DFB-Pokal Spielbericht

15:43 - 13. Spielminute

Spielerwechsel (Fürth)
Mielitz
für Flekken
Fürth

16:39 - 51. Spielminute

Gelbe Karte
Wurtz
Fürth

16:42 - 55. Spielminute

Gelbe Karte
Handle
Aue

16:53 - 66. Spielminute

Spielerwechsel (Fürth)
Sukalo
für Zulj
Fürth

16:55 - 68. Spielminute

Tor 1:0
Skarlatidis
Rechtsschuss
Vorbereitung Hertner
Aue

17:01 - 72. Spielminute

Spielerwechsel (Aue)
Könnecke
für Kluft
Aue

16:59 - 72. Spielminute

Spielerwechsel (Fürth)
Freis
für Berisha
Fürth

17:06 - 79. Spielminute

Gelbe Karte
Samson
Aue

17:07 - 79. Spielminute

Spielerwechsel (Aue)
Yildiz
für Adler
Aue

17:07 - 79. Spielminute

Gelbe Karte
J. Gjasula
Fürth

17:12 - 84. Spielminute

Gelbe Karte
A. Hofmann
Fürth

17:17 - 89. Spielminute

Spielerwechsel (Aue)
Krug
für Skarlatidis
Aue

AUE

FUE

FC Erzgebirge schlägt nach einem Standard zu

Aues Skarlatidis kegelt Fürth aus dem Pokal

Robert Zulj & Simon Handle

Verknotet: Fürths Robert Zulj (l.) im Zweikampf mit Aues Simon Handle (r.). imago

Frontalcrash und Torwartwechsel

Aues Coach Pavel Dotchev tauschte seine Startelf im Vergleich zum 0:2 bei der SG Sonnenhof Großaspach in der 3. Liga auf zwei Positionen: Handle und Sasic begannen für Baranowski (nicht im Kader) und Könnecke (Bank). Fürths Trainer Stefan Ruthenbeck kündigte nach dem 2:2 in Leipzig in der 2. Liga Rotation an und entschied sich für drei Wechsel: Flekken stand für Mielitz (Bank) im Tor, außerdem erhielten Tripic und Weilandt den Vorzug vor Freis und Stiepermann (beide Bank).

Die SpVgg setzte in Ballbesitz auf viele Pässe im Aufbau, bei Ballverlust agierten die Franken mit Pressing. Der FC Erzgebirge hielt mit beherzter Zweikampfführung dagegen und schaffte es, sich durch dieses robuste Auftreten zu befreien. Die erste gute Möglichkeit verbuchte dann sogar der Drittligist: Adler wurde steil in den Strafraum geschickt und prallte dort aus vollem Lauf frontal mit Flekken zusammen (7.). Dabei traf der Angreifer den Torwart mit dem Knie im Gesicht - Flekken musste wenig später für Mielitz ausgewechselt werden (13.).

Kaum Torraumszenen im Schmelzofen Erzgebirgsstadion

Nennenswerte Torraumszenen gab es auch in der Folge nicht, spielerisch lief auf beiden Seiten nicht viel zusammen. Während die Sachsen weiterhin auf bedingungslosen Kampf setzten, kontrollierte das Kleeblatt die Partie mit vielen Pässen. Entscheidend zum Abschluss kamen beide Seiten nicht. Mit fortschreitender Spieldauer fand Fürth immer weniger Zugriff: Das laufintensive Spiel der Franken wurde durch die äußeren Bedingungen - auf dem Rasen wurden zwischenzeitlich bis zu 44 Grad gemessen - torpediert. Die Sachsen kamen immerhin zu zwei Kopfball-Halbchancen durch Samson (42.) und Adler (44.). Entsprechend ging es torlos in die Pause.

Skarlatidis per Kopf

DFB-Pokal, 1. Runde Samstagsspiele

Auch nach dem Seitenwechsel ging es zunächst sehr fehlerbelastet weiter. Die erste echte gute Torchance verbuchte nach 55 Minuten dann die SpVgg: Gjasula spielte von links flach in den Strafraum, wo Hofmann ein Luftloch schlug und die Kugel zufällig in den Lauf von Berisha leitete. Der Norweger stand plötzlich frei vor Männel, scheiterte aber an einer starken Fußabwehr des Keepers (55.). Im Gegenzug entwickelte dann auch der FC Erzgebirge Zug zum Tor: Kluft prüfte Mielitz aus spitzem Winkel (59.), Handle schoss von der Sechzehnergrenze knapp drüber (63.).

Gerade in einer Phase, in der Fürth besser wurde, schlug dann der Außenseiter nach einem Standard zu: Hertner zirkelte einen Freistoß vom rechten Flügel ans linke Fünfmetereck, wo sich Skarlatidis gegen Gießelmann durchsetzte und per Kopf zum 1:0 traf (68.).

Männel fliegt und siegt

Nun also war der Favorit gefordert, doch statt offensiver Kleeblatt-Impulse verzeichneten die Veilchen gute Kontermöglichkeiten: Handle (73.) und Skarlatidis (74.) hatten das 2:0 auf dem Fuß, zielten aber zu ungenau. Das Kleeblatt mühte sich indes weiter, kam aber partout nicht in Schussposition gegen zweikampfstarke Veilchen. Einzig nach einem Standard brannte es noch einmal lichterloh: Gießelmann zirkelte einen 28-Meter-Freistoß auf den linken Winkel, doch Männel hob ab und kratzte den Ball spektakulär aus dem Kreuzeck (87.). Es blieb beim 1:0.

Tore und Karten

1:0 Skarlatidis (68', Rechtsschuss, Hertner)

Aue

Männel - Rizzuto , S. Breitkreuz , Susac , Hertner - Riese , Samson , Skarlatidis , Handle - Kluft , Adler

Fürth

Flekken - Wurtz , M. Franke , Röcker , Gießelmann - A. Hofmann , J. Gjasula , Zulj - Weilandt , Berisha , Tripic

Schiedsrichter-Team

Robert Schröder Hannover

Spielinfo

Stadion

Sparkassen-Erzgebirgsstadion

Zuschauer

6.000

Damit zieht Aue in die 2. Runde des DFB-Pokals ein, die am Freitagabend ausgelost wird. Nun steht aber zunächst wieder der Ligaspielbetrieb auf dem Programm: Der FC Erzgebirge trifft am Samstag (14 Uhr) zu Hause auf die Stuttgarter Kickers, Fürth ist tags darauf (13.30 Uhr) auswärts in St. Pauli gefordert.

Bilder zur Partie Erzgebirge Aue - SpVgg Greuther Fürth