2. Bundesliga 2014/15, 16. Spieltag
14:09 - 52. Spielminute

Gelbe Karte
Sailer
Darmstadt

14:14 - 58. Spielminute

Spielerwechsel (Darmstadt)
Ivana
für Kempe
Darmstadt

14:28 - 72. Spielminute

Spielerwechsel (Fürth)
Weilandt
für Wurtz
Fürth

14:32 - 76. Spielminute

Gelbe Karte
Zulj
Fürth

14:36 - 80. Spielminute

Gelbe Karte
Holland
Darmstadt

14:37 - 81. Spielminute

Spielerwechsel (Fürth)
Stiepermann
für Schröck
Fürth

14:43 - 87. Spielminute

Spielerwechsel (Darmstadt)
König
für Sailer
Darmstadt

14:48 - 90. + 2 Spielminute

Spielerwechsel (Fürth)
Korcsmar
für Zulj
Fürth

DAR

FUE

Nur Röcker trifft, doch es zählt nicht

Nullnummer beim Rasenschach am Böllenfalltor

Stephan Schröck & Florian Jungwirth

Voller Einsatz: Darmstadts Florian Jungwirth (r.) gegen Fürths Stephan Schröck (l.). picture alliance

Röcker und Caligiuri legen Stroh-Engel an die Kette

Darmstadts Trainer Dirk Schuster nahm nach dem 0:0 gegen den Karlsruher SC drei personelle Veränderungen in seiner Startelf vor: Behrens, Heller und Sailer spielten für Gondorf (Gelb-Rot-Sperre), Ivana (Bank) und Sirigu (Nagelbettentzündung). Fürths Coach Frank Kramer stellte zweimal um. Im Vergleich zum 0:0 gegen den 1. FC Heidenheim verdrängten Sukalo und Wurtz Stiepermann und Weilandt auf die Bank.

In den ersten 45 Minuten lieferten sich beide Mannschaften eine Partie Rasenschach. Die Lilien setzten in der Offensive auf Flügelangriffe und suchten ihren Sturmtank Stroh-Engel immer wieder mit hohen Bällen in den Sechzehner. Der baumlange Angreifer wurde abwechselnd von Caligiuri und Röcker bewacht und entwickelte gegen diese "Kettenhunde" keinerlei Durchschlagskraft. Torannäherungen erfolgten beim SV 98 einzig nach Standards - wirklich gefährlich wurde es aber auch hier nicht.

Fürth steht hoch - Przybylko sorgt für Gefahr

Das lag vor allem an einem taktischen Schachzug der SpVgg, die immer wieder sehr hoch stand. Vor allem bei den gefürchteten ruhenden Bällen der Darmstädter stand die Kleeblatt-Defensive meist 20 Meter von der eigenen Grundlinie entfernt und beraubte den Hausherren so ihrer gefährlichsten Waffe. Nach der Balleroberung schalteten die Franken dann schnell um und schoben mit vielen Spielern nach. Neben der nominellen Doppelspitze Przybylko/Zulj rückten auch die Flügelspieler Schröck und Wurtz immer wieder in die Spitze vor. Vor allem Ersterer wurde wegen seiner Schnelligkeit oft mit vertikalen Steilpässen gesucht.

Da aber auch die Hessen kompakt verteidigten und rasch viele Männer hinter den Ball brachten, versandeten viele Angriffe im Nichts. Wirklich gefährlich wurde es nur einmal, als Fürth mit einem schnellen Konter nach vorne kam. Przybylko zielte bei seiner Doppelchance aber zweimal zu unplatziert - Mathenia parierte (30.). So ging es torlos in die Halbzeitpause.

Röckers Treffer zählt nicht

Der 16. Spieltag

Nach Wiederbeginn verflachte die Begegnung zusehends. Viele Fehlpässe im Mittelfeld nahmen den Spielfluss aus der Partie. In den Strafräumen blieb es weitestgehend ruhig. Sukalo per Kopf (53.) und Heller mit einer Flanke auf die Latte (57.) sorgten immerhin für zwei Halbchancen. Ansonsten blieben beide Boxen nahezu unangetastet.

Konkreter wurde es in der 65. Minute, als Röcker einen Gießelmann-Freistoß in die Maschen köpfte. Schiedsrichter Guido Winkmann erkannte aber eine Abseitsstellung von Sukalo, der ins Spielgeschehen eingegriffen hatte - es blieb beim 0:0. Auf der anderen Seite gab Stroh-Engel einen Warnschuss ab, doch Hesl parierte sicher (70.).

Kaum Risiken - keine Tore

Auch in der Schlussphase gingen beide Teams kaum Risiken ein und legten ihr Hauptaugenmerk auf die Defensivarbeit. Entsprechend zugestellt waren die Räume im Mittelfeld, keines der beiden Mannschaften konnte das jeweilige Bollwerk entscheidend knacken. Während die Lilien zahlreiche Standardsituationen ungenutzt ließen, hatte Zulj den Siegtreffer nach einer Gießelmann-Flanke auf dem Fuß, lenkte die Kugel aber vom Elfmeterpunkt rechts am Pfosten vorbei (88.).

Spieler des Spiels

Benedikt Röcker Abwehr

2,5
Spielnote

Kampf und Einsatz stimmten auf beiden Seiten, Chancen und Kombinationen waren aber rar gesät.

4
Tore und Karten

Tore Fehlanzeige

Darmstadt

Mathenia 2,5 - Balogun 3, Sulu 3,5, Bregerie 3, Holland 3,5 - Behrens 3, Jungwirth 3,5, Heller 3,5, Kempe 4,5 - Stroh-Engel 4, Sailer 4

Fürth

Hesl 3 - Pledl 3, Caligiuri 2,5, Röcker 2,5, Gießelmann 3 - Fürstner 3,5, Sukalo 3, Wurtz 4,5 , Schröck 3,5 - K. Przybylko 4, Zulj 3,5

Schiedsrichter-Team

Guido Winkmann Kerken

3,5
Spielinfo

Stadion

Merck-Stadion am Böllenfalltor

Zuschauer

11.200

Für Darmstadt geht es nächste Woche am Sonntag (13.30 Uhr) mit einem Auswärtsspiel beim FC St. Pauli weiter. Fürth genießt schon am Freitag (18.30) Heimrecht gegen RasenBallsport Leipzig.