2. Bundesliga 2014/15, 24. Spieltag
13:25 - 25. Spielminute

Tor 0:1
Gonther
Kopfball
Vorbereitung Daube
St. Pauli

13:39 - 39. Spielminute

Gelbe Karte
Daube
St. Pauli

13:43 - 44. Spielminute

Gelbe Karte
Koch
St. Pauli

14:16 - 60. Spielminute

Spielerwechsel
Zuck
für Hochscheidt
Braunschweig

14:16 - 60. Spielminute

Spielerwechsel
Eggen Hedenstad
für Kessel
Braunschweig

14:19 - 63. Spielminute

Spielerwechsel
Buballa
für Maier
St. Pauli

14:21 - 64. Spielminute

Gelbe Karte
Correia
Braunschweig

14:21 - 65. Spielminute

Tor 0:2
Sobiech
Kopfball
Vorbereitung Daube
St. Pauli

14:27 - 70. Spielminute

Spielerwechsel
J. Düker
für Berggreen
Braunschweig

14:28 - 72. Spielminute

Gelbe Karte
Decarli
Braunschweig

14:32 - 76. Spielminute

Spielerwechsel
Verhoek
für Nöthe
St. Pauli

14:35 - 79. Spielminute

Gelbe Karte
Reichel
Braunschweig

14:42 - 86. Spielminute

Spielerwechsel
Cooper
für Rzatkowski
St. Pauli

BRA

STP

Hamburger holen den ersten Auswärtssieg

Gonther und Sobiech beweisen Lufthoheit

Gonther hat gerade das 1:0 erzielt

Der Kapitän hat zur Führung getroffen: Sören Gonther (r.) empfängt die Glückwünsche der Kollegen. picture-alliance

Braunschweig-Coach Torsten Lieberknecht tauschte gegenüber der 0:2-Pokalniederlage bei Bayern München viermal Personal aus: Für Sauer, Hedenstad, Zuck und Ryu standen Vrancic, Hochscheidt, Nielsen und Berggreen in der Startelf.

St. Paulis Trainer Ewald Lienen setzte im Vergleich zum torlosen Unentschieden gegen Erzgebirge Aue mit Rzatkowski und Maier für Alushi und Sobota auf zwei Neue.

Bei strahlendem Sonnenschein war Braunschweig vom Start weg das überlegene Team, die Hanseaten begegneten den Löwen als robuste Zweikämpfer. Die Eintracht hatte viel Ballbesitz, schaffte es aber nur selten, ins letzte Drittel vorzustoßen. Ein Kopfbällchen von Berggren, bei dem Himmelmann richtig stand, war in der Anfangsphase die magere Ausbeute aus Sicht der Niedersachsen (10.).

Die gut geordneten Kiez-Kicker verdichteten die Räume in der eigenen Hälfte im Zentrum und hielten auch die immer wieder mit nach vorne stoßenden Außenverteidiger der Lieberknecht-Elf gut in Schach. Offensive Inspiration blieb Fehlanzeige bei beiden Teams, das Niveau war äußerst überschaubar.

Die Hanseaten lauerten lange Zeit vergeblich auf einen Konter, rückten bei Ballgewinn auch nicht entschlossen nach. Dann aber holte Nöthe einen Eckball heraus - mit Folgen: Daube brachte die Kugel nach innen, Gonther ging im Gegensatz zu Reichel entschlossen zum Ball und köpfte aus sieben Metern wuchtig ins rechte Eck. Keeper Gikiewicz war noch dran, konnte aber nicht mehr entscheidend ablenken (25.).

Dies blieb das einzige echte Highlight im ersten Durchgang. Die Eintracht blieb überlegen, biss sich aber immer wieder an der kompakten Abwehr des Gegners fest, Reichels Schusschance entstand eher zufällig (28.). Erst kurz vor dem Kabinengang wurde der meiste tempoarm agierenden BTSV etwas zielstrebiger, mehr als eine Halbchance (Correia, 45.) sprang aber nicht heraus.

Der 24. Spieltag

Wie es gehen könnte, zeigte die Eintracht kurz nach der Pause, als Omladic nach flüssigem Angriff Himmelmann auf den Plan rief (47.). Ein Strohfeuer, wie sich bald herausstellen sollte. Denn nicht die Löwen, sondern die leidenschaftlicheren Kiez-Kicker waren in der Folge das gefährlichere Team, das nach einem Konter durch Thy dicht vor dem 2:0 stand (55.).

Nach einer Stunde reagierte Lieberknecht auf den nach wie vor überschaubaren Vortrag seiner Schützlinge mit einem Doppelwechsel: Hedenstad und Zuck kamen für Kessel und Hochscheidt (60.). Omladics Fernschuss zischte vorbei (61.), dann nahm Lienen mit Buballa für Maier einen Defensivwechsel vor (63.).

Daube bereitet erneut vor

Und konnte zwei Minuten später erneut jubeln, nachdem seine Elf die Führung mit demselben Strickmuster wie beim 1:0 die Führung ausbaute: Daubes Freistoßflanke flog aus dem Halbfeld in den Strafraum, Sobiech setzte sich im Zentrum gegen Correia durch und nickte mit Hilfe des linken Innenpfostens ein (65.).

Recht viel mehr hatte die Partie nicht mehr zu bieten. Braunschweig konnte nicht, St. Pauli musste nicht und hielt den Gegner ohne große Mühe in Schach. So feierten die Gäste am Ende den ersten Auswärtssieg und gaben die Rote Laterne an Aalen ab, während sich die Eintracht wohl von allen Aufstiegshoffnungen verabschieden kann.

Während die Braunschweiger am nächsten Sonntag (13.30 Uhr) beim SV Sandhausen antreten, erwarten die Hamburger bereits am Samstag (13 Uhr) den FSV Frankfurt.

0

Bilder zur Partie Eintracht Braunschweig - FC St. Pauli