Bundesliga 2015/16, 12. Spieltag
15:41 - 12. Spielminute

Gelbe Karte
Seferovic
Frankfurt

16:46 - 60. Spielminute

Spielerwechsel
Polanski
für Rudy
Hoffenheim

16:52 - 66. Spielminute

Spielerwechsel
Amiri
für E. Vargas
Hoffenheim

16:54 - 68. Spielminute

Gelbe Karte
Schwegler
Hoffenheim

17:05 - 78. Spielminute

Gelbe Karte
Zambrano
Frankfurt

17:05 - 79. Spielminute

Spielerwechsel
Szalai
für Kuranyi
Hoffenheim

17:15 - 89. Spielminute

Spielerwechsel
Castaignos
für Seferovic
Frankfurt

17:19 - 90. + 3 Spielminute

Gelbe Karte
M. Stendera
Frankfurt

17:19 - 90. + 3 Spielminute

Spielerwechsel
Kinsombi
für Aigner
Frankfurt

HOF

SGE

Hoffenheim wartet weiter auf den ersten Heimsieg der Saison

Frankfurt scheitert an TSG-Keeper Baumann

Lukas Hradecky, Kevin Kuranyi, Bastian Oczipka (v.li.)

In letzter Sekunde zur Stelle: SGE-Keeper Lukas Hradecky (li.) klärt vor Kevin Kuranyi (Mitte). imago

Hoffenheims Trainer Huub Stevens setzte bei seinem ersten Heimspiel auf die Rückkehrer Volland (nach Gelb-Sperre) und Bicakcic (nach Gelb-Rot-Sperre) sowie Stürmer Kuranyi. Nach dem 0:0 in Köln mussten damit Polanski (Bank), Kaderabek und Uth (beide nicht im Kader) weichen.

Eintracht-Coach Armin Veh vertraute nahezu auf die erste Elf, die zuletzt beim 0:0 gegen Bayern München überrascht hatte. Einzig Reinartz ersetzte Medojevic, der angeschlagen mit muskulären Problemen nicht im Kader stand.

Heimtor unter Dauer-Beschuss

In der ausverkauften Arena in Sinsheim - auch 6000 Frankfurt-Fans hatten sich auf den Weg gemacht - legten beide Teams von Beginn an gut los. Mit einer Nullnummer wie jeweils zuletzt wollten sie sich nicht begnügen. Nach Kuranyis Abschluss aus Abseitsposition in Minute drei allerdings war von Hoffenheim wenig zu sehen. Stattdessen entwickelte sich ein Dauer-Duell Frankfurter Angriff gegen TSG-Keeper Baumann.

Der 12. Spieltag

Meier, Seferovic und Stendera vergaben zahlreiche Chancen (5., 11., 13., 18., 20.), die Abschlüsse waren schlichtweg zu harmlos, um den Schlussmann der Hausherren wirklich in Bedrängnis zu bringen. In der 31. Minute hatten die Kraichgauer zudem Glück, dass Aigner bei seinem vermeintlichen Führungstreffer im Abseits stand.

Hasebe fällt im Strafraum

Die Stevens-Elf hingegen blieb offensiv blass. Hradecky rettete einmal gegen Kuranyi (23.), bei der anschließenden Ecke eine Minute später klärte Ignjovski auf der Linie. Kurz vor dem Pausenpfiff hatten die Hoffenheimer zudem Glück, dass Schiedsrichter Knut Kircher nicht auf den Punkt zeigte: Kim hatte den heranstürmenden Hasebe im Strafraum am Fuß getroffen (41.). Mit einem aus Eintracht-Sicht unbefriedigenden 0:0 ging es in die Pause.

Niklas Süle (li.), Haris Seferovic

Versemmelte zahlreiche gute Torchancen: Haris Seferovic (re.) war im Abschluss zu harmlos. Picture Alliance

Direkt nach Wiederanpfiff legten die Gäste noch eine Schippe drauf. Über Oczipka und Aigner kam Ignjovski aus kurzer Distanz zum Abschluss - jagte aber das Leder gen Stadiondach (47.). Kurz darauf kam Volland nach einer abgefälschten Kim-Flanke plötzlich zum Abschluss, traf aber nur das Außennetz (54.).

Ohne Ideen und Tempo

Anschließend verflachte die Partie zusehends. Die Eintracht nahm das Tempo raus, ließ 1899 ein wenig mehr Raum zum Kombinieren. Einzig die TSG wusste damit überhaupt nichts anzufangen. Im Offensivspiel fehlten der Stevens-Elf Struktur und Ideen.

In der Schlussphase war wieder Baumann gefragt. Zunächst parierte er einen Stendera-Freistoß, dann hielt er gegen Aigner seinen Kasten sauber (73., 77.). So blieb es beim 0:0 - für beide Teams die zweite Nullnummer in Folge. Im 250. Bundesliga-Spiel der Vereinsgeschichte verpasste die TSG damit den ersehnten Dreier und ist in der fünften Partie in Folge sieglos.

Nach der Länderspielpause gastiert Hoffenheim am Sonntag, 22. November (15.30 Uhr), bei Hertha BSC. Die Eintracht empfängt schon tags zuvor (15.30 Uhr) die Werkself aus Leverkusen.

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Bilder zur Partie TSG Hoffenheim - Eintracht Frankfurt