2. Bundesliga 2014/15, 5. Spieltag
13:18 - 19. Spielminute

Tor 1:0
Poulsen
Linksschuss
Vorbereitung Kimmich
Leipzig

13:20 - 20. Spielminute

Tor 2:0
Frahn
Rechtsschuss
Vorbereitung Morys
Leipzig

13:23 - 24. Spielminute

Gelbe Karte
Compper
Leipzig

13:35 - 35. Spielminute

Gelbe Karte
Bakenga
Braunschweig

13:35 - 36. Spielminute

Spielerwechsel (Braunschweig)
Ademi
für Ryu
Braunschweig

14:02 - 46. Spielminute

Spielerwechsel (Leipzig)
Hierländer
für Compper
Leipzig

14:05 - 48. Spielminute

Tor 2:1
Nielsen
Rechtsschuss
Vorbereitung Reichel
Braunschweig

14:10 - 54. Spielminute

Gelbe Karte
Reichel
Braunschweig

14:27 - 71. Spielminute

Gelbe Karte
Correia
Braunschweig

14:28 - 72. Spielminute

Spielerwechsel (Leipzig)
D. Kaiser
für Morys
Leipzig

14:31 - 75. Spielminute

Spielerwechsel (Braunschweig)
Pfitzner
für Boland
Braunschweig

14:36 - 80. Spielminute

Spielerwechsel (Braunschweig)
Kruppke
für Bakenga
Braunschweig

14:40 - 84. Spielminute

Tor 3:1
Poulsen
Linksschuss
Vorbereitung Kimmich
Leipzig

14:43 - 87. Spielminute

Spielerwechsel (Leipzig)
Kalmar
für Frahn
Leipzig

14:44 - 88. Spielminute

Gelbe Karte
Theuerkauf
Braunschweig

14:34 - 90. + 4 Spielminute

Gelbe Karte
Pfitzner
Braunschweig

RBL

BRA

Erstes Gegentor für den Aufsteiger ohne Folgen

Poulsen ist nicht zu bremsen

Poulsen vs. Correia

Nicht einzufangen: Leipzigs Torschütze Yussuf Poulsen flankt vor Marcel Correia. picture-alliance

Leipzigs Cheftrainer Alexander Zorninger stellte seine Elf nach dem torlosen Unentschieden beim FSV Frankfurt auf einer Position um: Poulsen ersetzte Gelb-Rot-Sünder Fandrich.

Eintracht-Coach Torsten Lieberknecht brachte im Vergleich zur 1:2-Heimniederlage gegen den VfL Bochum gleich vier Neue: Für Hedenstad, Dogan, R. Korte und Kruppke liefen Decarli, Kessel, Ryu und Bakenga auf, Ersterer und Letzterer feierten jeweils das Startelfdebüt.

"Vorne stören und den Gegner nicht ins Spiel kommen lassen", diese Devise gab Zorniger im Interview vor dem Spiel preis. Leipzig begann mit drei Spitzen und sorgte gleich für mächtig Wirbel. Frahn (3.) und Poulsen (5.) brachten die Eintracht-Defensive früh ins Schwitzen.

Auf der Gegenseite suchte Braunschweig sein Heil in schnellen Kontern: Ryu fehlte nach Nielsens Hereingabe in aussichtsreicher Position nur das Zielwasser (7.). Es war eine unterhaltsame und temporeiche Partie, die Eintracht versteckte sich keineswegs, den nächsten Akzent setzte aber wieder RB (Morys, 11.).

Beim Aufsteiger griffen die Rädchen insgesamt besser ineinander - mit doppelten Folgen für die Niedersachsen, die zunächst eine Lehrstunde in Sachen Umschaltspiel erhielten: Compper fing hinten den Ball ab und dann ging's mit Kimmich im Vollsprint Richtung gegnerisches Tor. Der Youngster nahm Poulsen mit, der glücklich "Ping-Pong" mit Decarli spielte und den aufspringenden Ball gekonnt über Gikiewicz ins Netz hob (19.).

