2. Bundesliga 2014/15, 15. Spieltag
18:56 - 27. Spielminute

Gelbe Karte
Pledl
Fürth

19:05 - 36. Spielminute

Gelbe Karte
Niederlechner
Heidenheim

19:48 - 62. Spielminute

Gelbe Karte
Morabit
Heidenheim

19:49 - 62. Spielminute

Spielerwechsel (Heidenheim)
Schwenk
für Morabit
Heidenheim

19:49 - 63. Spielminute

Spielerwechsel (Fürth)
Wurtz
für Schröck
Fürth

20:00 - 73. Spielminute

Spielerwechsel (Fürth)
Trinks
für Stiepermann
Fürth

20:11 - 85. Spielminute

Spielerwechsel (Heidenheim)
Bagceci
für Leipertz
Heidenheim

20:13 - 87. Spielminute

Spielerwechsel (Fürth)
Sukalo
für Weilandt
Fürth

20:15 - 88. Spielminute

Spielerwechsel (Heidenheim)
Göhlert
für Niederlechner
Heidenheim

FUE

HDH

Heidenheim seit vier Partien ohne Niederlage

Wieder kein Heimsieg: Kleeblatt torlos gegen Heidenheim

Wolfgang Hesl

Fürth Keeper Hesl blickt dem Ball hinterher, der Schuss von Heidenheims Reinhardt klatscht an den Pfosten. imago

Fürth-Coach Frank Kramer nahm im Vergleich zum 3:3 bei Fortuna Düsseldorf eine Änderung vor. Schröck kehrte nach abgesessener Gelbsperre wieder in die Startelf zurück, Wurtz musste weichen. Auch Heidenheims Trainer Frank Schmidt stellte seine Startelf gegenüber dem 3:0-Erfolg gegen Sandhausen einmal um - wenn auch notgedrungen. Sattelmeier vertrat im Tor den etatmäßigen Keeper Zimmermann, der sich unter der Woche einem Eingriff am Kopf unterziehen musste.

Kramer und Schmidt kennen - und schätzen - sich aus gemeinsamen Tagen beim TSV Vestenbergsgreuth. Der gegenseitige Respekt voreinander waren dann beiden Teams zu Beginn anzumerken. Das Haupt-Augenmerk lag beidseitig auf Ball- und Spielkontrolle, vor den Toren passierte zunächst nur wenig. Einzige Ausnahme war ein Schuss von Reinhardt, der an den rechten Pfosten klatschte (9.).

Greuther Fürth schaltete dann einen Gang hoch und bekam Oberwasser. Allerdings leistete sich das Kramer-Team einige Fehler im Passspiel, spielerisch blieb vieles Stückwerk. Chancen ergaben sich eher zufällig, so in der 23. Minute, als sich eine Schröck-Flanke ganz gefährlich auf das FCH-Tor senkte, letztendlich aber vorbeiging. Heidenheim arbeitete sich anschließend jedoch in die Partie zurück und konnte diese dann ausgeglichen gestalten. Die Ostalbstädter deuteten in der Offensive ihr Potenzial an, besonders in der 33. Minute. Nach einem Ballverlust von Schröck schaltete das Schmidt-Team schnell um. Leipertz brachte Heise auf der linken Seite ins Spiel, dessen Flanke unterschätze Fürstner. Niederlechner kam so aus rund acht Metern völlig freistehend zum Abschluss, der Top-Torjäger Heidenheims jagte den Ball aber über das Fürther Tor.

Die Chance rüttelte Greuther Fürth wieder auf. Nun war es das Kleeblatt, das die Partie nach und nach wieder an sich riss. Und kurz vor der Pause bot sich dann der SpVgg ebenfalls die große Chance zur Führung. Zulj tankte sich gegen drei Heidenheimer Verteidiger durch, drang in den Strafraum ein und kam aus rund zwölf Metern zum Abschluss. Dabei versprang aber der Ball, so dass dieser am rechten Pfosten vorbeistrich (42.).

