19:15 - 16. Spielminute

Tor 1:0
Rama
Linksschuss
Vorbereitung Adlung
TSV 1860

19:19 - 20. Spielminute

Gelbe Karte
Bülow
TSV 1860

19:23 - 24. Spielminute

Gelbe Karte
Claasen
TSV 1860

19:24 - 25. Spielminute

Tor 1:1
Freis
Rechtsschuss
Vorbereitung Kerk
Freiburg

19:45 - 45. + 1 Spielminute

Gelbe Karte
Torrejon
Freiburg

20:15 - 59. Spielminute

Tor 1:2
Mehmedi
Linksschuss
Vorbereitung Darida
Freiburg

20:20 - 64. Spielminute

Tor 1:3
Mehmedi
Kopfball
Vorbereitung Freis
Freiburg

20:21 - 65. Spielminute

Spielerwechsel (Freiburg)
Schmid
für Klaus
Freiburg

20:23 - 67. Spielminute

Spielerwechsel (TSV 1860)
M. Wolf
für Claasen
TSV 1860

20:25 - 69. Spielminute

Tor 2:3
Okotie
Kopfball
Vorbereitung Adlung
TSV 1860

20:27 - 71. Spielminute

Gelbe Karte
Weigl
TSV 1860

20:40 - 84. Spielminute

Tor 2:4
Schmid
Rechtsschuss
Vorbereitung Darida
Freiburg

20:44 - 87. Spielminute

Spielerwechsel (Freiburg)
Schahin
für Kerk
Freiburg

20:45 - 89. Spielminute

Tor 2:5
Mehmedi
Linksschuss
Vorbereitung Riether
Freiburg

20:47 - 90. + 1 Spielminute

Gelbe Karte
Sanchez
TSV 1860

20:48 - 90. + 1 Spielminute

Spielerwechsel (TSV 1860)
Tomasov
für Rama
TSV 1860

20:48 - 90. + 1 Spielminute

Spielerwechsel (Freiburg)
Guedé
für Freis
Freiburg

M60

SCF

1860 am Ende unter Wert geschlagen

Mehmedi zu stark für tapfere Löwen

Martin Angha, Admir Mehmedi und Stefan Ortega

Freiburgs Mehmedi köpft sein zweites Tor, Löwen-Verteidiger Angha (li.) und Keeper Ortega sind ohne Chance. Getty Images

Münchens Trainer Markus von Ahlen nahm im Vergleich zur 1:2-Heimpleite gegen den Bundesliga-Absteiger Eintracht Braunschweig nur eine personelle Änderung vor: Für Stark begann Weigl im defensiven Mittelfeld. Freiburgs Chefcoach Christian Streich rotierte gegenüber der 0:2-Pleite beim heimstarken FC Augsburg dagegen kräftig. Mielitz, Riether, Mitrovic, Höfler, Kerk und Freis begannen für Bürki, Sorg, Krmas (Innenbandanriss im Knie), Schuster, Schmid und Philipp (Außenbandriss im Sprunggelenk).

Der Letzte der 2. Liga gegen den noch sieglosen Bundesligisten - die Verkrampfung war beiden Teams zu Beginn anzumerken. Es brauchte einige Zeit, ehe Struktur in die Aktionen kam. Dann aber entwickelte sich eine abwechslungsreiche Partie, die aber auch von den Fehlern auf beiden Seiten lebte. Spielerisch dagegen blieb hüben wie drüben vieles Stückwerk.

Quasi mit der ersten Chance gingen die Löwen in Führung. Nach einem langen Ball und doppelter Kopfball-Verlängerung (Okotie, Adlung) hatte Rama freie Bahn. Der Albaner fackelte nicht lange und traf trocken ins linke Toreck (16.). Freiburg brauchte knapp zehn Minuten für die Antwort. Kerk brachte eine Freistoßflanke scharf vor das Tor, wo Freis in den Ball sprang und diesen über die Linie bugsierte (25.). Im Anschluss daran beruhigte sich die Partie, die Löwen blieben aber bis zum Pausenpfiff die aktivere Mannschaft. Mehr als ein Pfostenknaller durch Angha (37.) sprang bei den Bemühungen aber nicht heraus. Freiburg deutete bei den schnellen Gegenstößen seine Gefährlichkeit an, doch es fehlte an der notwendigen Konsequenz.

