Bundesliga-Relegation 2014/15, Relegation
20:34 - 4. Spielminute

Tor 0:1
Hennings
Linksschuss
Vorbereitung Nazarov
Karlsruhe

20:43 - 13. Spielminute

Gelbe Karte
Valentini
Karlsruhe

20:56 - 26. Spielminute

Gelbe Karte
Westermann
HSV

21:46 - 56. Spielminute

Spielerwechsel (HSV)
Diekmeier
für Westermann
HSV

21:49 - 59. Spielminute

Gelbe Karte
Holtby
HSV

21:59 - 69. Spielminute

Spielerwechsel (HSV)
Stieber
für Holtby
HSV

22:02 - 73. Spielminute

Tor 1:1
Ilicevic
Rechtsschuss
Vorbereitung Diekmeier
HSV

22:06 - 76. Spielminute

Spielerwechsel (Karlsruhe)
G. Krebs
für Yabo
Karlsruhe

22:07 - 78. Spielminute

Gelbe Karte
Peitz
Karlsruhe

22:12 - 83. Spielminute

Gelbe Karte
Diekmeier
HSV

22:13 - 84. Spielminute

Gelbe Karte
Kacar
HSV

22:18 - 89. Spielminute

Spielerwechsel (HSV)
Beister
für Olic
HSV

22:22 - 90. + 3 Spielminute

Spielerwechsel (Karlsruhe)
Micanski
für Hennings
Karlsruhe

HSV

KSC

HSV im Rückspiel ohne Kacar und Westermann - KSC ohne Peitz

Ilicevic hält Hamburgs Hoffnungen am Leben

KSC-Torjäger Hennings schreit die Freude über sein frühes 1:0 heraus, auch Max ballt die Fäuste.

KSC-Torjäger Hennings schreit die Freude über sein frühes 1:0 heraus, auch Max ballt die Fäuste. imago

HSV-Coach Bruno Labbadia änderte seine Anfangsformation gegenüber dem 2:0 am letzten Bundesliga-Spieltag gegen Schalke 04 nicht. Sein Gegenüber, Karlsruhes Trainer Markus Kauczinski, nahm im Vergleich zum 2:0 gegen 1860 München zwei Wechsel vor: Yamada (Wadenblessur) musste passen, für ihn rückte Yabo in die Startelf, zudem erhielt Peitz den Vorzug vor Krebs (Bank).

Der HSV begann ordentlich und ergriff von Anfang an die Initiative. Auch die erste Möglichkeit der Begegnung bot sich dem Bundesligisten: Nach einer Holtby-Ecke köpfte Olic knapp über das Gehäuse (3.). Dann aber der frühe Schock für Hamburg: Nazarov bediente Hennings, der Torjäger zog aus halblinker Position flach ab - und traf mithilfe des Innenpfostens ins lange Eck (4.).

KSC steht sicher - und wirkt in der Offensive gefährlicher

Der zeitige Treffer spielte Karlsruhe in die Karten. Die defensivstarken Badener konnten sich nun zurückziehen, der Labbadia-Elf den Ball überlassen und auf schnelle Gegenangriffe setzen. Der Zweitligist verteidigte solide und ließ lange Zeit gar nichts zu. Und wenn er mal selbst in die Offensive ging, muteten die Aktionen gefährlicher und zielstrebiger an als die des HSV. Allerdings spielte auch die Kauczinski-Elf ihre Angriffe zu selten zu Ende. Immerhin nach zwei ruhenden Bällen war das Gehäuse des Dinos bedroht: Valentinis Freistoß aus 17 Metern (27.) strich allerdings ebenso über Adlers Tor wie Gordons Kopfball nach einer Ecke (29.).

