2. Bundesliga 2015/16, 5. Spieltag
13:58 - 29. Spielminute

Gelbe Karte
Huber
FSV Frankfurt

14:14 - 45. Spielminute

Gelbe Karte
Nehrig
St. Pauli

14:15 - 45. + 1 Spielminute

Spielerwechsel
Golley
für Felipe Pires
FSV Frankfurt

14:34 - 46. Spielminute

Tor 1:0
Halimi
Linksschuss
FSV Frankfurt

14:41 - 54. Spielminute

Gelbe Karte
Oumari
FSV Frankfurt

14:51 - 63. Spielminute

Spielerwechsel
Y. Deichmann
für Nehrig
St. Pauli

14:51 - 63. Spielminute

Spielerwechsel
Dudziak
für Rzatkowski
St. Pauli

14:54 - 66. Spielminute

Gelbe Karte
Perdedaj
FSV Frankfurt

15:05 - 77. Spielminute

Spielerwechsel
Kruska
für Halimi
FSV Frankfurt

15:08 - 80. Spielminute

Spielerwechsel
Kapllani
für Schahin
FSV Frankfurt

15:13 - 85. Spielminute

Spielerwechsel
Choi
für Alushi
St. Pauli

15:17 - 89. Spielminute

Gelbe Karte
Kruska
FSV Frankfurt

15:20 - 90. + 2 Spielminute

Gelbe Karte
Konrad
FSV Frankfurt

FSV

STP

Lienen-Elf patzt in Frankfurt

Halimis Geniestreich lässt St. Paulis Serie reißen

Kein gutes Debüt: FSV-Neuzugang Pires (r.) setzte sich gegen Rzatkowski und Co. nur selten durch und musste noch im ersten Durchgang verletzungsbedingt ausgewechselt werden.

Kein gutes Debüt: FSV-Neuzugang Pires (r.) setzte sich gegen Rzatkowski und Co. nur selten durch und musste noch im ersten Durchgang verletzungsbedingt ausgewechselt werden. Imago

FSV-Trainer Tomas Oral vertraute dem taktischen Grundgerüst seiner Mannschaft, die zuletzt bei der SpVgg Greuther Fürth einen 2:0-Erfolg eingefahren hatte . Lediglich auf zwei Positionen nahmen die Hausherren personelle Wechsel vor: Mit den beiden Neuzugängen Pires und Schahin feierten gleich zwei Akteure ihr Startelf-Debüt. Die beiden Offensivkräfte ersetzten dabei Barry und Dedic (beide Bank). Orals Trainerkollege aus Hamburg ließ seine Anfangself nach dem 1:0-Sieg in Leipzig hingegen unverändert.

Gäste beginnen defensiv

Die Kiez-Kicker präsentierten sich von Beginn an defensiv gut strukturiert und überließen dem FSV das Mittelfeld. Bei gegnerischem Ballbesitz zog sich die Lienen-Elf komplett in die eigene Hälfte zurück und ließ der Frankfurter Offensive somit kaum Räume für einen kontrollierten Spielaufbau.

Die Hausherren hatten dadurch mehr Ballbesitz, taten sich allerdings gegen dicht gestaffelte Nordlichter äußerst schwer. Neuzugang Pires, der zehn Minuten lang als zweite Sturmspitze agiert hatte, sich dann jedoch wieder auf den linken Flügel zurückzog, galt meist als Ziel jener Zuspiele. Allerdings hielt St. Pauli-Kapitän Nehrig den 20-Jährigen FSV-Flügelflitzer gekonnt in Schach.

Der 5. Spieltag

Demzufolge hatten selbst Halbchancen auf beiden Seiten Seltenheitswert. Denn auch die Hamburger kamen nur vereinzelt gefährlich vor das Tor der Frankfurter: Buchtmann (37.) und Thy (45.+2) hatten jeweils die Führung der Gäste auf dem Fuß, scheiterten jedoch beide am gut aufgelegten FSV-Schlussmann Weis.

Pires muss verletzt raus

Wesentlich schlechter verlief die erste Hälfte hingegen für Weis' Teamkollegen, Felipe Pires. Die FSV-Leihgabe aus Hoffenheim musste nach einem Zusammenprall mit Ziereis kurz vor der Halbzeitpause verletzungsbedingt ausgewechselt werden und erwischte somit alles andere als ein glückliches Debüt bei seinem neuen Klub.

Nach dem Seitenwechsel dauerte es nicht lange, bis sich auf der Anzeigentafel etwas tat: Buchtmanns leitete mit einem Aussetzer den einzigen Treffer der Partie ein. Sein Kopfball landete bei Gegenspieler Halimi, dessen sehenswerter Volleyschuss von der rechten Strafraumecke eine Minute nach Wiederanpfiff im langen Eck einschlug (46.).

Weis hält drei Punkte fest

Im Folgenden öffneten die Kiez-Kicker ihre Defensivstruktur und kamen zu vereinzelten Torchancen. Allerdings präsentierte sich die Offensive um Thy, Buchtmann und Co. nicht effektiv und nervenstark genug, um noch für eine Wende zu sorgen. Stattdessen brachte Frankfurts Schlussmann Weis die Hamburger ein ums andere Mal zur Verzweiflung und hielt den knappen Sieg seiner Bornheimer fest.

Nach der Länderspielpause am kommenden Wochenende empfängt der FSV Frankfurt am Sonntag, dem 13. September (13.30 Uhr), Eintracht Braunschweig. Einen Tag später (20.15 Uhr) heißt der FC St. Pauli den MSV Duisburg willkommen.