13:47 - 17. Spielminute

Gelbe Karte
Brandy
Union

14:05 - 36. Spielminute

Spielerwechsel (TSV 1860)
Mugosa
für Hain
TSV 1860

14:33 - 47. Spielminute

Gelbe Karte
Okotie
TSV 1860

14:40 - 53. Spielminute

Gelbe Karte
Mugosa
TSV 1860

14:44 - 58. Spielminute

Gelbe Karte
Schönheim
Union

14:50 - 63. Spielminute

Rote Karte
Kessel
Union

14:50 - 64. Spielminute

Foulelfmeter
Adlung
verschossen
TSV 1860

14:52 - 65. Spielminute

Spielerwechsel (Union)
Leistner
für Wood
Union

14:52 - 66. Spielminute

Gelbe Karte
Schindler
TSV 1860

14:55 - 68. Spielminute

Spielerwechsel (TSV 1860)
Vollmann
für Okotie
TSV 1860

15:00 - 74. Spielminute

Spielerwechsel (TSV 1860)
Rama
für M. Wolf
TSV 1860

15:02 - 75. Spielminute

Spielerwechsel (Union)
Puncec
für Schönheim
Union

15:14 - 88. Spielminute

Spielerwechsel (Union)
Nikci
für Skrzybski
Union

15:19 - 90. + 3 Spielminute

Gelbe Karte
Parensen
Union

M60

FCU

Union Berlin gibt das Spiel nach der Pause ab

Adlung verschenkt den ersten "Löwen"-Dreier

Referee Thorsten Schriever musste in dieser Partie häufig zur Gelben Karte greifen.

Referee Thorsten Schriever musste in dieser Partie des Öfteren zur Gelben Karte greifen. picture alliance

1860-Coach Torsten Fröhling sah nach dem 2:2 im Derby beim 1. FC Nürnberg keinen Grund, seine Startelf zu verändern. Der aus Kaiserslautern verpflichtete Stürmer Mugosa gehörte erstmals zum Kader und saß auf der Bank. Unions Trainer Norbert Düwel hingegen wechselte im Vergleich zum 2:2 gegen Kaiserslautern auf einer Position: Zejnullahu ersetzte Fürstner (Bank) im defensiven Mittelfeld. Brandy und Thiel, deren Einsatz auf der Kippe gestanden hatte, könnten wie gewohnt beginnen.

1860 startet mit zwei Riesenchancen

"Ich erwarte und hoffe, dass wir die Tendenz der letzten Spiele bestätigen und uns endlich belohnen", sagte Fröhling am Freitag. Seine Elf hatte beim Club zwar spielerisch überzeugt, die vielen Torchancen aber nicht zu einem Auswärtserfolg genutzt. Gegen Union legten die Hausherren dann erneut einen guten Start hin, hatten innerhalb der ersten vier Minuten direkt zwei riesige Möglichkeiten: Zunächst bediente Wittek den mitgelaufenen Hain im Strafraum, der sich schön drehte, sein Schuss aber schrammte denkbar knapp am Pfosten vorbei (2.). Kurz darauf war wieder Wittek beteiligt. Diesmal setzte sich der Münchner auf links gegen drei Köpenicker durch und setzte Kagelmacher zentral vor dem Tor ein. Der jedoch schoss Keeper Haas direkt in die Arme (4.).

Nach gut zehn Minuten fanden dann auch die Gäste ihren Rhythmus und übernahmen das Spiel. Die Feldvorteile lagen fortan bei den "Eisernen", die in der 16. Minute ihre erste Chance kreierten. Kreilach spielte einen Zuckerpass auf den in den Strafraum eingelaufenen Skyrzybski, der das Leder aus aussichtsreicher Position aber nicht im Kasten unterbringen konnte. Die Berliner versuchten es ansonsten häufig über die Außenbahnen und zogen den Gegner so auseinander.

Mugosa feiert sein Debüt im "Löwen"-Dress

Nach 36 Minuten war Schluss für Hain, eine alte Knieverletzung bereitete ihm wieder Sorgen. Für ihn kam Mugosa ins Spiel, der somit sein Debüt im "Löwen"-Trikot feiern konnte. Seine erste Chance folgte prompt: Nach einem Zuspiel von Adlung kam der ehemalige Lauterer zum Kopfball, sodass Haas zur Ecke klären musste (40.).

Der 4. Spieltag

Auf Seiten der Sechziger war Wittek in der ersten Halbzeit einer der Aktivposten. Er suchte die langen Laufwege, war zweikampfstark und sorgte für Betrieb auf der linken Seite. Gegenüber war es Skrzybski, der ständig für Gefahr sorgte.

Nach der Pause gingen die Sechziger wieder energischer zu Werke, schnürten die "Eisernen" mit konsequentem Forechecking in der eigenen Hälfte ein. Eine knifflige Situation gab es schließlich in der 61. Minute: Okotie stürmte in den Strafraum, zog an Haas vorbei und es kam noch zur Berührung. Der Münchner ließ sich fallen und forderte Elfmeter. Referee Thorsten Schriever, der die erkrankte Bibiana Steinhaus vertrat, gab aber weder den Strafstoß noch die Gelbe Karte für Okotie, die für die Schwalbe gerechtfertigt gewesen wäre.

Adlung vergibt vom Punkt

Kurz darauf wurde Okotie erneut im Strafraum bedient, diesmal stand der Österreicher perfekt, um abzuschließen und wurde dann aber grob von Kessel gestoppt. Der Berliner sah für dieses Foul Rot und diesmal zeigte der Schiedsrichter auch auf den Punkt - vollkommen zu Recht. Doch was machte Adlung? Der 27-Jährige schoss an den rechten Pfosten (64.) und vergab somit die Münchner Führung.

Obwohl die Gastgeber auch in den letzten 25 Minuten das Spiel bestimmten, verpassten sie den entscheidenden Durchbruch. Und so blieb es dabei: Union Berlin und 1860 München warten auch nach dem vierten Spieltag auf den ersten Dreier und die Belohnung ihrer ordentlichen Leistungen.

Spieler des Spiels

Christopher Schindler Abwehr

3
Spielnote

Den spektakulären ersten zehn Minuten folgte viel Leerlauf, beide Teams neutralisierten sich, 1860 hätte gegen abbauende Unioner aber am Ende einen Sieg verdient gehabt.

3
Tore und Karten

Tore Fehlanzeige

TSV 1860

Eicher 3 - Kagelmacher 3,5, Schindler 3 , Bülow 3,5, Wittek 4,5 - Degenek 3,5, Adlung 4,5, Claasen 3, M. Wolf 4 , Hain 3,5 - Okotie 4

Union

Haas 3 - Trimmel 3,5, Kessel 4 , Parensen 3 , Schönheim 3,5 - Zejnullahu 3, Skrzybski 3,5 , Brandy 4 , Kreilach 3,5, Thiel 4 - Wood 4

Schiedsrichter-Team

Thorsten Schriever Wurster Nordseeküste

4
Spielinfo

Stadion

Allianz-Arena

Zuschauer

20.300

1860 München gastiert am nächsten Spieltag im Topspiel am Montagabend (20.15 Uhr) in Bochum, Union Berlin steht schon am Freitag (18.30 Uhr) die nächste Aufgabe bevor: ein Heimspiel gegen RB Leipzig.