2. Bundesliga 2014/15, 19. Spieltag
20:35 - 20. Spielminute

Spielerwechsel
Hoheneder
für Sebastian
Leipzig

20:44 - 29. Spielminute

Tor 1:0
Poulsen
Rechtsschuss
Vorbereitung Khedira
Leipzig

20:52 - 37. Spielminute

Spielerwechsel
Vollmann
für M. Wolf
TSV 1860

21:27 - 51. Spielminute

Gelbe Karte
Heidinger
Leipzig

21:35 - 60. Spielminute

Gelbe Karte
Sanchez
TSV 1860

21:46 - 71. Spielminute

Spielerwechsel
Mulic
für Weigl
TSV 1860

21:51 - 75. Spielminute

Spielerwechsel
Morys
für Frahn
Leipzig

21:56 - 80. Spielminute

Spielerwechsel
Hierländer
für Demme
Leipzig

21:58 - 82. Spielminute

Spielerwechsel
Tomasov
für Claasen
TSV 1860

22:02 - 86. Spielminute

Tor 1:1
Okotie
Linksschuss
Vorbereitung Mulic
TSV 1860

22:09 - 90. + 3 Spielminute

Gelbe Karte
Okotie
TSV 1860

22:06 - 90. Spielminute

Gelbe Karte
Compper
Leipzig

RBL

M60

1860 München überwintert auf dem rettenden Ufer

Okotie löscht Poulsens vorzeitigen Sylvester-Knaller

Yussuf Poulsen

Traumtor: Yussuf Poulsen dreht nach seinem Treffer zum 1:0 jubelnd ab. picture alliance

Drei Tore, doch es bleibt beim 0:0

Leipzigs Trainer Alexander Zorniger veränderte seine Startelf nach dem 0:0 beim VfR Aalen auf drei Positionen: Kimmich, Poulsen und Sebastian begannen für Hoheneder, Morys (beide Bank) und Jung (Gelb-Rot-Sperre). Münchens Coach Markus von Ahlen musste im Vergleich zum 1:1 gegen den 1. FC Kaiserslautern zweimal zwangsläufig wechseln: Claasen und Weigl ersetzten Rama (Rückenprobleme) und Stark (5. Gelbe).

Der TSV 1860 konzentrierte sich von Beginn an auf die Defensivarbeit und stellte vor allem den Raum vor dem eigenen Strafraum mit vielen Spielern zu. Leipzig, das sofort die Kontrolle übernahm, biss sich am bayerischen Bollwerk die Zähne aus und brachte spielerisch ebenso wenig auf den Rasen wie die Gäste aus Giesing. Immer wieder versuchten es die Sachsen mit langen Bällen nach vorne, diese wurden aber konsequent geklärt. Die ersten Torraumszenen sorgten dann aber sofort für Aufregung: Sowohl Okotie (12., 19.) als auch Frahn (13.) trafen ins Tor, Schiedsrichter Daniel Siebert pfiff aber jeweils ab - es blieb beim 0:0.

Traumtor! Poulsen sorgt für die Führung

Bitter zudem: Leipzigs Sebastian (20.) und Münchens Wolf (37.) mussten noch in der ersten Halbzeit verletzt runter. Hoheneder und Vollmann sprangen ein. Dazwischen sorgten die aktiveren Sachsen für die Führung: Khedira steckte für Poulsen ans linke Strafraumeck durch. Der Däne visierte das rechte Kreuzeck an und donnerte das Spielgerät sehenswert in den rechten Winkel - 1:0 (29.).

Sechzig musste nun eigentlich offensiver werden, blieb seiner Defensivstrategie aber zunächst treu. Kaiser (41.) und Kimmich (44.) verpassten es, die Führung auszubauen, was sich beinahe sträflich rächte, denn in der Nachspielzeit verzeichneten die Löwen zwei hochkarätige Torchancen: Erst setzte sich Okotie gekonnt an der Strafraumgrenze durch, setzte seinen Flachschuss dann aber knapp am linken Pfosten vorbei (45.+1). Beim nächsten Angriff schickte Claasen Adlung mit einem Kopfball frei aufs Tor, doch der TSV-Kapitän hob die Kugel knapp über die Latte (45.+2).

Pfosten-Double: Vollmann und Poulsen ans Aluminum

Der 19. Spieltag

Die erste Hälfte endete furios, genauso begann auch der zweite Durchgang: Vollmann sprintete unaufhaltsam über den rechten Flügel an die Fünfmeterkante und setzte das Spielgerät von dort an den ersten Pfosten (49.). Im Gegenzug tauchte Poulsen frei vor Ortega auf und spitzelte die Kugel am Torwart vorbei ans rechte Aluminium (50.). Nach diesem Alu-Doppel gelang spielerisch nur noch wenig. Stattdessen wurde es kurz hitzig, als Sanchez nach einem Luftduell mit Kaiser zum Kopfstoß gegen den am Boden liegenden Leipziger ansetzte. Schiedsrichter Siebert zog für diese klare Tätlichkeit aber nur Gelb (60.).

In der Folge behielten die Roten Bullen die Zügel in der Hand und generierten Halbchancen durch Demme (63.) und Kaiser (65.). Die spielerisch enttäuschenden, aber zumindest kämpfenden Löwen lauerten hingegen auf Lücken. Diese riss immer wieder Vollmann auf, der auch die einzig nennenswerte Möglichkeit in dieser Phase verbuchte (68.). Von Ahlen musste reagieren und brachte mit Sturmtank Mulic einen zusätzlichen Angreifer (71.).

Okoties Tunnel passt

Dieser Wechsel schien zunächst zu verpuffen, denn Leipzig gab weiterhin klar den Ton an, verschob das Geschehen immer wieder gekonnt in die Gäste-Hälfte und band den TSV dort in der Defensive. Allerdings verpasste es RB, die Entscheidung herbeizuführen, sodass Sechzig noch einmal wie aus dem Nichts zurück kam: Mulic schaufelte einen langen Ball zu Okotie an die Strafraumgrenze, der draufhin Coltorti tunnelte - 1:1 (86.)! Die Sachsen warfen nun noch einmal alles nach vorne, doch es blieb beim Unentschieden.

Damit verabschiedet sich die 2. Liga in die Winterpause. Zum Auftakt im neuen Jahr (Freitag, 6. Februar, 18.30 Uhr) tritt Leipzig im Sachsen-Derby beim FC Erzgebirge Aue an. München hat dann am Montagabend (20.15 Uhr) Heimrecht gegen den 1. FC Heidenheim.