3. Liga Analyse

3. Liga 2014/15, 3. Spieltag
19:25 - 24. Spielminute

Gelbe Karte
Möhwald
Erfurt

19:29 - 29. Spielminute

Gelbe Karte
Kleineheismann
Erfurt

19:39 - 38. Spielminute

Tor 1:0
Möhwald
Rechtsschuss
Erfurt

19:45 - 40. Spielminute

Tor 2:0
Czichos
Handelfmeter,
Linksschuss
Erfurt

20:01 - 46. Spielminute

Spielerwechsel
Wanitzek
für Lovric
VfB II

20:01 - 46. Spielminute

Spielerwechsel
Kiesewetter
für Breier
VfB II

20:10 - 55. Spielminute

Tor 2:1
Grüttner
Kopfball
Vorbereitung Rathgeb
VfB II

20:13 - 58. Spielminute

Spielerwechsel
Kadric
für Möhwald
Erfurt

20:13 - 58. Spielminute

Spielerwechsel
S. Brandstetter
für Bukva
Erfurt

20:16 - 61. Spielminute

Gelbe Karte
Vlachodimos
VfB II

20:28 - 73. Spielminute

Spielerwechsel
Möckel
für Judt
Erfurt

20:33 - 77. Spielminute

Tor 3:1
S. Brandstetter
Rechtsschuss
Vorbereitung Falk
Erfurt

20:32 - 77. Spielminute

Spielerwechsel
Cecen
für Lang
VfB II

20:37 - 82. Spielminute

Gelbe Karte
Rathgeb
VfB II

20:38 - 83. Spielminute

Gelbe Karte
Falk
Erfurt

11:34 - 90. Spielminute

Gelbe Karte
Wiegel
Erfurt

ERF

VFB

VfB Stuttgart: Weiter mit null Punkten am Tabellenende

Möhwald packt beim RWE-Sieg als Erster zu

Nach dem 1:1-Remis in Rostock musste RWE-Coach Walter Kogler auf den etatmäßigen Kapitän Lauirto verzichten, weil der sich einen Innenbandriss im linken Knie zugezogen hatte. Als Ersatz stand Wiegel bereit.

Stuttgarts Trainer Jürgen Kramny änderte gegenüber der 0:3-Niederlage gegen Preußen Münster seine Startaufstellung auf drei Positionen: Lovric, Lohkemper und Grüttner durften von Beginn an ran. Das Trio Kiesewetter, Wanitzek und Obernosterer rotierte auf die Bank.

3. Liga, 3. Spieltag

Die Mission für dieses Spiel war bei beiden Mannschaften gleich: Endlich den ersten Saisonsieg einfahren. Die Hausherren kamen dem am nächsten: Falk netzte nach einer Bukvas-Vorlage ein - die Rot-Weißen jubelten, da ertönte ein Pfiff. Schiedsrichter Sven Waschitzki entschied auf Abseits, das Tor zählte nicht (6.).

Ein Aufreger, dem lange Zeit keiner folgen sollte. Es fehlte beiden Kontrahenten deutlich an einer spielerischen Idee in der Offensive. RWE versuchte sich ab und an - war aber unterm Strich genauso harmlos wie die tief gestaffelten Schwaben.

Erfurt erarbeitete sich in der Folge immer mehr Halbchancen und ließ den Gästen kaum Freiraum. War der VfB in Ballbesitz, störte RWE früh und zwang den Gegner schnell zu Ballverlusten im Mittelfeld. Selbst nach einem Patzer von Tyrala wusste die Kramny-Elf nichts mit dem Geschenk anzufangen (26.).

Verrückte zwei Minuten

Die Führung war dementsprechend verdient, kam aber trotzdem ziemlich unerwartet daher: Möhwald hämmerte die Kugel mit Links in die Maschen - 1:0 (38.). Nur zwei Minuten später folgte der Doppelschlag: Mwene kam im Strafraum mit der Hand ans Leder, der Unparteiische zeigte auf den Punkt. Czichos verwandelte sicher (40.), und versetzte Stuttgart noch vor dem Pausenpfiff einen entscheidenden Tiefschlag.

VfB-Trainer Kramny hatte einige Worte an seine Nachwuchsspieler zu richten, die allerdings fruchteten: Vom Wiederanpfiff weg erspielten sich die Stuttgarter mehr Schusschancen. Die beste verwandelte Grüttner: Flanke Rathgeb, Kopfball Grüttner - so einfach funktioniert der Anschlusstreffer (55.).

Mehr machten die Schwaben aber zunächst nicht daraus. Wer einen Ansturm auf den Ausgleich erwartete, wurde enttäuscht. Trotzdem zitterten die Heimfans im Steigerwaldstadion: Immerhin ging es um den ersten Dreier in der neuen Saison.

Wie schon beim 1:1 in Rostock brachte Trainer Walter Kogler schließlich Joker Brandstetter (59.). Und wie schon zuletzt traf er damit ins Schwarze: Der 24-Jährige verwandelte einen langen Ball eiskalt - 3:1 (77.). Damit beendete er auch alle schwäbischen Hoffnungen, doch noch irgendwie eine Punkteteilung zu erzwingen. RWE gewann erstmals, der VfB blieb weiter ohne Zähler.

Am kommenden Samstag reist Erfurt nach Cottbus (14 Uhr), beim VfB II stellt sich zeitgleich Holstein Kiel vor.

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20 Hoffnungsträger in der 3. Liga