Bundesliga 2015/16, 13. Spieltag
16:03 - 30. Spielminute

Tor 1:0
Polanski
Eigentor, Kopfball
Vorbereitung Plattenhardt
Hertha

16:05 - 32. Spielminute

Gelbe Karte
Polanski
Hoffenheim

16:08 - 35. Spielminute

Gelbe Karte
Lustenberger
Hertha

16:53 - 63. Spielminute

Spielerwechsel
Zuber
für Schmid
Hoffenheim

16:54 - 63. Spielminute

Spielerwechsel
E. Vargas
für Uth
Hoffenheim

17:05 - 74. Spielminute

Spielerwechsel
van den Bergh
für Cigerci
Hertha

17:07 - 77. Spielminute

Spielerwechsel
Hegeler
für Lustenberger
Hertha

17:13 - 83. Spielminute

Spielerwechsel
Kuranyi
für Rudy
Hoffenheim

17:16 - 85. Spielminute

Gelbe Karte
Skjelbred
Hertha

17:21 - 90. + 1 Spielminute

Spielerwechsel
Baumjohann
für Kalou
Hertha

BSC

HOF

Hoffenheim wartet seit sechs Spielen auf drei Punkte

Polanski als Pechvogel im wilden Schneetreiben

Schneetreiben: Im Berlin machte das Wetter der Spielern das Leben schwer.

Schneetreiben: Im Berlin machte das Wetter der Spielern das Leben schwer. Getty Images

Herthas Trainer Pal Dardai musste nach dem 3:1 in Hannover Weiser (Außenbandanriss im Sprunggelenk) ersetzten und brachte für diesen Cigerci von Beginn an. Ansonsten verzichtete der Ungar auf personelle Änderungen.

Hoffenheims Coach Huub Stevens tauschte indes im Vergleich zum 0:0 gegen Frankfurt dreimal: Im defensiven Mittelfeld ersetzte Polanski den Gelb-gesperrten Kapitän Schwegler, während vorne Amiri sowie Uth den Vorzug vor Vargas und Kuranyi erhielten.

Die Rückkehr von Stevens an seine alte Wirkungsstätte wurde von einem lästigen Schneesturm begleitet. Unmittelbar nach dem Anpfiff öffnete der Himmel über Berlin seine Schleusen und ließ es kräftig schneien. Die Folge: Bereits nach 14 Minuten musste der weiße Ball durch einen roten ausgetauscht werden.

Der 13. Spieltag

Für lange Zeit war das der einzige Höhepunkt in einem anfangs recht mäßigen Spiel. Auf beiden Seiten kamen die Profis mit den schwierigen Bedingungen nicht gut zurecht. Kämpferisch stimmte der Einsatz zwar, das Passspiel ließ aber zu wünschen übrig. Zu einem nicht unerheblichen Teil war das aber auch dem Geläuf geschuldet.

Die Hertha war dabei die aktivere Mannschaft und kam daher auch zur ersten im Ansatz vielversprechenden Möglichkeit. Kalou rutschte jedoch weg und jagte das Leder nach 17 Minuten in die Wolken. Damit hatte es sich wieder mit Chancen, bis zur 30. Minute: In dieser brachte Plattenhardt einen Freistoß von rechts vors Tor. Dort wollte Polanski klären, beförderte den Ball letztlich aber unter Mithilfe des linken Innenpfostens ins eigene Netz.

Auch wenn die Berliner Führung durchaus glücklich zustanden gekommen war, verdient war sie allemal. Die Hertha war die aktivere Mannschaft und hatte die Hoffenheimer immer wieder durch konsequentes Flügelspiel vor Probleme gestellt. Allerdings kam der finale Pass nicht an, sodass es mit dem knappen 1:0 in die Halbzeit ging.

Hilflose Hoffenheimer - Brooks sorgt für Aufregung

Kaltstart: Berlins Haraguchi und Amiri (re.) im Sprintduell.

Kaltstart: Berlins Haraguchi und Amiri (re.) im Sprintduell. Getty Images

In dieser wurde zuerst der Rasen vom Schnee befreit und es wurde dafür gesorgt, dass die Begrenzungslinien wieder erkennbar waren, was gegen Ende der ersten Hälfte eins praktisch nicht mehr der Fall war. Sportlich kippte die Partie nach Wiederanpfiff ein wenig. Das lag auch an der "Alten Dame", die sich verstärkt in die eigene Hälfte zurückzog und die Kraichgauer so aufbaute. Hoffenheim wurde erkennbar stärker und setzte sich allmählich rund um den gegnerischen Sechzehner fest, kam aber dennoch nicht zwingenden Abschlüssen.

Positiv war, dass in Durchgang zwei das Schneetreiben aufhörte, sodass wieder Fußball gespielt werden konnte. Und das versuchten die Gäste, die allerdings weiterhin ziemlich ratlos wirkten. So ansehnlich ihr Spiel im Mittelfeld phasenweise auch war, je näher sie dem Hertha-Strafraum kamen, desto mehr verblasste der Eindruck. Daran änderten auch die Einwechslungen von Zuber, Vargas und kurz vor Schluss Kuranyi nicht viel. Berlin hatte es im Grunde nicht sonderlich schwer, den knappen Vorsprung über die Zeit zu bringen und Platz vier in der Tabelle zurückzuerobern. Zittern mussten die Berliner Fans aber doch noch einmal, und zwar als Brooks' riskanter Rettungsversucht nur haarscharf am eigenen Pfosten vorbeirauschte (90.+2).

Für beide Klubs geht es am kommenden Spieltag am Samstag zur Sache: Hertha steht dann die schwere Aufgabe beim FC Bayern München bevor, Hoffenheim hat zur gleichen Zeit die Gladbacher Borussia zu Gast - Anpfiff ist jeweils um 15.30 Uhr (LIVE! auf kicker.de).

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Bilder zur Partie Hertha BSC - TSG Hoffenheim