Nur eine Minute später: Nach einer Kopfballverlängerung erreichte ein Pass aus dem Mittelfeld am rechten Flügel in nicht geahndeter Abseitsposition Morys, der stark in die Mitte flankte. Am zweiten Pfosten lauerte Frahn und drückte die Kugel aus drei Metern ein (20.).

Im weiteren Verlauf ließ die Zorniger-Elf defensiv gegen bemühte und immer wieder von Vrancic angetriebene Gäste zunächst nichts zu, versprühte mit schnellen Kontern weiterhin Gefahr, wenn auch die Präzision beim finalen Pass fehlte. Lieberknecht brachte für den taktisch überforderten Ryu, der zu wenig nach hinten arbeitete, Ademi (36.).

Zwei Stockfehler (Compper, Sebastian) sorgten kurz vor dem Kabinengang für Halbchancen der Niedersachsen (Bakenga, Ademi). Auf der Gegenseite hätte es nach Kessels Klammergriff gegen Poulsen Elfmeter geben und zur Pause nach Frahns unmittelbar folgender Kopfballchance auch 3:0 stehen können (44.).

Der 5. Spieltag

Mit Hierländer für Compper begannen die Hausherren Abschnitt zwei. Es dauerte nicht lange, und schon war die Eintracht wieder im Spiel: Reichel hatte links zu viel Freiraum und nutzte dies zu einer genauen Hereingabe auf Nielsen, der im Zentrum per Rechtsschuss flach einnetzte (48.).

Der BTSV zeigte viel mehr Präsenz als in den ersten 45 Minuten, verhinderte so in der Folge zunächst einen geordneten Aufbau der Sachsen, die sich aber nach einer knappen Stunde wieder fingen. Gikiewicz und Theuerkauf standen bei einer Doppelchance von Poulsen und Frahn jeweils dem dritten Leipziger Treffer im Weg (58.).

Die Kontrahenten bewegten sich auf Augenhöhe. Es blieb spannend, jedoch sank im zweikampfbetonten zweiten Abschnitt das spielerische Niveau, es fehlte hüben wie drüben im Offensivspiel an Klarheit in den Aktionen.

Mit Kaiser für Morys veränderte Zorniger das System mit drei Spitzen auf ein 4-3-1-2 um. Lieberknecht suchte mit Pfitzner und später Kruppke nach frischem Wind im lauen Angriffsspiel, auf die echte Ausgleichschance aber wartete Braunschweig im insgesamt zerfahrenen zweiten Durchgang vergeblich.

RB dagegen setzte den entscheidenden Konter mit den Protagonisten Kimmich und Poulsen: Der rechte Mittelfeldmann spielte in den Lauf des startenden Dänen, der Gikiewicz gekonnt umkurvte und das Leder aus elf Metern ins Tor schob (86.).

Spieler des Spiels

Yussuf Poulsen Sturm

1,5
Spielnote

Unterhaltsame und kurzweilige Partie mit Leipzig als verdientem Sieger.

2
Tore und Karten

1:0 Poulsen (19', Linksschuss, Kimmich)

2:0 Frahn (20', Rechtsschuss, Morys)

2:1 Nielsen (48', Rechtsschuss, Reichel)

3:1 Poulsen (84', Linksschuss, Kimmich)

Leipzig

Bellot 3 - Teigl 3,5, Sebastian 2, Compper 4,5 , A. Jung 3 - Khedira 3, Kimmich 2, Demme 4 - Poulsen 1,5 , Frahn 2,5 , Morys 3

Braunschweig

Gikiewicz 3 - Kessel 4, Decarli 3,5, Correia 5 , Reichel 4 - D. Vrancic 4, Theuerkauf 4 , Boland 4,5 , Ryu 5 - Nielsen 3 , Bakenga 4

Schiedsrichter-Team

Felix Zwayer Berlin

4
Spielinfo

Stadion

Red Bull Arena

Zuschauer

24.949

Am Sonntag (13.30 Uhr) reisen die Leipziger zu den "Eisernen" von Union Berlin. Bereits am Freitag (18.30 Uhr) empfängt der Bundesliga-Absteiger aus Braunschweig den Zweitliga-Aufsteiger Darmstadt 98.