2. Bundesliga 2014/15, 3. Spieltag
13:44 - 14. Spielminute

Gelbe Karte
Fürstner
Fürth

14:02 - 31. Spielminute

Gelbe Karte
Leckie
Ingolstadt

14:06 - 36. Spielminute

Gelbe Karte
P. Groß
Ingolstadt

14:49 - 62. Spielminute

Tor 1:0
Leckie
Linksschuss
Vorbereitung Lex
Ingolstadt

14:52 - 65. Spielminute

Gelbe Karte
Trinks
Fürth

15:00 - 74. Spielminute

Spielerwechsel (Fürth)
Zulj
für Fürstner
Fürth

15:04 - 77. Spielminute

Spielerwechsel (Fürth)
Cinar
für Weilandt
Fürth

15:06 - 80. Spielminute

Gelbe Karte
Sukalo
Fürth

15:08 - 81. Spielminute

Tor 2:0
P. Groß
Rechtsschuss
Vorbereitung Leckie
Ingolstadt

15:12 - 86. Spielminute

Spielerwechsel (Ingolstadt)
Lappe
für Lex
Ingolstadt

15:14 - 87. Spielminute

Spielerwechsel (Fürth)
Lam
für Pledl
Fürth

15:16 - 90. Spielminute

Spielerwechsel (Ingolstadt)
Mo. Hartmann
für Leckie
Ingolstadt

FCI

FUE

Fürth verliert zuerst den Faden und dann das Spiel

Leckie wirbelt zum ersten FCI-Sieg

Intensive Zweikämpfe: Mathew Leckie (re.) und Thomas Pledl lieferten sich auf der Außenbahn heiße Duelle.

Intensive Zweikämpfe: Mathew Leckie (re.) und Thomas Pledl lieferten sich auf der Außenbahn heiße Duelle. Picture Alliance

FCI-Trainer Ralph Hasenhüttl war nach dem Pokal-Aus gegen Kickers Offenbach (2:4 i.E.) bedient. In der Liga schickte er wieder seinen etatmäßigen Stammkeeper Özcan, Hinterseer und Leckie ins Rennen. Dafür mussten Weis, Engel und Lappe, der als Joker gegen Darmstadt per Fallrückzieher in letzter Sekunde zum 2:2-Endstand getroffen hatte, weichen.

Fürths Coach Frank Kramer tat es seinem Gegenüber gleich und vertraute wieder dem etatmäßigen Torwart Hesl. Ebenfalls zurück waren Sukalo und Przybylko. Außerdem hatte Innenverteidiger Korcsmar seine muskulären Probleme auskuriert. Im Vergleich zum 3:0-Pokalerfolg gegen den SV Waldkirch rotierten dafür Mickel und Zulj wieder auf die Bank. Cacutalua sowie Mudrinski standen ebenso wie Schröck, der unter Knieproblemen litt, nicht im Kader. Für die Neuzugänge Caligiuri und Rojas kam die Partie noch zu früh.

Doch auch ohne das neue Duo gelang den Weiß-Grünen ein gelungener Start ins bayerische Duell. Vom Anpfiff weg zeigten sich die Franken gewohnt lauffreudig und agil. Stiepermann, Weilandt und Trinks rotierten viel auf ihren Offensivpositionen. Pledl, Gießelmann und Weilandt prüften Özcan, doch der FCI-Keeper reagierte dreimal glänzend (7., 8., 11.).

Der 3. Spieltag

Die Schanzer bekamen in der ersten Viertelstunde kaum Zugriff aufs Spiel. Vieles bei den Fürthern ging den Hausherren einfach zu schnell. Erst nach gut 20 Minuten wagten die Oberbayern erste Angriffsversuche. Die Spielvereinigung vertändelte vorne die Kugel und war dann anfällig für Konter. Leckie sah den mitgelaufenen Groß, der sofort feuerte. Hesl war zur Stelle (23.).

