19:06 - 7. Spielminute

Gelbe Karte
Weißenberger
Würzburg

20:07 - 51. Spielminute

Gelbe Karte
R. Korte
Braunschweig

20:11 - 55. Spielminute

Gelbe Karte
Shapourzadeh
Würzburg

20:26 - 70. Spielminute

Spielerwechsel (Braunschweig)
Bakenga
für R. Korte
Braunschweig

20:34 - 78. Spielminute

Tor 0:1
Nielsen
Rechtsschuss
Vorbereitung Bakenga
Braunschweig

20:35 - 79. Spielminute

Spielerwechsel (Würzburg)
Lewerenz
für Weißenberger
Würzburg

20:36 - 80. Spielminute

Spielerwechsel (Würzburg)
Jabiri
für Shapourzadeh
Würzburg

20:37 - 81. Spielminute

Gelbe Karte
Demirtas
Würzburg

20:49 - 86. Spielminute

Gelbe Karte
M. Haller
Würzburg

20:45 - 89. Spielminute

Gelbe Karte
Nothnagel
Würzburg

20:50 - 90. + 4 Spielminute

Spielerwechsel (Braunschweig)
Henn
für Nielsen
Braunschweig

20:48 - 90. + 2 Spielminute

Spielerwechsel (Braunschweig)
Zuck
für Kruppke
Braunschweig

WÜR

BRA

Braunschweig hat Mühe beim Viertligisten Würzburg

Nielsen lässt sich nicht lange bitten

Würzburgs Marco Haller gegen Vegar Eggen Hedenstad (v.li.).

Intensives Duell: Würzburgs Marco Haller gegen Vegar Eggen Hedenstad (v.li.). Getty Images

Bernd Hollerbach, Trainer der Würzburger Kickers, wartete im Vergleich zum 4:1-Heimsieg gegen Aufsteiger SpVgg Bayreuth in der Regionalliga Bayern mit zwei Umstellungen auf: Velkov und Torjäger Bieber (14 Saisontreffer) begannen für Schmitt und Jabiri, der in den letzten vier Liga-Spielen immerhin fünfmal traf. Auch Braunschweigs Coach Torsten Lieberknecht änderte seine Mannschaft gegenüber dem 2:1-Triumph beim TSV 1860 München , dem ersten Auswärtssieg in der Saison, auf zwei Positionen: Pfitzner und Theuerkauf ersetzen im Mittelfeld Vrancic und Zuck.

Lieberknecht zeigte im Vorfeld gehörig Respekt vor dem "gefühlten Drittligisten", Würzburg machte dem Bundesliga-Absteiger dann auch das Leben von Beginn an schwer. "An einem guten Tag, wenn bei uns alles passt, haben wir auch die Chance, eine weitere Sensation zu schaffen", hatte FWK-Trainer Bernd Hollerbach erklärt, sein Team ging entsprechend beherzt zu Werke. Die Eintracht sah sich einer früh störenden Heimmannschaft gegenüber, der der vorsichtige Spielaufbau des BTSV in die Karten spielte.

Kaum Räume für die Eintracht

Der FWK arbeitete gut gegen den Ball und gestattete den Gästen kaum Räume. So entstand die beste Gelegenheit für Braunschweig nach einem Standard. Nach einer Theuerkauf-Ecke zwang Correia Torwart Wulnikowski zu einer Parade (8.). Die Antwort des Regionalligisten ließ nicht lange auf sich warten, ebenfalls nach einem Eckstoß. Der aufgerückte Velkov kam in halblinker Strafraumposition zum Abschluss, doch Korte rettete am Pfosten stehend (10.).

DFB-Pokal

Auch in der Folge änderte sich wenig am Geschehen. Braunschweig kontrollierte das Geschehen, mehr aber auch nicht. Nielsen und Kruppke hingen vorne in der Luft, es kamen kaum verwertbare Zuspiele gegen die dichtgestaffelte FWK-Defensive. Zweimal fand der Ball dann doch Kruppke. Doch einmal brachte Wulnikowski noch die Hand an den Ball, zudem konnte in der zweiten Szene Schoppenhauer klären (19., 24.). Würzburg tankte sich immer wieder bis zum Eintracht-Strafraum vor, so richtig gefährlich wurde der Regionalligist aber nicht. So hatten die Kickers Glück, dass Kortes Geschoss kurz vor der Pause knapp am Pfosten vorbeizischte.

FWK hält dagegen

Braunschweig startete mit einer Doppelchance durch Boland und Nielsen in den zweiten Durchgang. Doch die ersten fünf Minuten nach der Pause erwiesen sich als Strohfeuer des Zweitligisten, denn Würzburg kam nun besser ins Spiel und auch zu Chancen. Die beste ergab sich Weißenberger, ein Braunschweiger Abwehrbein verhinderte aber den Rückstand (56.).

"Auch wenn die Würzburger Kickers eine erneute Pokalsensation verpasst haben, war es ein großartiger Fußballabend."

Rainer Koch, Präsident des Bayerischen Fußball-Verbandes (BFV) und 1. DFB-Vizepräsident (Amateure)

Bakenga bringt Schwung

Die Kickers hielten mit und Braunschweig vom eigenen Strafraum fern. Lieberknecht reagierte und brachte Bakenga, der sich gleich mit einer Kopfballchance gut einführte (71.). Bakenga war es dann auch, der in der 78. Minute das 1:0 für den Favoriten vorbereitete. Kruppke schickte den Angreifer rechts in die Gasse. Bakenga drang bis zur Torauslinie vor und legte den Ball an den Elfmeterpunkt zurück. Nielsen fackelte nicht lange und versenkte den Ball im linken unteren Eck.

Aufregung um einen Kickers-Treffer

Der Sieg? Am Ende gab es noch mächtig Aufregung! Der Ball lag in der 87. Minute im BTSV-Tor, Schiedsrichter Robert Kampka erkannte den Treffer von Bieber zunächst an. Nach Protesten der Eintracht nahm er nach Rücksprache mit seinem Assistenten das 1:1 aber wieder zurück. Jabiri hatte bei der Hereingabe den Ball noch touchiert, Bieber stand so im Abseits. So blieb es beim 1:0 für Braunschweig, das in das Achtelfinale einzieht.

Spielnote

Engagierter Pokalfight, intensiv und mit viel Leidenschaft geführt. Lange Zeit fehlten dem Spiel jedoch die Torszenen.

3,5
Tore und Karten

0:1 Nielsen (78', Rechtsschuss, Bakenga)

Würzburg

Wulnikowski 3 - Demirtas 2,5 , Velkov 2,5, Schoppenhauer 2, Nothnagel 4 - M. Haller 2 , Billick 2, Weißenberger 3,5 , Shapourzadeh 3,5 , Vocaj 2,5 - Bieber 3

Braunschweig

Gikiewicz 3 - Kessel 3,5, Correia 3,5, Reichel 4, Eggen Hedenstad 4,5 - Theuerkauf 2,5, R. Korte 4 , Pfitzner 4, Boland 4 - Nielsen 2,5 , Kruppke 3,5

Schiedsrichter-Team

Dr. Robert Kampka Mainz

4
Spielinfo

Stadion

Flyeralarm-Arena

Zuschauer

11.240 (ausverkauft)

Am Sonntag (14 Uhr) treffen die Würzburger Kickers in der Regionalliga Bayern im Spitzenspiel auf den FC Bayern München II. Braunschweig spielt am selben Tag bereits um 13.30 Uhr gegen den VfR Aalen.

Bilder zur Partie Würzburger Kickers - Eintracht Braunschweig