive relativ hoch. Der VfL ordnete sich im 4-1-2-1-2-System (4-4-2 mit Mittelfeldraute) an, die Borussia lief in einer eher ungewöhnlichen 3-4-1-2-Formation auf. Dabei agierten die Fohlen mit aggressivem Pressing und erschwerten somit den Spielaufbau der Wölfe. Mit fortschreitender Spieldauer aber erarbeiteten sich die Niedersachsen den gewünschten Ballbesitz und näherten sich dem gegnerischen Gehäuse an.

Dort zeigte sich Wolfsburg dann in gleich zwei Szenen eiskalt: Eine Schürrle-Flanke zuckelte durch den Verkehr im Strafraum und landete bei Draxler, der vom Elfmeterpunkt einschoss (15.). Kurz darauf führte ein Bilderbuchkonter zum 2:0, als Arnold Kruse bediente, der Elvedi aussteigen ließ und ins rechte Eck traf (17.).

Taktische Umstellung greift - Raffael trifft traumhaft

Mönchengladbachs Taktik war damit schon früh über den Haufen geworfen - Schubert stellte rasch auf ein 4-4-2 um. Eine Maßnahme, die sofort Wirkung zeigte: Fortan entwickelten die Fohlen mehr Offensivpower, rückten bei Vorstößen schnell nach und schnürten die Wölfe im gegnerischen Strafraum ein. Ein feiner Pass von Johnson spielte Raffael im Sechzehner frei. Aus schier unmöglichen Winkel zog der Brasilianer von links ab und jagte das Spielgerät sehenswert in den linken Winkel (23.).

Bis zum Halbzeitpfiff war die Borussia spielbestimmend und kreierte gute Möglichkeiten durch Raffael (25., 45.), Johnson (27.) und Dahoud (27.) - kam aber nicht zum eigentlich verdienten Ausgleich.

Wolfsburg entlastet gekonnt

Der 25. Spieltag

Auch in der zweiten Hälfte blieb Gladbach spielbestimmend und kombinierte mit vielen, direkten Kurzpässen auf engstem Raum ansehnlich nach vorne. Die beste Möglichkeit verzeichnete in dieser Phase Stindl, der aufgrund einer Glanzparade von Casteels scheiterte (49.). Mit fortschreitender Spieldauer aber bekam Wolfsburg das Spiel wieder besser in den Griff. Für die Gäste entwickelte sich so ein Geduldspiel. Immer wieder liefen die Angriffswellen der Borussia auf ein VfL-Riff auf. Es entwickelte sich eine ausgeglichene Partie mit vielen Mittelfeldgeplänkeln. Dabei setzten die Niedersachsen sogar Nadelstiche (Schürrle, 60; Rodriguez, 68.).

Schubert legte personell nach und brachte mit Herrmann (68.), Hrgota (76.) und Hofmann (80.) frische Offensivkräfte. Wirklichen Druck konnten die Fohlen aber bis zum Schlusspfiff nicht mehr entwickeln. Es blieb beim 2:1.

Wolfsburg ist nächste Woche erneut am Samstag (15.30 Uhr) gefordert und muss in Hoffenheim antreten. Mönchengladbach genießt gleichzeitig Heimrecht gegen Eintracht Frankfurt.

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Bilder zur Partie VfL Wolfsburg - Bor. Mönchengladbach