Fürther Drangphase nach der Pause - Heidenheim kaum mehr präsent

Der 15. Spieltag

Deutlich wacher aus der Kabine kam Greuther Fürth. Die SpVgg bestimmte zu Beginn von Durchgang zwei das Geschehen auf dem Rasen. Das Kleeblatt attackierte Heidenheim nun viel früher, auch spielerisch klappte mehr. Der Ball lief flotter durch die Reihen der Grün-Weißen, die auch gute Möglichkeiten besaßen. So in der 53. Minute, als Zulj nach einer tollen Kombination über Weilandt, Schröck und Pledl aus kurzer Distanz nur knapp verpasste. Und nur 180 Sekunden später war Sattelmeier gegen Schröck gefordert, der FCH-Keeper bestand die Prüfung und verhinderte ein Gegentor.

Heidenheim kam kaum zum Durchschnaufen, erst nach einer Viertelstunde konnten sich die Ostalbstädter wieder Luft verschaffen. In der Offensive war der 1. FCH aber kaum mehr präsent. Dies sah auch Schmidt so und brachte in der 62. Minute mit Janzer eine neue Offensivkraft. Recht viel besser wurde es dadurch aber auch nicht. Heidenheim gelang aus dem Spiel heraus nicht mehr viel, für Gefahr sorgte einzig ein Eckball in der 72. Minute. Wittek kam am zweiten Pfosten zum Abschluss, mit vereinten Kräften verhinderte die SpVgg-Abwehr den Rückstand.

Marc Schnatterer gegen Stephan Schröck

Leader unter sich: Heidenheims Kapitän Marc Schnatterer gegen den Fürter Fan-Liebling Stephan Schröck. picture alliance

Dennoch konnte Heidenheim den Ball wieder besser vom eigenen Tor fernhalten. Dies lag auch daran, weil Greuther Fürth zwar weiterhin engagiert zu Werke ging und auch das aktivere Team war. Doch im spielerischen Bereich ging plötzlich nichts mehr, der rote Faden, denn die Franken nach der Pause aufgenommen hatten, ging wieder verloren.

In der Schlussphase nahm das Niveau der Partie dann zunehmend ab. Greuther Fürth war das Bemühen zwar nicht abzusprechen, doch es fehlten einfach die spielerischen Impulse, um die aufmerksame Heidenheimer Abwehr in Verlegenheit zu bringen. So blieb es letztendlich beim gerechten torlosen Remis, über das sich Heidenheim wohl mehr freuen kann als das Kleeblatt, das auch das dritte Heimspiel in Folge nicht gewinnen konnte und in der Tabelle auf der Stelle tritt.

Spieler des Spiels

Philip Heise Abwehr

3
Spielnote

Der Anfangsschwung verpuffte schnell, die Partie verflachte. Beide Seiten beschränkten sich auf die Defensivarbeit, die wenigen Chancen wurden allesamt kläglich vergeben.

4
Tore und Karten

Tore Fehlanzeige

Fürth

Hesl 3 - Pledl 4 , Caligiuri 3, Röcker 3, Gießelmann 4 - Fürstner 3, Stiepermann 4 , Schröck 4,5 , Weilandt 3,5 - Zulj 4,5, K. Przybylko 5

Heidenheim

Sattelmaier 3 - Strauß 4, K. Kraus 3, Wittek 3, Heise 3 - Reinhardt 3,5, Titsch Rivero 4, Leipertz 4,5 , Schnatterer 3,5 - Morabit 5 , Niederlechner 4,5

Schiedsrichter-Team

Tobias Welz Wiesbaden

4
Spielinfo

Stadion

Stadion am Laubenweg

Zuschauer

10.130

Fürth ist am nächsten Spieltag samstags (13 Uhr) beim SV Darmstadt 98 gefordert. Heidenheim empfängt bereits am Freitag (18.30 Uhr) den VfR Aalen.