3. Liga Analyse

3. Liga 2014/15, 37. Spieltag
13:53 - 23. Spielminute

Tor 1:0
Widemann
Linksschuss
Vorbereitung Abelski
Haching

14:44 - 60. Spielminute

Spielerwechsel
P. Hoffmann
für Siegert
Münster

14:47 - 63. Spielminute

Spielerwechsel
Köpke
für Hufnagel
Haching

14:53 - 69. Spielminute

Spielerwechsel
Krohne
für T. Schulz
Münster

15:00 - 76. Spielminute

Spielerwechsel
D. Dittrich
für Widemann
Haching

15:01 - 77. Spielminute

Gelbe Karte
Siegert
Münster

15:04 - 80. Spielminute

Spielerwechsel
Amachaibou
für Kara
Münster

15:08 - 84. Spielminute

Spielerwechsel
Kranitz
für B. Schwarz
Haching

UHA

MÜN

Zwei Debütanten in der Startelf: Schromms Mut wird belohnt

Widemann hält Haching am Leben

Andreas Volk (re.)

Lieferte ein gutes Debüt ab: Unterhachings Innenverteidiger Andreas Volk (re.). imago

Unterhachings Coach Claus Schromm nahm nach der 1:5-Niederlage bei Dynamo Dresden drei Änderungen vor und überraschte mit der Nominierung der Youngster Oettl und Volk, die beiden feierten ihr Ligadebüt. Dazu rückte Widemann in die Startelf. Ruml, Dittrich und Köpke nahmen dafür zunächst auf der Ersatzbank Platz.

Münsters Trainer Ralf Loose entschied sich im Vergleich zur 2:3-Niederlage gegen die Stuttgarter Kickers zu zwei Wechseln. Masuch ersetzte Schulze Niehues im Tor, dazu rückte Siegert für Hoffmann ins Team.

Der 37. Spieltag

Die Hachinger zeigten sich vom Anstoß weg engagiert und stemmten sich mit leidenschaftlichem Kampf und Einsatz gegen den drohenden Abstieg. Im Spiel nach vorne gelang der SpVgg zunächst jedoch recht wenig. Die Preußen ihrerseits lauerten mit ihrem schnellen Umschaltspiel auf Kontersituationen. Eine solche hätte in der 18. Minute um ein Haar in die Gästeführung gemündet: Karas Hereingabe konnte Volk allerdings zur Ecke klären.

Wenig später zeigte Hachings Spielmacher Abelski sein ganzes Können: Mit einem Traumpass durch die Schnittstelle der Münsteraner Viererkette bediente er den gestarteten Widemann, der Angreifer behielt frei vor Masuch die Nerven und vollendete cool zur 1:0-Führung (23.). In der Folge zogen sich die Hausherren etwas weiter zurück und ließen die Preußen kommen, doch außer nach Eckbällen wurden die Westfalen nicht gefährlich.

Die Gastgeber verpassen eine Vorentscheidung

Zu Beginn des zweiten Spielabschnitts das gleiche Bild: Die bissigen und zweikampfstarken Hachinger versuchten aus einer sicheren Defensive heraus Akzente nach vorne zu setzen, was ihnen auch ab und zu gelang, ohne sich zunächst die ganz großen Chancen herauszuspielen.

Claus Schromm

Bewies bei der Aufstellung ein glückliches Händchen: SpVgg-Trainer Claus Schromm. imago

Der eingewechselte Köpke brachte dann noch mal neuen Schwung in das Angriffsspiel der SpVgg und nur drei Minuten nach seiner Hereinnahme wäre er fast an einem Treffer beteiligt gewesen: Frei vor Masuch legte er quer auf den mitgelaufenen Thiel, doch der Gästekeeper konnte das 0:2 gerade noch verhindern (66.). Nur eine Zeigerumdrehung später musste sich Masuch strecken, um einen Schuss von Köpke zu parieren. Wie eng es zuging, zeigte die 69. Minute: Einer der seltenen Preußenangriffe hätte fast den Ausgleich bedeutet, Reichweins Kopfball aus kurzer Distanz ging knapp über das Tor.

Münster versuchte nun, etwas den Offensivdruck zu erhöhen, den Gastgebern boten sich dadurch einige Kontersituationen, die sie allerdings schlampig zu Ende spielten. Fast mit dem Schlusspfiff hätte Köpke nach Vorarbeit von Abelski die endgültige Entscheidung herbeiführen können, doch seine Direktabnahme strich über den Querbalken. Somit blieb es beim knappen, aber hochverdienten Hachinger Sieg.

Unterhaching gastiert am kommenden Samstag (13.30 Uhr) zum letzten Ligaspiel 2014/15 bei Rot-Weiß Erfurt und kann dort den Abstieg nur mit einem Sieg noch abwenden. Münster empfängt zeitgleich Absteiger Borussia Dortmund II.