DFB-Pokal

Ohne personelle Wechsel betraten beide Teams nach dem Seitenwechsel wieder den Rasen. Auf dem Platz war im zweiten Durchgang aber viel mehr los als in Hälfte eins, es entwickelte sich ein packender Pokalfight. Was zunächst an den Löwen lag, die zuerst das Kommando übernahmen. Die Chance zur Führung bot sich in der 56. Minute. Adlungs sehr sehenswerter Distanzschuss krachte vom Lattenkreuz ins Feld zurück, Rama setzte nach, konnte den Ball aber nicht mehr kontrollieren.

Mitten in die Drangphase der Löwen setzten die Freiburger zwei Nadelstiche - und das spielerisch richtig klasse! In der 59. Minute schickte Klaus Darida auf der rechten Seite steil. Der Tscheche verschaffte sich Raum und passte nach innen auf Mehmedi, der trocken mit links zum 2:1 einschoss (59.). Nur fünf Minuten später resultierte das 3:1 fast aus einer Kopie des Tores: Dieses Mal nahm Freis auf rechts nach einem Pass von Riether Fahrt auf. Seine gefühlvolle Flanke musste der sträflich ungedeckte Mehmedi nur noch einköpfen (64.).

Die Löwen ließen aber nicht die Köpfe hängen und schlugen in der 69. Minute durch Okotie zurück. Der Österreicher verschaffte sich nach einem Adlung-Eckball resolut Platz, diesen nutzte er, um zum 2:3-Anschlusstreffer einzuköpfen.

Valdet Rama

Münchens Valdet Rama freut sich über sein 1:0, am Ende jubelten aber die Freiburger. picture alliance

Für Spannung war also in der Schlussphase gesorgt. Beide Teams gingen nun mit viel Engagement zu Werke. Die Löwen drückten auf den Ausgleich, Freiburg hielt aber dagegen. Und die Breisgauer hatten die besseren Chancen. Zunächst nahm Freis ein Weigl-Geschenk nicht an (70.), besser machte es dann der eingewechselte Schmid in der 84. Minute. Nach einem Ableger von Darida blieb der Franzose cool und überwand Ortega zum 4:2. Damit war die Entscheidung gefallen, 1860 konnte keine Antwort mehr geben, im Gegenteil: Mehmedi zog nach einem Einwurf einfach mal aus der Distanz ab und traf mit seinem dritten Tor zum 5:2-Endstand (89.).

Spielnote

Nach der Pause nahm die Partie an Fahrt auf, es gab mehr Torraumszenen und Zweikämpfe. Wegen schwacher Chancenverwertung verpassten die Löwen gegen effektive Freiburger die Überraschung am Ende deutlich.

3
Tore und Karten

1:0 Rama (16', Linksschuss, Adlung)

1:1 Freis (25', Rechtsschuss, Kerk)

1:2 Mehmedi (59', Linksschuss, Darida)

1:3 Mehmedi (64', Kopfball, Freis)

2:3 Okotie (69', Kopfball, Adlung)

2:4 Schmid (84', Rechtsschuss, Darida)

2:5 Mehmedi (89', Linksschuss, Riether)

TSV 1860

Ortega 3 - Angha 3,5, Bülow 4,5 , Schindler 3, Hertner 5,5 - Sanchez 4 , Claasen 5 , Adlung 3,5, Weigl 4 , Rama 2,5 - Okotie 3

Freiburg

Mielitz 4 - Riether 5, Torrejon 4,5 , S. Mitrovic 3,5, Günter 4,5 - Klaus 4,5 , Darida 3, Höfler 4, Kerk 3 - Freis 3,5 , Mehmedi 1,5

Schiedsrichter-Team

Sascha Stegemann Niederkassel

3,5
Spielinfo

Stadion

Allianz-Arena

Zuschauer

18.100

Am Sonntag (13.30 Uhr) reist der TSV 1860 München zum VfL Bochum, während der SC Freiburg am selben Tag um 17.30 Uhr beim Bundesliga-Aufsteiger 1. FC Köln gefordert ist.

Bilder zur Partie 1860 München - SC Freiburg