2. Bundesliga 2014/15, 22. Spieltag
18:56 - 27. Spielminute

Gelbe Karte
Rankovic
Aue

19:06 - 37. Spielminute

Spielerwechsel
Hertner
für Rankovic
Aue

19:07 - 37. Spielminute

Spielerwechsel
Exslager
für Balogun
Darmstadt

19:09 - 40. Spielminute

Gelbe Karte
Exslager
Darmstadt

19:40 - 54. Spielminute

Spielerwechsel
Kortzorg
für Wood
Aue

19:48 - 62. Spielminute

Spielerwechsel
König
für Stroh-Engel
Darmstadt

19:58 - 72. Spielminute

Gelbe Karte
Sailer
Darmstadt

20:09 - 83. Spielminute

Tor 0:1
Gondorf
Rechtsschuss
Vorbereitung König
Darmstadt

20:11 - 84. Spielminute

Spielerwechsel
Benatelli
für Alibaz
Aue

20:13 - 87. Spielminute

Spielerwechsel
Behrens
für Sailer
Darmstadt

20:15 - 88. Spielminute

Gelb-Rote Karte
Miatke
Aue

AUE

DAR

Ex-Auer König legt Treffer des Tages auf

Gondorf lässt Darmstadt weiter träumen

Umkämpft: Darmstadts Marco Sailer (li.) im Kopfballduell mit FCE-Kapitän Michael Fink.

Umkämpft: Darmstadts Marco Sailer (li.) im Kopfballduell mit FCE-Kapitän Michael Fink. Picture Alliance

Aues Trainer Tomislav Stipic wechselte nach dem 3:2-Erfolg bei Fortuna Düsseldorf nicht und vertraute stattdessen derselben Anfangself.

Anders die Gästen aus Darmstadt. Coach Dirk Schuster tauschte im Vergleich zum 1:1 gegen 1860 München auf drei Positionen: Jungwirth, Sailer und Sirigu rückten für Stark, Behrens und Ivana ins erste Glied.

Die "Lilien" agierten zu Beginn mutig. Defensiv stellten die Angreifer die Aue-Verteidiger früh zu und verhinderten damit einen geordneten Spielaufbau der Gastgeber. Offensiv spielten die Hessen frech nach vorne und hatten auch mehr Spielanteile. Die erste Großchance ging dennoch auf das Konto des FCE: Wood zündete links den Turbo und ermöglichte Mugosa damit eine Chance. Dessen Schuss wurde von Holland geblockt, ehe Mathenia Alibaz' Nachschuss sensationell parierte (12.).

Es blieb eine umkämpfte Partie im Erzgebirge. Die Gäste versuchten es dabei immer wieder über die Außenbahnen, speziell über den schnellen Heller, der Aues Rankovic häufiger vor Probleme stellte. Deshalb reagierte Coach Stipic schon vor der Pause und brachte Hertner für den an diesem Abend überforderten Rechtsverteidiger (37.). Zuvor hatten die Hausherren aber noch die zweite Riesenmöglichkeit zur Führung ungenutzt gelassen: Mathenia hielt einen Kopfball von Vucur aus kurzer Entfernung (32.).

Die Gäste aus Hessen, die in der ersten Hälfte ebenfalls einmal wechselten (Exslager für Balogun, 37.), spielten auch in der Schlussphase von Durchgang eins weiter engagiert nach vorne. Mehr als Halbchancen durch Gondorf und Heller (45.) sprangen aber nicht mehr heraus.

König darf an alter Wirkungsstätte ran und hat großen Anteil am Sieg

Der 22. Spieltag

Die zweite Hälfte begann verhalten und war zudem für FCE-Angreifer Wood nach einem Zusammenprall mit Sulu frühzeitig beendet. Für den US-Amerikaner kam Kortzorg in die Partie (54.). Ansonsten passierte in der ersten Viertelstunde nach Wiederbeginn nur wenig: SVD-Schlussmann Mathenia musst das ein oder andere Mal eingreifen und tat dies mit großer Souveränität.

Nach einer guten Stunde durfte König an seiner alten Wirkungsstätte ran. Der Ex-Auer ersetzte Stroh-Engel im Angriff (62.). Die Gastgeber erhöhten anschließend den Druck und spielten zielstrebiger nach vorne. Erst jagte Alibaz die Kugel mit viel Wucht über das Tor (64.), ehe Kortzorg aus spitzem Winkel das Ziel verfehlte (65.). Darmstadt zeigte sich dagegen nur noch selten in der Offensive. Heller zog noch ein, zwei Mal ein Tempodribbling an, doch diese waren nicht von Erfolg gekrönt.

Gondorf trifft spät - Miatke sieht Gelb-Rot

Erst in den Schlussminuten investierten die Hessen wieder mehr in die Offensive. Zunächst schien den Angriffen die letzte Entschlossenheit zu fehlen, ehe Exslager rechts auf Höhe der Grundlinie zur Flanke ansetzte. Diese legte König - in seiner einzig nennenswerten Aktion - am hinteren Pfosten ins Zentrum ab, wo Gondorf gegen drei Auer das Leder über die Linie drückte (83.). Fünf Minuten später musste dann auch noch Miatke mit Gelb-Rot vom Platz (88.). Doch aufgeben wollten die Gastgeber nicht. Mugosa vergab in der vierten Minute der Nachspielzeit per Freistoß die letzte Chance der Hausherren.

Die Stipic-Elf reist am Sonntag (13.30 Uhr) zum Kellerduell bei St. Pauli nach Hamburg. Bereits am kommenden Freitag (18.30 Uhr) ist Darmstadt gegen die Braunschweiger Eintracht gefordert.