2. Bundesliga 2014/15, 32. Spieltag
13:16 - 17. Spielminute

Gelbe Karte
Schachten
St. Pauli

14:03 - 47. Spielminute

Tor 0:1
Kalla
Linksschuss
St. Pauli

14:12 - 55. Spielminute

Tor 0:2
Halstenberg
Foulelfmeter,
Linksschuss
Vorbereitung Buchtmann
St. Pauli

14:11 - 55. Spielminute

Gelbe Karte
Stöger
K'lautern

14:14 - 57. Spielminute

Spielerwechsel
P. Hofmann
für Matmour
K'lautern

14:16 - 59. Spielminute

Gelbe Karte
Thy
St. Pauli

14:17 - 61. Spielminute

Gelbe Karte
Alushi
St. Pauli

14:18 - 62. Spielminute

Spielerwechsel
Stöger
für Ring
K'lautern

14:20 - 63. Spielminute

Gelbe Karte
Heintz
K'lautern

14:20 - 64. Spielminute

Spielerwechsel
Rzatkowski
für Buchtmann
St. Pauli

14:23 - 66. Spielminute

Spielerwechsel
Klich
für Demirbay
K'lautern

14:30 - 74. Spielminute

Spielerwechsel
Koch
für Sobiech
St. Pauli

14:33 - 77. Spielminute

Spielerwechsel
Verhoek
für Thy
St. Pauli

14:33 - 77. Spielminute

Gelbe Karte
Orban
K'lautern

14:43 - 87. Spielminute

Gelbe Karte
Buballa
St. Pauli

FCK

STP

Effizient: St. Pauli siegt in der pfälzischen Heimfestung

Auswärtsschwäche ade! Halstenberg hält FCK auf

Kollektivjubel St. Pauli

Gut gemacht! Die Kollegen gratulieren Elfmeterschütze Marcel Halstenberg. imago

Kaiserslauterns Trainer Kosta Runjaic tauschte gegenüber der 2:3-Niederlage in Darmstadt dreimal Personal: Heintz kehrte nach langer Verletzungspause (Muskelbündelriss) in die Abwehrzentrale zurück. Dort ersetzte das Lauterer Eigengewächs den angeschlagenen Heubach (muskuläre Probleme). Die Offensivkräfte Matmour und Zoller verdrängten Stöger und Hofmann auf die Bank. St. Paulis Coach Ewald Lienen wartete im Vergleich zum 1:0 gegen Leipzig mit einer Startelf-Änderung auf: Ziereis rutschte für Gonther (5. Gelbe Karte) ins Team, Kalla übernahm die Kapitänsbinde.

Der FCK drängte die abstiegsbedrohten Gäste vom Anpfiff weg in die Defensive. Lediglich drei Minuten blinkten als Spielzeit von der Anzeigetafel, als energische Hausherren die erste Torannäherung verbuchten: Ein abgefälschter Karl-Schuss sauste über den Kasten. Die Roten Teufel hielten den Druck auf die Kiez-Kicker aufrecht. Doch diese verteidigten couragiert und aufmerksam. In der zehnten Minute setzte St. Pauli sogar eine Chance in den Spielbericht: Halstenberg schnippelte den Ball per Freistoß aufs linke Eck, Lautern-Keeper Müller parierte dort nach sehenswerter Flugeinlage.

Es sollte die einzige Gelegenheit der Hamburger im ersten Durchgang bleiben. Der FCK dominierte klar, fesselte die Lienen-Elf tief in der eigenen Hälfte und reihte alsbald Möglichkeit an Möglichkeit. Nach einer knappen Viertelstunde bebte der Betze! Ring hatte die Kugel per spektakulärem Fallrückzieher im Tor untergebracht. Doch der Jubel auf Deutschlands höchstem Fußballberg verhallte schnell, der Lauterer war zuvor klar im Abseits gestanden (14.).

Auch danach ging es im Fritz-Walter-Stadion nur in eine Richtung. St. Pauli gelang kaum noch Entlastung, die Pfälzer hatten Chancen in rascher Folge: Matmour konnte den Ball nach einer eigentlich maßgenauen Hereingabe nicht kontrollieren (23.), ein Schulze-Schuss sauste links vorbei (25.). Über eine halbe Stunde war absolviert, als Karl mit vollem Risiko über das Gehäuse ballerte. Noch mehr Lauterer Chancen im ersten Durchgang - kein Problem! Demirbays Abschluss aus spitzem Winkel touchierte die Oberkante der Latte (37.), Sobiech klärte in höchster Not vor Zoller (43.) .

Der 32. Spieltag

Kaiserlautern war der Führung im ersten Durchgang oft nahe gewesen. Doch zwei Minuten nach Wiederbeginn jubelte der Kiez-Klub: Ein Hamburger Angriff schien bereits abgehakt. Doch Demirbay verlängerte das Leder unglücklich in den Lauf von Kalla, der kurzentschlossen draufhielt und die Gäste so in Front brachte.

Der FCK bemühte sich den Schock mit ruhiger Ballzirkulation zu verarbeiten. Gerade, als er sich anschickte, wieder die Zügel anzuziehen, hieß es 2:0 für die Gäste: Referee Thorsten Kinhöfer entschied, als Heintz die Hand an Buchtmanns Schulter hatte und dieser fiel, auf Elfmeter. Halstenberg blieb cool, jagte den Ball in die Tormitte (55.).

Himmelmann hält stark

Ein weiteres braun-weißes Achtungszeichen im Abstiegskampf wurde immer konkreter. Die Roten Teufel gaben sich allerdings nicht auf. Prompt drängten sie auf den Anschluss: Himmelmann parierte stark gegen Demirbay, Löwe hatte anschließend aus der Distanz kein Schussglück (60.). Doch die Aufholjagd sollte für Lautern ein schwieriges Unterfangen werden: Zahlreiche Unterbrechungen und Wechsel hemmten den Spielfluss, St. Pauli verteidigte leidenschaftlich. Auch in der Schlussphase, in der es der FCK unbeirrt versuchte, auf 1:2 zu stellen. Da jedoch Zimmer und Karl kurz hintereinander im Eins-gegen-eins an Himmelmann scheiterten, wurde nichts daraus.

Am vorletzten Spieltag ist der 1. FC Kaiserslautern sonntags in Aue gefordert (15.30 Uhr). Der FC St. Pauli hat zeitgleich den VfL Bochum am Millerntor zu Gast.