2. Bundesliga 2014/15, 20. Spieltag
13:31 - 29. Spielminute

Spielerwechsel
Zellner
für Mühling
Sandhausen

13:43 - 41. Spielminute

Gelbe Karte
Okoronkwo
Sandhausen

14:24 - 66. Spielminute

Spielerwechsel
Verhoek
für Budimir
St. Pauli

14:23 - 66. Spielminute

Spielerwechsel
Bouhaddouz
für Okoronkwo
Sandhausen

14:37 - 80. Spielminute

Spielerwechsel
Adler
für Gartler
Sandhausen

14:38 - 81. Spielminute

Spielerwechsel
Buballa
für Sobota
St. Pauli

14:47 - 89. Spielminute

Spielerwechsel
Alushi
für Rzatkowski
St. Pauli

SAN

STP

Der SVS hält die Hamburger auf Distanz

Budimir und Wooten ohne Zielwasser

Paqarada vs. Rzatkowski

SVS-Verteidiger Leart Paqarada gegen St. Paulis Blondschopf Marc Rzatkowski. picture-alliance

Sandhausens Trainer Alois Schwartz musste beim Neustart auf Linsmayer (Gelbsperre) verzichten. Er setzte mit Okoronkwo auf einen in der Winterpause neuverpflichteten Akteur, ansonsten auf altbewährtes Personal. Zellner und der Spanier Nono, zwei weitere neue Gesichter, nahmen auf der Ersatzbank Platz.

Ewald Lienen, Coach des FC St. Pauli, vertraute in Abwesenheit des verletzten Nehrig (Muskelfaserriss) auf der Doppelsechs neben Daube auf Neuzugang Koch. Mit Sobota schaffte es ein zweiter Neuer in die Startelf, Cooper, der zuletzt dazugestoßen war, stand dagegen noch nicht im Kader.

Im Hardtwald-Stadion gehörte die Anfangsphase ganz klar St. Pauli. Die Lienen-Elf presste früh, eroberte viele Bälle und schaltete schnell um. Und erspielte sich hochkarätige Chancen, die aber Sobota (2.) und vor allem Budimir (9.) kläglich vergaben. Nach Budimirs Drehschuss (13.) stellte sich der SVS besser auf die Gäste ein - defensiv standen die Schwartz-Schützlinge nun in guter Grundordnung, fanden aber nach vorne nicht statt.

Die technisch überlegenen Hanseaten schraubten in der Folge die Ballbesitzquote weiter nach oben, der Weg bis an oder in den gegnerischen Sechzehner aber blieb von nun an meist versperrt. Auf der anderen Seite suchte der SVS im Spiel nach vorne vergeblich nach Struktur, St. Paulis Keeper Himmelmann blieb beschäftigungslos.

Schwartz justierte sein Team früh neu, Neuzugang Zellner durfte im Mittelfeld für Bieler ran - kein verletzungsbedingter Wechsel (29.). Besser wurde es beim ideenlosen Sandhausen aber nicht, und auch die Kiez-Kicker brachten vor der Pause im zerfahrenen letzten Drittel des ersten Durchgangs nichts mehr zustande.

Der 20. Spieltag

Personell änderte sich mit Wiederanpfiff nichts - und auch das Spiel blieb äußerst zerfahren. Strukturierte Aktionen blieben hüben wie drüben Fehlanzeige, Kombinationen über mehrere Stationen suchte man aufgrund immens hoher Fehlerquote vergeblich. Beide Parteien operierten ohne großes Tempo und mit langen Pässen ins Niemandsland. Die Konsequenz aus dem brotlosen Stilmittel: Ereignislosigkeit prägte das Geschehen.

Beide Trainer reagierten mit Personalwechseln, frisches Stürmerblut stand mit Bouhaddouz für Okoronkwo sowie Verhoek für Budimir ab der 66. Minute auf dem Platz. Bouhaddouz fügte sich mit dem ersten (!) Torschuss des SVS gut ein (68.), die beste Chance zur Führung aber hatte Wooten per Volleyabnahme (74.).

Die Endphase brach an, Sobiech blockte Bouhaddouz' Volleyschuss (79.). Die letzte nennenswerte Aktion vor beiden Toren, weil Verhoek auf der anderen Seite nach Thys Zuspiel knapp im Abseits stand (88.).

Während der SV Sandhausen am kommenden Samstag (13 Uhr) beim Tabellenführer FC Ingolstadt antritt, bekommt es der FC St. Pauli am Montagabend (20.15 Uhr) mit der SpVgg Greuther Fürth zu tun.