20:46 - 17. Spielminute

Tor 0:1
T. Hazard
Rechtsschuss
Vorbereitung Kruse
Gladbach

21:10 - 41. Spielminute

Gelbe Karte
Jantschke
Gladbach

21:34 - 48. Spielminute

Spielerwechsel
Kadlec
für Seferovic
Frankfurt

21:53 - 67. Spielminute

Tor 0:2
Traoré
Linksschuss
Vorbereitung Alvaro Dominguez
Gladbach

21:54 - 68. Spielminute

Gelbe Karte
Alvaro Dominguez
Gladbach

21:54 - 68. Spielminute

Spielerwechsel
Inui
für Ignjovski
Frankfurt

21:58 - 72. Spielminute

Spielerwechsel
Herrmann
für Hrgota
Gladbach

21:58 - 72. Spielminute

Spielerwechsel
Hahn
für Traoré
Gladbach

22:12 - 86. Spielminute

Spielerwechsel
Johnson
für T. Hazard
Gladbach

22:15 - 89. Spielminute

Tor 1:2
Kadlec
Linksschuss
Vorbereitung Inui
Frankfurt

SGE

BMG

Kadlec sorgt nur kurz für Spannung

Traoré schießt Borussia ins Achtelfinale

Thorgan Hazard (Z.v.li.)

Jubelt mit den Teamkollegen: Torschütze Thorgan Hazard (Z.v.li.). Getty Images

Frankfurts Chefcoach Thomas Schaaf nahm nach der spektakulären 4:5-Heimpleite gegen den VfB Stuttgart drei Änderungen in seiner Startelf vor. Statt Inui und Piazon begannen Aigner und Stendera auf den offensiven Außenpositionen, die auch gegen den VfB bereits nach der Pause gekommen waren. Zudem fehlte Meier mit muskulären Problemen . Mit Medojevic brachte Schaaf als Ersatz eine defensive Variante.

Gladbachs Trainer Lucien Favre entschied sich - wie bereits aus der Europa League zuletzt gewohnt - nach dem torlosen Unentschieden im Spitzenspiel gegen den FC Bayern für Rotation. Zusätzlich zu Xhaka (Bänder- und Kapselriss ), der durch Nordtveit ersetzt wurde, wechselte der Schweizer Coach auf weiteren Positionen: In der Abwehr rückte Alvaro Dominguez (statt Wendt) auf die linke Seite und machte damit Platz für den nach Grippe zurückkehrenden Jantschke. In der Offensive bekamen zudem Traoré, Hazard und Hrgota an Stelle der geschonten Hahn, Herrmann und Raffael Bewährungschancen.

Hazard fackelt nicht lange

Die Eintracht startete hellwach in die Partie. Seferovic verpasste es in der Anfangsphase allerdings, die noch nicht hundertprozentig abgestimmt wirkende Borussia kalt zu erwischen. Denn der Schweizer kam zwar in zentraler Position vor dem Strafraum leicht an Stranzl vorbei, zielte dann jedoch rechts am Tor vorbei (5.). Gladbach fand sich in der Folge schnell und sorgte mit direktem Spiel immer wieder für Unruhe in der SGE-Abwehr. Kruse scheiterte frei vor Wiedwald in der 14. Minute am Keeper.

DFB-Pokal

Und da waren ja auch noch Eckbälle, bei denen die Hessen mehrfach ihre liebe Mühe und Not mit den Borussen-Spielern hatten. Stranzl zielte unmittelbar nach der Kruse-Chance knapp über das Tor (15.). Zwei Minuten später ging der VfL in Führung: Nach Vorlage über die rechte Seite kam der Ball in zentraler Position zu Kruse, der geschickt nach links in den Sechzehner leitete. Dort fackelte Hazard nicht lange und traf mit einem allerdings nicht unhaltbar wirkenden Schuss an Wiedwald vorbei in die Maschen (17.).