Viel Kampf, viel Krampf

In der Folge verlor das Kleeblatt ein wenig den Faden. Zwar hatte die Kramer-Elf weiter mehr Spielanteile und kontrollierte das Geschehen weitestgehend beliebig. Doch wirklich Gefahr strahlte Fürth auch nicht mehr aus. Torabschlüsse waren Mangelware.

Zudem wurde die Partie sehr zerfahren. Viele Fouls im Mittelfeld sorgten für zahlreiche Spielunterbrechungen. Die Intensität in den Zweikämpfen nahm zu. Viel Kampf, viel Krampf, aber keine Gefahr im Angriff - mehr gab es vor dem Pausenpfiff nicht mehr zu sehen.

Lukas Hinterseer tat sich gegen die Fürther Hintermannschaft schwer.

Lukas Hinterseer tat sich gegen die Fürther Hintermannschaft schwer. Picture Alliance

Durchgang zwei begann wie der erste aufgehört hatte. Noch immer machten harte Zweikämpfe und viele Fouls geordnet vorgetragene Angriffe unmöglich. Jeder Pfiff von Schiedsrichter Thorsten Schriever sorgte für Diskussionen und Rudelbildungen. Weiterhin hatten die Fürther den Faden völlig verloren, auch nach Wiederanpfiff fanden sie nicht zu ihrem Offensivspiel aus der Anfangsviertelstunde zurück.

Dafür ging der Plan von FCI-Trainer Ralph Hasenhüttl endlich auf: Mit einzelnen Nadelstichen wollte er zum Erfolg kommen. In der 62. Minute war es soweit: Im Mittelfeld ging Trinks nicht richtig auf da Costa zu. Der Außenverteidiger passte zu Lex, der technisch stark in die Gasse auf Leckie weiterleitete. Der Australier ließ Röcker aussteigen und zog mit links aus zehn Metern flach ab. 1:0.

Mit Zulj und Cinar leitete Kleeblatt-Coach Frank Kramer die erhoffte Schlussoffensive seiner Mannschaft ein. Doch den Gästen fehlte in der Schlussphase jegliche Bindung zum Spiel und zum Gegner. Das nutzten die Schanzer sofort aus: Leckie hatte auf der rechten Seite alle Freiheiten und das Auge für Groß, der wenige Meter vor dem Strafraum von Trinks nicht bewacht wurde. Er nahm die Kugel in aller Ruhe an, legte sie sich zurecht und zog ins linke untere Eck ab. 2:0 (81.). Zum Schluss warfen die Weiß-Grünen alles nach vorn, doch die Oberbayern verteidigten beherzt ihren ersten Sieg in dieser Spielzeit.

Spieler des Spiels

Mathew Leckie Mittelfeld

2,5
Spielnote

Die ersten 15 Minuten waren ansprechend, danach viele Ungenauigkeiten, wenige Chancen.

3,5
Tore und Karten

1:0 Leckie (62', Linksschuss, Lex)

2:0 P. Groß (81', Rechtsschuss, Leckie)

Ingolstadt

Özcan 2,5 - da Costa 3,5, Matip 3, B. Hübner 3, Danilo 3,5 - Roger 4, P. Groß 3 , Morales 4, Lex 4 , Leckie 2,5 - Hinterseer 4,5

Fürth

Hesl 3 - Pledl 4 , Korcsmar 4, Röcker 4, Gießelmann 3,5 - Fürstner 3 , Sukalo 4 , Stiepermann 3, Trinks 4 , Weilandt 4 - K. Przybylko 3

Schiedsrichter-Team

Thorsten Schriever Wurster Nordseeküste

3,5
Spielinfo

Stadion

Audi-Sportpark

Zuschauer

8.021

Nächsten Sonntag (13.30 Uhr) reist Ingolstadt nach Sandhausen, die Kleeblätter empfangen St. Pauli nächsten Montagabend (20.15 Uhr) zum Topspiel.

Retro-Charme: Strukturiert und schnörkellos