2. Bundesliga 2014/15, 15. Spieltag
13:14 - 15. Spielminute

Tor 1:0
Quaner
Rechtsschuss
Vorbereitung Ofosu-Ayeh
Aalen

13:37 - 38. Spielminute

Gelbe Karte
Feick
Aalen

13:41 - 41. Spielminute

Gelbe Karte
Gartner
Düsseldorf

14:10 - 54. Spielminute

Gelbe Karte
Bomheuer
Düsseldorf

14:13 - 57. Spielminute

Spielerwechsel
Bolly
für Bomheuer
Düsseldorf

14:15 - 59. Spielminute

Gelbe Karte
Tah
Düsseldorf

14:15 - 59. Spielminute

Tor 2:0
Daghfous
Handelfmeter,
Rechtsschuss
Aalen

14:24 - 67. Spielminute

Gelbe Karte
Benschop
Düsseldorf

14:28 - 72. Spielminute

Spielerwechsel
Hoffer
für Gartner
Düsseldorf

14:40 - 84. Spielminute

Spielerwechsel
Halloran
für Benschop
Düsseldorf

14:43 - 87. Spielminute

Spielerwechsel
Klauß
für Quaner
Aalen

14:30 - 90. Spielminute

Gelbe Karte
Schauerte
Düsseldorf

14:46 - 90. Spielminute

Spielerwechsel
Junglas
für J. Gjasula
Aalen

14:48 - 90. + 2 Spielminute

Spielerwechsel
Chessa
für Drexler
Aalen

AAL

F95

Daghfous versenkt fragwürdigen Elfmeter

Dank Quaner: Aalen gibt die Rote Laterne ab

Jonathan Tah & Collin Quaner

Luftkampf: Aalens Collin Quaner im Duell mit Düsseldorfs Jonathan Tah (r.). picture alliance

Unnerstall rettet gegen Gjasula

Aalens Trainer Stefan Ruthenbeck musste nach der 0:4-Auswärtspleite beim VfL Bochum auf die verletzten Hainault (Adduktorenverletzung) und Mockenhaupt (Innenbandzerrung) verzichten und brachte dafür Barth und Drexler von Beginn an. Außerdem kehrte Ofosu-Ayeh für Kaufmann zurück. Düsseldorfs Coach Oliver Reck nahm ebenfalls zwei personelle Veränderungen in seiner Startelf vor. Im Vergleich zum 3:3 gegen die SpVgg Greuther Fürth durften Bomheuer und Gartner für Bruno Soares (Bank) und Lambertz (nicht im Kader) ran.

Der VfR begann erwartungsgemäß recht defensiv, formierte sich im 4-1-4-1-System und erwartete die spielbestimmenden Gäste mit elf Mann in der eigenen Hälfte. Dort gewannen die Schwaben die entscheidenden Zweikämpfe und ließen die Fortuna damit nicht in den Strafraum kommen. Nach vorne arbeiteten die Hausherren bevorzugt mit Kontern. Einen schlimmen Ballverlust nutzte das Tabellenschlusslicht für eine Zwei-gegen-Eins-Situation, doch Gjasula scheiterte frei vor F95-Torwart Unnerstall an einer Fußabwehr des Keepers (12.). Eine Zeigerumdrehung später hatte Düsseldorf Glück, dass Schiedsrichter Peter Sippel bei einem Zweikampf zwischen Drexler und Bodzek im Strafraum nicht auf Elfmeter entschied (13.).

Quaner belohnt den VfR - Gjasula trifft das Kreuzeck

Diese Szenen gaben Aalen Selbstvertrauen und brachten die Fortuna völlig aus dem Takt. Ofosu-Ayeh setzte sich an der rechten Strafraumkante gekonnt gegen Gartner durch und flankte nach innen, wo der völlig freistehende Quaner zum 1:0 traf (15.). Fortan ging bei den Gästen gar nichts mehr. Der gefürchtete Angriff mit Pohjanpalo und Benschop hing komplett in der Luft. Auch Spielmacher Liendl wurde vom VfR gekonnt aus dem Spiel genommen. Immer wieder stand Aalen eng am Mann und verteidigte konsequent und energisch. Dieses taktische Konzept ging voll auf . F95 konnte sich nicht entfalten und hätte sich auch über einen weiteren Gegentreffer nicht beschweren dürfen: Gjasula nagelte einen 20-Meter-Freistoß genau ans linke Kreuzeck (32.).

Erst in der Schlussphase der ersten Hälfte schaffte es Düsseldorf durch einen Standard in den gegnerischen Sechzehner: Tah scheiterte mit einem Kopfball aus sechs Metern aber an einer Parade von Schlussmann Bernhardt (39.) - es war die einzig nennenswerte Möglichkeit für die Fortuna im ersten Durchgang.

Exklusive Schiedsrichter-Meinung - Daghfous erhöht vom Punkt

Der 15. Spieltag

Nach dem Seitenwechsel kam Düsseldorf bis in die Haarspitzen motiviert aus der Kabine und startete sofort drei brandgefährliche Angriffe: Pohjanpalo wurde nach einer Bellinghausen-Flanke gerade noch von Leandro geblockt (46.). Benschop tauchte nach einem Pohjanpalo-Zuckerpass frei vor Bernhardt auf, scheiterte aber erst an einer Parade und setzte dann auch noch den Nachschuss aufs leere Tor knapp links daneben (47.). Und Bodzek traf nach einem Eckstoß das Außennetz (52.).

Diese schwache Chancenverwertung sollte sich rächen - allerdings mit kräftiger Mithilfe des Schiedsrichters: Ludwig chippt das Spielgerät im gegnerischen Sechzehner auf die Brust von Tah. Schiedsrichter Sippel erkannte aber ein Handspiel und zeigte auf den Punkt (58.). Daghfous übernahm die Verantwortung und hämmerte das Spielgerät halbhoch ins linke Eck - 2:0 (59.).

Daghfous und Ludwig scheitern mit Alleingängen

Dieser Schock saß tief bei Düsseldorf. Nach wie vor gelang den Gästen - die nun auf drei Stürmer umstellten - in der Vorwärtsbewegung fast nichts. Aalen verteidigte weiterhin kompakt und lauerte in der Umschaltbewegung auf schnelle Konter. Drexler (68.), Daghfous (82.) und Ludwig (86.) ließen vielversprechende Möglichkeiten liegen. Durch diesen hochverdienten 2:0-Heimsieg gibt der VfR die Rote Laterne ab.

Aalen hat am nächsten Freitag (18.30 Uhr) ein schweres Auswärtsspiel beim 1. FC Heidenheim vor der Brust. Gleichzeitig genießt Düsseldorf Heimrecht gegen den SV Sandhausen.