Während die Eintracht in der Folge allenfalls mit Distanzschüssen für ein wenig Gefahr sorgten (Stendera 26., Medojevic 36.), vergab die Borussia eine Vielzahl hochkarätiger Gelegenheiten. So scheiterte Hrgota ebenso an Wiedwald (27.) wie kurz darauf Kramer aus spitzem Winkel (29.). Der Trapp-Ersatz im Tor war es auch, der gegen Hazard aus kurzer Distanz und einem Kopfball von Stranzl nach einem weiteren Eckball auf dem Posten war (33., 34.). Erst in den letzten Minuten vor der Pause wurde die Eintracht wieder ein wenig aktiver, doch ein Kopfballversuch von Aigner ging nach Flanke von Seferovic deutlich vorbei (43.).

Traoré macht's volley

Ibrahima Traoré

Er erzielte das 2:0 für Gladbach: Ibrahima Traoré. Getty Images

Die Eintracht musste ihre kleine Schlussoffensive der ersten Hälfte, in der vor allen Dingen Seferovic mehrmals positiv in Erscheinung trat, teuer bezahlen. Denn der Schweizer, der in der 45. Minute nach einer Abwehraktion von Jantschke unglücklich über den Gladbacher gefallen war, konnte mit Schmerzen an der rechten Schulter nicht mehr weitermachen und wurde schließlich nach ein paar Testminuten in der zweiten Hälfte gegen Kadlec ausgewechselt (48.).

Der Tscheche benötigte kaum Anlaufzeit und hatte schon wenig später die große Chance zum Ausgleich. Nach starker Vorarbeit von Aigner, der den Ball letztlich fast im Liegen zu Kadlec in die Strafraummitte bugsierte, scheiterte der Angreifer allerdings in bester Position am bis dahin kaum geprüften Torhüter Sommer (54.). In dieser Phase gestaltete die SGE das Spiel ausgeglichen, auch wenn die Borussia mit ihrem technisch anspruchsvollem Tempospiel insgesamt mehr Gefahr ausstrahlte.

Ein Absatzkick von Korb leitete die bis dahin beste Chance Gladbachs im zweiten Durchgang ein. Doch Kramer scheiterte aus halbrechter Position frei vor Wiedwald am Schlussmann (63.). Vier Minuten später war die Partie indes doch vorentschieden: Alvaro Dominguez durfte innerhalb von wenigen Sekunden gleich zweimal freistehend von links in den Strafraum flanken und fand mit seinem zweiten Versuch Traoré rechts im Sechzehner, der volley mit Wucht vollendete (67.).

Kadlec sorgt nur kurz für Spannung

Zunächst plätscherte die Schlussphase weitgehend ereignislos dahin, weil die Eintracht gegen die gut postierte Borussia kaum Gefahr zu erzeugen vermochte. Stattdessen vergab der eingewechselte Herrmann frei vor Wiedwald die endgültige Entscheidung in der 79. Minute das 3:0 für den VfL, weil der Torhüter stark parierte. Und so wurde es zumindest ab der 89. Minute noch einmal für kurze Zeit spannend, weil Kadlec nach Traumpass des ebenfalls eingewechselten Inui gegen Sommer eiskalt vollendete. Nach einer kniffligen Situation für Schiedsrichter Kircher - Jantschke räumte Inui hart am Strafraumrand ab - gab es Freistoß, nach dem Aigner über das Tor köpfte, ehe Wiedwald auf der Gegenseite mit der letzten Aktion des Spiels noch einmal stark gegen Kruse parierte (90.+3).

Am Samstag (15.30 Uhr) tritt Eintracht Frankfurt in der Bundesliga bei Hannover 96 an. Tags darauf um 15.30 Uhr treffen mit Borussia Mönchengladbach und der TSG 1899 Hoffenheim zwei in der Liga noch ungeschlagene Mannschaften aufeinander.

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Bilder zur Partie Eintracht Frankfurt - Bor. Mönchengladbach