2. Bundesliga 2014/15, 1. Spieltag
16:05 - 35. Spielminute

Gelbe Karte
Kortzorg
Aue

16:12 - 42. Spielminute

Gelbe Karte
Vucur
Aue

16:47 - 60. Spielminute

Spielerwechsel
O. Schröder
für Benatelli
Aue

16:49 - 62. Spielminute

Spielerwechsel
Gebhart
für R. Koch
Nürnberg

16:54 - 67. Spielminute

Spielerwechsel
Mlapa
für Pekhart
Nürnberg

16:57 - 69. Spielminute

Tor 1:0
Sylvestr
Rechtsschuss
Vorbereitung Mlapa
Nürnberg

16:57 - 70. Spielminute

Spielerwechsel
Novikovas
für Kortzorg
Aue

17:02 - 75. Spielminute

Gelbe Karte
Miatke
Aue

17:07 - 80. Spielminute

Spielerwechsel
Könnecke
für T. Schulz
Aue

17:10 - 82. Spielminute

Spielerwechsel
Bulthuis
für Sylvestr
Nürnberg

FCN

AUE

Gelungener Start für den Absteiger

Joker Mlapa bereitet Sylvestrs Treffer vor

Sylvestr vs. Fink und Paulus

Der Nürnberger Torschütze Jakub Sylvestr (M.) gedoppelt von Michael Fink (l.) und Thomas Paulus. picture-alliance

Beim runderneuerten Club vertraute Coach Valerien Ismael bei seinem Debüt in der 2. Liga beim Auftakt auf fünf "Altgediente" wie Keeper Schäfer, der den Konkurrenzkampf gegen Rakovsky zu seinen Gunsten entschieden hatte, Pinola, Petrak, Pachonik und Pekhart. Sechs Neuzugänge tummelten sich in der Startelf, unter anderem auch der letztjährige Torschützenkönig Sylvestr (15 Treffer), der gleich bei seinem ersten Pflichtspieleinsatz auf seinen alten Verein traf.

Aues Trainer Falko Götz musste wegen Verletzung auf die neuverpflichteten Schönfeld und Hannes Anier verzichten. Immerhin drei Neue fanden den Weg in die Anfangsformation: Vucur, Schulz und Kortzorg durften von Beginn an ran.

Aue setzte in einer ausgeglichenen Anfangsphase nach Luksiks Freistoßflanke durch Vucurs Kopfball gleich ein Ausrufezeichen (2.). Die Aktionen der Veilchen waren zunächst strukturierter, der Club tat sich schwer, ins Spiel zu finden. Lediglich Pekhart nach Vorarbeit von Sylvestr versprühte zunächst Gefahr (5.), ansonsten offenbarte der FCN doch einige Abstimmungsprobleme. Auch Einzelaktionen waren gegen die gut geordnete Defensive der Veilchen kein Mittel.

In einem zähen Duell blieben spielerische Höhepunkte zunächst rar, Aue blieb nach Standards gefährlich (Fink, 18.). Erst ab Mitte des ersten Abschnitts zog der Altmeister mit den Initiatoren Polak und Schöpf langsam aber sicher die Zügel immer mehr an.

Das Kombinations- und Umschaltspiel funktionierte immer besser, der FCN erarbeitete teilweise klarste Chancen: Polak (24.) wie Koch (29.) säbelten freistehend im Zentrum aus jeweils aussichtsreicher Position über den Ball, Pekhart wurde in letzter Sekunde geblockt (28.) und traf das Außennetz (29.).

Die Götz-Schützlinge konnten sich bis zum Kabinengang nicht mehr aus der Umklammerung befreien, und nach einer starken Stafette schien die Führung des Absteigers fällig, doch Kochs Zuspiel fand den einnetzenden Pekhart im Abseits (39.). Und auch der bewegliche Sylvestr vergab nach Schöpf-Freistoß und zunächst guter Ballannahme am Fünfer die längst überfällige Führung (43.).

Der 1. Spieltag

Ohne Personaltausch startete Hälfte zwei, wieder mit einer gefährlichen Aktion von Erzgebirge, aber Ramirez klärte stark gegen den durchgebrochenen Luksik (48.). Ansonsten blieb der FCN überlegen, allerdings ohne die im ersten Durchgang gezeigte Zielstrebigkeit. Sylvestr hatte von der Strafraumgrenze noch die beste Chance (61.), ehe Ismael mit Gebhart für Koch (62.) und wenig später mit Neuzugang Mlapa für Pekhart neue Impulse setzten wollte (64.).

Was fast postwendend gelang: Mlapa gewann im Mittelfeld ein Kopfballduell - und dann ging es blitzschnell: Der Joker spitzelte die Kugel zu Sylvestr, der auf und davon ging und frei vor Männel überlegt ins rechte Eck einschob - das hochverdiente 1:0 (69.).

Die Veilchen hatten sich in der Hauptsache auf Defensivarbeit beschränkt und mussten nun eine Schippe drauflegen, sollte es wenigstens zu einem Punkt reichen. Aber die Gäste blieben offensiv harmlos und kreierten zunächst keine echte Ausgleichschance, während auf der anderen Seite der Club durch Füllkrug (75., 81.) und Mlapa (85.) Treffer zwei verpasste.

Valerien Ismael

Bei seinem Zweitliga-Debüt mit großem Engagement bei der Sache: Club-Coach Valerien Ismael. picture-alliance

Aues Möglichkeit aber sollte doch noch kommen, nach einem Standard versiebte Fink aus sechs Metern, Riesenglück für den FCN (88.). Dabei verletzte sich Polak und musste raus. Nachdem das Wechselkontingent schon erschöpft war, zitterten sich die Gastgeber über eine sechsminütige Nachspielzeit zum ersten Dreier.

Aue empfängt am 2. Spieltag am Samstag (15.30 Uhr) den VfL Bochum, Nürnberg reist über die Stadtgrenze zum Derby bei der SpVgg Greuther Fürth (Montag, 20.15 Uhr).

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Vor dem Start: Die Hoffnungsträger der Zweitligisten