Bundesliga 2015/16, 7. Spieltag
16:00 - 31. Spielminute

Tor 0:1
Mehmedi
Rechtsschuss
Vorbereitung L. Bender
Leverkusen

16:09 - 39. Spielminute

Gelbe Karte
S. Garcia
Bremen

16:12 - 43. Spielminute

Gelbe Karte
Bellarabi
Leverkusen

16:43 - 56. Spielminute

Spielerwechsel (Bremen)
Hilßner
für Öztunali
Bremen

16:42 - 56. Spielminute

Spielerwechsel (Bremen)
Zander
für Kroos
Bremen

16:44 - 58. Spielminute

Tor 0:2
Brandt
Rechtsschuss
Leverkusen

16:45 - 59. Spielminute

Spielerwechsel (Leverkusen)
Kampl
für Bellarabi
Leverkusen

16:52 - 65. Spielminute

Tor 0:3
Kampl
Rechtsschuss
Vorbereitung Kramer
Leverkusen

16:59 - 72. Spielminute

Spielerwechsel (Leverkusen)
Calhanoglu
für Brandt
Leverkusen

17:03 - 76. Spielminute

Spielerwechsel (Leverkusen)
Chicharito
für Mehmedi
Leverkusen

17:10 - 83. Spielminute

Gelbe Karte
Donati
Leverkusen

17:11 - 84. Spielminute

Spielerwechsel (Bremen)
Sternberg
für S. Garcia
Bremen

BRE

LEV

Starker Auftritt von Leverkusen - Werder enttäuscht

Mehmedi, Brandt und Kampl schießen Bremen in die Krise

Admir Mehmedi

Daumen hoch: Admir Mehmedi traf zum 1:0 für Bayer Leverkusen. Getty Images

Werder-Coach Viktor Skripnik nahm gegenüber dem 1:2 in Darmstadt vier Änderungen vor: Kroos, Junuzovic, Pizarro und Öztunali kamen für Sternberg, Galvez (beide Bank), Bartels (Gelb-Rot Sperre) und Johannsson (wegen Adduktorenproblemen nicht im Kader) in die Mannschaft. Der Peruaner feierte sein Startelfdebüt nach seiner Rückkehr zu den Werderanern.

Auch Leverkusens Trainer Roger Schmidt tauschte nach dem 1:0 gegen Mainz munter durch: Papadopoulos, Boenisch, Brandt, Mehmedi und Kießling rückten für Ramalho, Wendell, Kampl, Calhanoglu und Chicharito (alle Bank) in die Startelf.

Die Gäste begannen druckvoll mit dem für sie bekannten Gegenpressing. Bremen hatte anfangs etwas Probleme im Spielaufbau, ließ aber zunächst keine Torchancen der Werkself zu. Zum ersten Mal gefährlich wurde es vor dem Gehäuse von Leno, doch Öztunalis Schuss ging recht deutlich vorbei (8.).

Leverkusen hatte mehr Ballbesitz, es dauerte allerdings bis zur 24. Minute, ehe es zum ersten Mal gefährlich vor dem Tor der Werderaner wurde: Kießlings Kopfball klärte Pizarro kurz vor der Linie. Der anschließende Eckball fand Tah, dessen Kopfball über das Gehäuse ging.

Ujah im Pech - Mehmedi mit Glück

Anschließend wurden die Hausherren etwas stärker, der Distanzschuss von Junuzovic ging links am Tor vorbei (25.). Nur eine Zeigerumdrehung später hatten die Heimfans schon den Torschrei auf den Lippen, doch Ujahs Schuss landete am linken Torpfosten.

Der 7. Spieltag

Genau in diese gute Phase kassierten die Bremer dann das Gegentor: Mehmedi zog von links nach innen und schloss aus 15 Metern ab - sein Schuss wurde von Lukimya abgefälscht und ging dadurch unhaltbar für Wiedwald ins Tor (31.).

Die Gastgeber hatten anschließend sogar Glück, dass es nicht mit 2:0 in die Kabinen ging - Donatis Schuss landete am Pfosten (40.).

Die Werkself kam besser aus der Kabine und diktierte gleich wieder das Spielgeschehen. Bellarabi drang rechts in den Strafraum ein und kam relativ frei zum Abschluss, der allerdings flach in die Mitte des Tores ging und somit kein Problem für Wiedwald darstellte (50.).

Brandt und Kampl belohnen Leverkusens Bemühungen

Leverkusens Karim Bellarabi (li.) im Zweikampf mit Bremens Zlatko Junuzovic.

Leverkusens Karim Bellarabi (li.) im Zweikampf mit Bremens Zlatko Junuzovic. Getty Images

Die Überlegenheit der Gäste wurde schließlich nach 58 Minuten in Zählbares umgemünzt: Brandt setzte einen Freistoß in Abwesenheit von Experte Calhanoglu kurz vor dem Strafraum an die Unterkante der Latte und von da aus ins Tor – 2:0. Auch nach dem Gegentreffer fanden die Hausherren kein Mittel gegen spielerisch starke Gäste. Die gerechte Folge: Der eingewechselte Kampl legte sich den Ball im Zentrum zurecht und zirkelte wunderschön über Wiedwald ins Tor (65.).

Das war natürlich die Entscheidung, ein Aufbäumen war von den Bremern nicht mehr zu sehen. Die Gäste machten mit den Norddeutschen was sie wollten und ließen den Ball gefällig durch die eigenen Reihen zirkulieren.

Nachdem Vestergaard mit einem Kopfball mal wieder ein Bremer Ausrufezeichen in der Offensive setzte (72.), hatte Kampl das 4:0 auf dem Fuß – sein Abschluss wurde von Garcia auf der Linie geklärt (73.). Die Skripnik-Elf hätte sogar noch das ein oder andere Tor mehr fangen können – Kießling scheiterte beispielsweise am Pfosten (75.). Da auch der eingewechselte Chicharito verzog (83.), blieb es letztendlich beim 3:0.

Die Bremer befinden sich damit endgültig in der Krise, die Werkself feierte den zweiten Sieg in Serie und reist mit Selbstvertrauen am Dienstag in der Champions League (20.45 Uhr) zum FC Barcelona.

Spieler des Spiels

Christoph Kramer Mittelfeld

2
Spielnote

Hektische, aber intensive und unterhaltsame erste Halbzeit. Nach der Pause total einseitige Partie mit niveaulosen Gastgebern.

3,5
Tore und Karten

0:1 Mehmedi (31', Rechtsschuss, L. Bender)

0:2 Brandt (58', direkter Freistoß, Rechtsschuss)

0:3 Kampl (65', Rechtsschuss, Kramer)

Bremen

Wiedwald 3 - Gebre Selassie 4,5, Lukimya 4,5, Vestergaard 3,5, S. Garcia 3 - Fritz 5, Junuzovic 4, Kroos 5 , Öztunali 5 - Ujah 4, Pizarro 4,5

Leverkusen

Leno 3 - Donati 4 , Tah 2,5, K. Papadopoulos 3, Boenisch 3,5 - Kramer 2, L. Bender 2, Mehmedi 3,5 , Brandt 3 , Bellarabi 4 - Kießling 3

Schiedsrichter-Team

Wolfgang Stark Ergolding

3
Spielinfo

Stadion

Weser-Stadion

Zuschauer

40.005

Bremen reist nächsten Samstag (15.30 Uhr) nach Hannover, für Bayer geht es in der Liga nächsten Sonntag (17.30 Uhr) zu Hause gegen Augsburg weiter.

Bilder zur Partie Werder Bremen - Bayer 04 Leverkusen