2. Bundesliga 2014/15, 28. Spieltag
13:38 - 8. Spielminute

Gelbe Karte
Wooten
Sandhausen

14:13 - 43. Spielminute

Gelbe Karte
Kister
Sandhausen

14:51 - 64. Spielminute

Spielerwechsel
Mühling
für Kratz
Sandhausen

14:59 - 73. Spielminute

Gelbe Karte
Kübler
Sandhausen

15:01 - 74. Spielminute

Tor 0:1
Mühling
Linksschuss
Sandhausen

15:06 - 79. Spielminute

Spielerwechsel
Zellner
für Okoronkwo
Sandhausen

15:09 - 83. Spielminute

Spielerwechsel
A. Dartsch
für Fandrich
Aue

15:10 - 83. Spielminute

Spielerwechsel
Könnecke
für Alibaz
Aue

15:17 - 90. Spielminute

Spielerwechsel
D. Schulz
für Wooten
Sandhausen

AUE

SAN

Riemann der gewohnte Rückhalt beim SVS

Bieler nutzt Klingbeils Unachtsamkeit zum Lucky Punch

Umkämpftes Duell: Der SVS und Erzgebirge Aue schenkten sich wenig.

Umkämpftes Duell: Der SVS und Erzgebirge Aue schenkten sich wenig. Imago

Aues Trainer Tommy Stipic war zu zwei Änderungen gezwungen. Benatelli holte sich beim 1:0-Erfolg bei 1860 München seine fünfte Gelbe ab, ihn ersetzte Fandrich. Für den verletzten Diring (Innenbandverletzung) rückte zudem Schröder ins Mittelfeld.

Sandhausens Coach Alois Schwarz nahm im Vergleich zum 1:1-Remis gegen Union Berlin drei Änderungen in seiner Startelf vor: Kulovits, Okoronkwo und Olajengbesi ersetzten Stiefler (Kreuzbandriss), Hübner (5. Gelbe) und Bieler (Bank).

Die Partie begann etwas zerfahren, viele kleine Fouls auf Höhe der Mittellinie dominierten die Anfangsminuten. Hernach kristallisierte sich der SVS als etwas aktiveres Team heraus, ohne aber wirklich gefährlich werden zu können. Nach 17 Minuten trat Aue das erste Mal offensiv in Aktion und erarbeitete sich eine Doppelchance: Erst fasste sich Schönfeld aus der Distanz ein Herz - Riemann wehrte zur Seite ab. Alibaz' Hereingabe köpfte Mugosa schließlich zu harmlos gen Tor, Riemann packte zu (17.).

Mugosa köpft knapp vorbei - Männel vereitelt stark

Diese Möglichkeiten gaben den Veilchen Auftrieb, die nun etwas dominanter agierten und um ein Haar in Führung gegangen wären, doch Mugosa setzte seinen Kopfball nach einer Ecke Zentimeter neben den nicht besetzten Pfosten (26.). Der SVS fand offensiv kaum Lücken und tat sich schwer, ließ hinten ansonsten aber auch nichts anbrennen. Bezeichnend also, dass auch die Gäste ihre beste Chance nach einem Eckstoß hatten: Okoronkwo kam freistehend zum Kopfball, doch Männel kratzte das Leder hervorragend von der Linie und bewahrte seine Farben so vor dem Rückstand (41.).

Riemann pariert grandios gegen Alibaz

Der 28. Spieltag

Nach der Pause hatten die Veilchen zwei gute Gelegenheiten auf die Führung: Erst köpfte Vucur völlig freistehend nach einer Ecke genau in die Arme von Riemann (52.), ehe Alibaz einen Freistoß herrlich über die Mauer zirkelte - doch Riemann lenkte das Leder mit letzter Kraft sensationell an die Latte (55.). Sandhausen hatte kaum Offensivaktionen und lauerte auf Konter, Aue blieb aktiver: Schönfeld tankte sich am Strafraum durch, doch auch sein Abschluss geriet zu zentral (73.).

Bieler nutzt Klingbeils Fehler

Im Gegenzug gingen die Gäste plötzlich aus dem Nichts in Führung: Linsmayer spielte einen hohen Ball an den Fünfmeterraum - Klingbeil hatte die Augen nicht auf die Kugel gerichtet und versuchte nur, Gegenspieler Bouhaddouz zu behindern. Vom Ellbogen des Abwehrmannes prallte das Leder vor die Füße von Joker Bieler, der aus kurzer Distanz hoch ins linke Eck zur Gästeführung traf (74.).

Fortan warfen die Veilchen alles nach vorne, holten die Brechstange heraus und brachten mit Könnecke und Dartsch zwei frische Kräfte. Ersterer sorgte auch für den letzten Angriffsschwung, doch da der SVS kompakt stand und nichts zuließ, blieb es beim etwas glücklichen 1:0-Erfolg der Gäste.

Durch den Dreier hat die Schwartz-Elf den Klassenerhalt wohl so gut wie sicher, während Aue auf einem Abstiegsrang bleibt. Am kommenden Sonntag empfangen die Veilchen den FSV Frankfurt (13.30 Uhr). Sandhausen hat ebenfalls ein Heimspiel und empfängt am Freitag (18.30 Uhr) den Karlsruher SC