20:52 - 23. Spielminute

Gelbe Karte (Darmstadt)
Heller
Darmstadt

21:10 - 41. Spielminute

Gelbe Karte (K'lautern)
M. Schulze
K'lautern

21:48 - 62. Spielminute

Spielerwechsel (K'lautern)
P. Hofmann
für Lakic
K'lautern

21:56 - 70. Spielminute

Spielerwechsel (K'lautern)
Demirbay
für Younes
K'lautern

22:04 - 78. Spielminute

Gelbe Karte (K'lautern)
Karl
K'lautern

22:07 - 80. Spielminute

Gelbe Karte (K'lautern)
Orban
K'lautern

22:08 - 82. Spielminute

Spielerwechsel (K'lautern)
Jacob
für Stöger
K'lautern

22:13 - 87. Spielminute

Spielerwechsel (Darmstadt)
Balogun
für Gondorf
Darmstadt

22:17 - 90. + 1 Spielminute

Spielerwechsel (Darmstadt)
Gorka
für Kempe
Darmstadt

22:19 - 90. + 3 Spielminute

Spielerwechsel (Darmstadt)
Ivana
für Heller
Darmstadt

FCK

DAR

2. Bundesliga

Darmstadts Abwehrbollwerk ist nicht zu knacken

FCK-Remis-Serie hält an - 5. Gelbe Karte für Heller

Darmstadts Abwehrbollwerk ist nicht zu knacken

Kosta Runjaic

Vergebliche Einflussnahme von der Linie: Kosta Runjaic und Lautern verpassten den Sprung auf Platz drei. picture-alliance

Lautern-Trainer Kosta Runjaic vertraute exakt auf die Startformation, die zuletzt 2:2 gegen den VfL Bochum gespielt hatte.

Darmstadts Coach Dirk Schuster tauschte gegenüber dem 1:0-Heimsieg gegen Mitaufsteiger RB Leipzig einmal Personal aus: Für Ivana begann Gondorf.

Spieler des Spiels
Darmstadt

Aytac Sulu Abwehr

2
Spielnote

Der Partie fehlte es an Offensivaktionen, Ideen und letztendlich auch an Spannung.

4,5
Tore und Karten

Tore Fehlanzeige

K'lautern
K'lautern

Sippel 2,5 - M. Schulze 3,5 , Orban 3 , Heintz 2,5, C. Löwe 2,5 - Karl 3,5 , Jenssen 3, Matmour 5, Stöger 4,5 , Younes 4,5 - Lakic 4,5

Darmstadt
Darmstadt

Mathenia 3,5 - Sirigu 3,5, Sulu 2, Bregerie 2,5, Holland 3,5 - Jungwirth 3, H. Behrens 3, Kempe 4 , Heller 4 , Gondorf 3 - Stroh-Engel 4

Schiedsrichter-Team
Bibiana Steinhaus

Bibiana Steinhaus Langenhagen

2,5
Spielinfo

Stadion

Fritz-Walter-Stadion

Zuschauer

36.013

Auf dem Betzenberg suchte der FCK auf schwerem und teilweise holprigem Boden von Beginn an den Vorwärtsgang, offenbarte aber gegen immer wieder früh attackierende Lilien zunächst Probleme im Spielaufbau. Hatte die Runjaic-Elf die erste Reihe der Hessen überspielt, brachten die Gäste schnell wieder alle Mann hinter den Ball und verdichteten die Räume.

Schnelles, direktes Spiel der Roten Teufel war ein probates Mittel gegen die Abwehrwand des Aufsteigers. Demonstriert von Löwe und Jenssen, der für Matmour auflegte, aber der blank stehende Flügelflitzer traf den Ball am Elfmeterpunkt nicht richtig (12.).

Die Schuster-Schützlinge suchten bei ihren Offensivbemühungen oft Fixpunkt Stroh-Engel mit hohen Anspielen, den zweiten Ball aber eroberten meist die FCK-Verteidiger. Wenig Entlastung der 98er war die Konsequenz, aus viel Ballbesitz aber machten die Pfälzer wenig. Matmours zweite Chance nach Jenssen-Solo (19.) blieb die magere Ausbeute dauerhaften Anrennens der Lauterer. Gegen die zähen und zweikampfstarken Darmstädter, bei denen defensiv die Rädchen gut ineinander griffen, fehlte ein richtiger Plan.

Auf der Gegenseite hatten die Lilien wie aus dem Nichts eine gute Möglichkeit zur Führung (Kopfball Jungwirth, 29.). Weitere Torannäherungen durch Fernschüsse von Löwe und Karl sowie durch Behrens verpufften hüben wie drüben, so dass es mit einer Nullnummer in die Pause ging.

Der 14. Spieltag

Nach Wiederanpfiff ging es schnell über außen, nach Matmours Flanke kam Lakic gegen Jungwirth zu Fall. Das Spiel lief weiter, und Younes verpasste aus acht Metern von halblinks die Führung (47.).

Der gute Beginn des FCK erwies sich als Strohfeuer. Zwar setzten die Roten Teufel ihre Dominanz weiterhin fort, aber zu viele Querpässe statt dem zielgerichteten Anspiel in die Spitze und auch zu wenig Flügelspiel erleichterten dem Aufsteiger die Defensivarbeit. Und entwickelte sich einmal ein vielversprechender Angriff der Pfälzer, war rechtzeitig ein Abwehrbein dazwischen.

Runjaic wechselte, vertraute weiter auf sein System mit einer Spitze: Hofmann ersetzte Lakic (62.). Doch zuächst sollte Darmstadt seine zweite gute Chance haben: Sippel klatschte Kempes Fernschuss nur ab, stand dann aber beim Versuch des nachsetzenden Heller vom rechten Fünfereck goldrichtig (65.).

Demirbay kam für Younes (70.), der dem harmlosen Offensivspiel des FCK neues Leben einhauchen sollte. Vergeblich. Die Pfälzer mühten sich, Konstruktives aber förderten die Runjaic-Schützlinge nicht mehr zu Tage. Die Lilien knickten auch in der Schlussphase nicht ein, holten das sechste Remis im siebten Auswärtsspiel. Lautern setzte seine Unentschieden-Serie mit der fünften Punkteteilung fort und verpasste das Unterfangen, Darmstadt im Tableau zu überflügeln.

Die Roten Teufel gastieren am kommenden Sonntag (13.30 Uhr) am Millerntor beim FC St. Pauli. Aufsteiger Darmstadt empfängt zwei Tage vorher (18.30 Uhr) den VfL Bochum.