2. Bundesliga 2014/15, 12. Spieltag
13:01 - 1. Spielminute

Tor 0:1
Rzatkowski
Kopfball
Vorbereitung Maier
St. Pauli

13:12 - 12. Spielminute

Gelbe Karte
Maier
St. Pauli

13:18 - 18. Spielminute

Tor 1:1
Sylvestr
Rechtsschuss
Nürnberg

13:29 - 29. Spielminute

Gelbe Karte
Sylvestr
Nürnberg

14:03 - 46. Spielminute

Spielerwechsel (Nürnberg)
Pinola
für Celustka
Nürnberg

14:08 - 51. Spielminute

Gelbe Karte
Petrak
Nürnberg

14:16 - 59. Spielminute

Tor 1:2
Maier
Rechtsschuss
Vorbereitung Daube
St. Pauli

14:21 - 64. Spielminute

Spielerwechsel (St. Pauli)
Thy
für Maier
St. Pauli

14:29 - 72. Spielminute

Spielerwechsel (St. Pauli)
Nöthe
für Nehrig
St. Pauli

14:33 - 76. Spielminute

Spielerwechsel (Nürnberg)
Dittgen
für Candeias
Nürnberg

14:35 - 78. Spielminute

Spielerwechsel (Nürnberg)
Polak
für Mössmer
Nürnberg

14:38 - 81. Spielminute

Gelbe Karte
Alushi
St. Pauli

14:44 - 87. Spielminute

Tor 2:2
Sylvestr
Rechtsschuss
Vorbereitung Füllkrug
Nürnberg

14:47 - 90. Spielminute

Spielerwechsel (St. Pauli)
Startsev
für Kalla
St. Pauli

FCN

STP

Die Kontrahenten treten auf der Stelle

Sylvestr kontert Maier spät

Sebastian Maier

St. Paulis Sebastian Maier glänzte in Nürnberg als Vorbereiter und Siegtorschütze. picture-alliance

Valerien Ismael vertraute im Vergleich zur 0:3-Niederlage gegen SV Darmstadt 98 auf exakt dieselbe Startformation.

Thomas Meggle erlebte mit seinem Team im Pokal das Aus durch eine 0:3-Niederlage gegen Borussia Dortmund. Der Hamburger Coach würfelte seine Anfangself kräftig durcheinander: Für Sobiech (Gelbsperre), Startsev, Kurt, Kringe, Nöthe und Verhoek kamen Nehrig, Schachten, Kalla, Alushi, Maier und Budimir zum Zug.

Bei herrlichem Herbstwetter begann die Partie mit einem Paukenschlag: Maier brachte eine Flanke aus dem linken Halbfeld ins Zentrum, Celustka fälschte leicht ab, Rzatkowski stand am Fünfer vollkommen blank und nickte ein (1.).

Fast hätte Maier den Schockzustand der Franken genutzt, um auf 2:0 zu stellen, Rakovsky parierte per Fußabwehr (3.). Im weiteren Verlauf der Anfangsphase erlebten die Fans einen völlig verunsicherten FCN, der sowohl technische als auch organisatorische Mängel aufzeigte. Rzatkowski vertändelte in aussichtsreicher Position nach bösem Stark-Patzer (9.), Nehrig scheiterte aus nicht geahndeter Abseitsposition vom rechten Fünfereck an Rakovsky (15.).

Längst hätte es 3:0 für die Kiez-Kicker stehen können, stattdessen stand es nach katastrophalem Rückpass Daubes und der ersten Club-Chance 1:1. Sylvestr lief aufs Tor zu, setzte sich glücklich gegen Gonther durch und schoss von halbrechts aus sechs Metern ein (18.).

Drei Minuten später hatte Sylvestr erneut zugeschlagen, doch sein Treffer zählte wegen vermeintlicher Abseitsstellung nicht - zweite klare Fehlentscheidung!

Nürnberg legte seine Anfangsnervosität ab, verlagerte das Geschehen mehr und mehr in die gegnerische Hälfte. Allerdings offenbarte der Altmeister klare Defizite im Kombinationsspiel und ließ es an klaren und strukturierten Aktionen fehlten. Ein zu hoher Abschluss von Füllkrug (31.), mehr kam von der Club-Offensive gegen abwartende Hanseaten in einem Duell auf mäßigem Niveau zunächst nicht mehr.

Einen Aufreger gab es kurz vor der Pause noch, als Sylvestr nach Sololauf aus spitzem Winkel an Tschauner scheiterte und Füllkrug den Abpraller im Zentrum knapp verpasste (42.).

Der 12. Spieltag

Mit Wiederanpfiff kam Pinola für Celustka. Koch für die Hausherren (47.) und Schachten für die Meggle-Elf (49.) sorgten für die ersten Abschlüsse in Durchgang zwei. Wenig später holte Gonther Schöpf im Strafraum von den Beinen, die Pfeife von Schiedsrichterin Steinhaus blieb allerdings stumm (51.).

Auf der Gegenseite verpasste Budimir, nachdem er Rakovsky bereits umkurvt hatte, aus spitzem Winkel die erneute Führung (53.), die Maier nach Sololauf vorbei an Bihr aus 14 Metern per Flachschuss besorgte - 1:2 (59.).

Die Ismael-Schützlinge verstärkten ihre Angriffsbemühungen. Spielerisch blieb die Darbietung der Franken weiterhin äußerst dürftig, die Aktionen lebten eher von Zufälligkeiten. So hatten die defensiv stabilen Gäste wenig Mühe, den FCN auszubremsen und konterten ihrerseits brandgefährlich: Daube stand frei vor Rakovsky, traf aber nur den linken Pfosten (75.).

Nürnberg lieferte auch in der Schlussphase nur Stückwerk. Immerhin gelang noch der verdiente Ausgleich. Nach Schöpfs Sololauf kam Füllkrug links im Strafraum an den Ball, seinen Querpass verwertete Sylvestr im Zentrum per Flachschuss zum 2:2 (87.).

Spieler des Spiels

Jakub Sylvestr Sturm

2
Spielnote

Abwechslungsreich, kampfbetont und bis zum Ende spannend, spielerisch aber enttäuschend.

3,5
Tore und Karten

0:1 Rzatkowski (1', Kopfball, Maier)

1:1 Sylvestr (18', Rechtsschuss)

1:2 Maier (59', Rechtsschuss, Daube)

2:2 Sylvestr (87', Rechtsschuss, Füllkrug)

Nürnberg

Rakovsky 4 - Celustka 4,5 , Petrak 5 , Stark 5, Bihr 5 - Mössmer 4 , R. Koch 4, Candeias 4,5 , Schöpf 3, Füllkrug 3,5 - Sylvestr 2

St. Pauli

Tschauner 3 - Schachten 3,5, Ziereis 4, Gonther 3,5, Kalla 3,5 - Alushi 4 , Daube 5, Nehrig 4,5 , Rzatkowski 3 , Maier 2 - Budimir 3

Schiedsrichter-Team

Bibiana Steinhaus Langenhagen

5,5
Spielinfo

Stadion

Grundig-Stadion

Zuschauer

37.033

Nürnberg reist am Freitag (18.30 Uhr) nach Sandhausen. Der FC St. Pauli empfängt am Samstag (13 Uhr) im eigenen Stadion Heidenheim.