Hamburg hatte weitaus mehr Ballbesitz, fand aber kein Mittel, um die Gäste in Verlegenheit zu bringen. Die Präzision ging den Hausherren völlig ab. So wurde es in Abschnitt eins lediglich nach einer Einzelaktion von Lasogga nochmal gefährlich: Der Angreifer zog aus rund 25 Metern ab, verfehlte sein Ziel aber knapp (43.). Folglich ging es mit einem knappen, aber zweifelsohne verdienten Vorsprung für den KSC in die Pause.

Relegation 2014/15

HSV gleich zweimal mit Fortuna im Bunde

Auch nach dem Seitenwechsel fiel den Norddeutschen nichts ein. Im Gegensatz zu den Gästen: Gleich zweimal in einer Minute war Karlsruhe dem 2:0 sehr nahe. Erst traf Torres nach flacher Max-Flanke den Querbalken, Sekunden später scheiterte auch Nazarov aus der zweiten Reihe an der Latte (52.).

Hamburg wirkte ratlos, der Zweitligist schien dem zweiten Treffer in dieser Phase näher zu sein als die Labbadia-Elf dem Ausgleich. Erst nach einer Stunde wurde die Heimelf etwas zwingender: Diaz verfehlte den Torwinkel aus der zweiten Reihe nur knapp (63.), dann brachte Lasogga nach einer Ecke bei seinem Kopfball zu wenig Druck dahinter (64.).

Torres sorgt kurz für Entlastung, dann schlägt Ilicevic zu

Hamburgs Ilicevic sprintet los, Karlsruhes Torres hat Mühe hinterherzukommen.

Hamburgs Ilicevic sprintet los, Karlsruhes Torres hat Mühe hinterherzukommen. getty images

Karlsruhe stand nun unter Druck, fing die Hamburger Angriffe aber noch mit überschaubarem Aufwand ab. Kurz nachdem Torres mit zwei recht ungefährlichen Torschüssen (67., 68.) kurzzeitig für Entlastung gesorgt hatte, schlug der Dino eiskalt zu: Nach einem Querschläger von Gordon war der Zweitligist einmal unsortiert, Ilicevic nutzte das nach feinem Doppelpass mit Diekmeier - 1:1 (73.).

Der HSV glaubte nun an den Sieg und drängte auf das zweite Tor. Allerdings stand Karlsruhe noch immer recht sicher, die Labbadia-Elf griff häufig zu ungestüm an. Inmitten der Hamburger Drangphase sorgte Hennings mal für Entlastung, mehr aber auch nicht (78.).

Spieler des Spiels

Dimitrij Nazarov Sturm

2
Spielnote

Durchwachsen: Der HSV leistete sich viele Fehlpässe, der KSC überzeugte mit einer klaren Struktur.

3
Tore und Karten

0:1 Hennings (4', Linksschuss, Nazarov)

1:1 Ilicevic (73', Rechtsschuss, Diekmeier)

HSV

Adler 3 - Westermann 4 , Djourou 5, Rajkovic 5, Ostrzolek 4 - Kacar 5,5 , M. Diaz 4,5, Olic 5,5 , Holtby 5 , Ilicevic 3 - Lasogga 5

Karlsruhe

Orlishausen 3 - Valentini 3 , Gordon 3, Gulde 3, Max 2,5 - Peitz 2 , Meffert 3, Torres 3, Yabo 2,5 , Nazarov 2 - Hennings 2

Schiedsrichter-Team

Deniz Aytekin Oberasbach

1,5
Spielinfo

Stadion

Imtech-Arena

Zuschauer

56.615

Hamburg gab nicht auf - und hätte in der Nachspielzeit beinahe tatsächlich noch den Siegtreffer markiert. Diaz zog aus der zweiten Reihe ab und zwang Orlishausen zu seiner sehenswerten Flugeinlage (90.+2). So blieb es bei dem Unentschieden. Hamburg muss am Montag (19 Uhr) im Rückspiel im Wildparkstadion mindestens ein Tor erzielen, denn eine Nullnummer würde dem Zweitligisten zum Aufstieg reichen.

Bilder zur Partie Hamburger SV - Karlsruher SC