2. Bundesliga 2014/15, 16. Spieltag
18:57 - 27. Spielminute

Gelbe Karte
Latza
Bochum

19:02 - 33. Spielminute

Tor 0:1
Verhoek
Linksschuss
Vorbereitung Buballa
St. Pauli

19:07 - 38. Spielminute

Tor 1:1
Ziereis
Eigentor, Linksschuss
Vorbereitung Terodde
Bochum

19:09 - 40. Spielminute

Tor 1:2
Daube
Rechtsschuss
Vorbereitung Maier
St. Pauli

19:14 - 45. Spielminute

Gelbe Karte
Buchtmann
St. Pauli

19:33 - 46. Spielminute

Spielerwechsel
Tobias Weis
für Latza
Bochum

19:33 - 46. Spielminute

Spielerwechsel
Thy
für Gonther
St. Pauli

19:45 - 58. Spielminute

Tor 2:2
Sestak
Kopfball
Vorbereitung Celozzi
Bochum

19:48 - 61. Spielminute

Gelbe Karte
Perthel
Bochum

19:51 - 64. Spielminute

Gelbe Karte
Sobiech
St. Pauli

19:52 - 65. Spielminute

Gelbe Karte
Tasaka
Bochum

19:56 - 69. Spielminute

Tor 2:3
Maier
Rechtsschuss
Vorbereitung Thy
St. Pauli

19:59 - 70. Spielminute

Spielerwechsel
Forssell
für Gündüz
Bochum

19:58 - 71. Spielminute

Spielerwechsel
Bahn
für Daube
St. Pauli

20:02 - 75. Spielminute

Spielerwechsel
Terrazzino
für Tasaka
Bochum

20:08 - 81. Spielminute

Tor 3:3
Tobias Weis
Linksschuss
Vorbereitung Terodde
Bochum

20:10 - 83. Spielminute

Spielerwechsel
Budimir
für Verhoek
St. Pauli

20:15 - 88. Spielminute

Gelbe Karte
Schachten
St. Pauli

BOC

STP

Torwartwechsel: Himmelmann ersetzt Tschauner

3:3! Drei Führungen reichen St. Pauli nicht

Der Auftakt zu einem spektakulären Spiel: St. Paulis John Verhoek (li.) dreht jubelnd ab.

Der Auftakt zu einem spektakulären Spiel: St. Paulis John Verhoek (li.) dreht jubelnd ab. Imago

Himmelmann ersetzt Tschauner im Tor von St. Pauli

VfL-Trainer Peter Neururer nahm einen personellen Wechsel gegenüber der 0:3-Niederlage beim FC Ingolstadt vor: Gündüz spielte für Terrazzino, der erst einmal draußen saß.

St. Paulis Coach Thomas Meggle nahm im Vergleich zur 1:3-Heimniederlage gegen den 1. FC Kaiserslautern fünf Startelf-Änderungen vor: Stammkeeper Tschauner saß nur auf der Bank, Himmelmann bekam eine Chance von Beginn an. Zudem starteten Ziereis, Daube, Maier und Verhoek anstelle von Görlitz, Alushi (beide verletzungsbedingt nicht im Kader) Bahn und Thy (beide Bank).

Meggles Hereinnahme von Himmelmann sollte sich umgehend bezahlt machen, denn der Keeper hielt bereits nach vier Minuten im Eins-gegen-eins gegen Terodde stark. Zwei Zeigerumdrehungen später hatten die Gäste Glück, als Sobiech im Strafraum Sestak mit dem Ellenbogen im Gesicht erwischte, die Pfeife von Schiedsrichter Jablonski aber stumm blieb (6.). St. Paulis erstes Ausrufezeichen kam nach neun Minuten, als Schachten nach einer Ecke per Kopfball aber nur den Außenpfosten touchierte.

Fortan entwickelte sich ein flottes Spiel ohne großes Mittelfeldgeplänkel, doch Torchancen blieben vorerst aus. Erst nach einer halben Stunde nahm die Partie wieder Fahrt auf, dann aber richtig mit drei Treffern binnen sieben Minuten. Den Auftakt machte Verhoek, der vom Strafraum mit links zum 1:0 für St. Pauli traf (33.). Lange hatte die Führung aber nicht Bestand, denn auf der Gegenseite sprang eine Terodde-Hereingabe unglücklich von Ziereis' Oberschenkel ins Netz (38.).

Doch St. Pauli zeigte sich unbeeindruckt und hatte prompt die Antwort parat: Maier steckte auf Daube in den Strafraum durch, der humorlos hoch ins kurze Eck vollendete (40.). Nur zwei Minuten später tauchte in identischer Position Schachten vor Luthe auf, doch diesmal war der Schlussmann Endstation (43.), so dass es mit 2:1 für die Meggle-Elf in die Kabinen ging.

Der 16. Spieltag

Sestak nickt ein - Maier ist eiskalt

Nach der Pause bot sich Maier die Gelegenheit auf das dritte Tor, doch auch er scheiterte aus spitzem Winkel am gut reagierenden Luthe (49.). Doch dann ließen die Gäste ein paar Minuten nach, was der VfL prompt bestrafte: Celozzi wurde bei seiner Flanke nicht behelligt, in der Mitte stand Sobiech zu weit von Sestak weg - Bochums Angreifer nickte zum Ausgleich ein (58.).

Der Gegentreffer weckte die Norddeutschen auf, die ihrerseits wieder ihr Heil in der Offensive suchten und giftiger drauf- und zum dritten Mal in Front gingen: Verhoek bediente Maier, der diesmal vor Luthe eiskalt vollendete (69.).

Fortan machte es die Meggle-Elf besser, zog sich diesmal nicht weit zurück sondern ging vorne weiter drauf - aber in der Defensive stimmte es einmal mehr nicht. Der eingewechselte Weis tauchte nach direkter Ablage von Terodde frei vor Himmelmann auf und tunnelte diesen - 3:3 (81.)! Auch nach diesem Treffer ging es weiter auf und ab, beide Teams begnügten sich nicht mit dem Punkt, sondern suchen den Dreier.

Sestak rettet per "Fußparade"

Erst verpasste Terodde in der 87. Minute eine flache Hereingabe im Fünfmeterraum knapp, ehe das letzte Wort wieder die Gäste hatten. Luthe faustete eine Ecke nicht weit genug weg, Halstenberg nahm die Kugel aus 16 Metern volley, doch Sestak war vor dem Tor mit dem Fuß da und rettete seinem Team den Punktgewinn. Trotz abermals mutigem Auftritt und drei Führungen reichte es für Meggle und Co. also wieder nicht zu drei Punkten - doch der Auftritt machte zumindest Mut. Der VfL verpasste durch den einen Zähler, Boden auf die Aufstiegsränge gut zu machen und bleibt vorerst im Mittefeld der Tabelle stecken.

Bochum reist am nächsten Freitag (18.30 Uhr) zum SV Sandhausen. Die Kiez-Kicker empfangen am Sonntag (13.30 Uhr) den Aufsteiger aus Darmstadt.