15:55 - 25. Spielminute

Tor 1:0
Vrancic
Rechtsschuss
Vorbereitung Stoppelkamp
Paderborn

15:56 - 27. Spielminute

Tor 2:0
Stoppelkamp
Kopfball
Vorbereitung Koc
Paderborn

16:02 - 33. Spielminute

Gelbe Karte (Paderborn)
Heinloth
Paderborn

16:04 - 35. Spielminute

Gelbe Karte (Bremen)
Bargfrede
Bremen

16:14 - 45. Spielminute

Tor 2:1
Selke
Kopfball
Vorbereitung Prödl
Bremen

16:33 - 46. Spielminute

Spielerwechsel (Bremen)
Kroos
für Öztunali
Bremen

16:33 - 46. Spielminute

Spielerwechsel (Bremen)
Aycicek
für Bargfrede
Bremen

16:59 - 72. Spielminute

Gelbe Karte (Paderborn)
Vrancic
Paderborn

17:01 - 74. Spielminute

Spielerwechsel (Bremen)
Hajrovic
für Galvez
Bremen

17:01 - 74. Spielminute

Spielerwechsel (Paderborn)
Kutschke
für Lakic
Paderborn

17:03 - 76. Spielminute

Tor 2:2
Hajrovic
Linksschuss
Vorbereitung Lukimya
Bremen

17:05 - 78. Spielminute

Gelb-Rote Karte (Paderborn)
Heinloth
Paderborn

17:17 - 90. Spielminute

Spielerwechsel (Paderborn)
Ziegler
für Vrancic
Paderborn

17:18 - 90. + 1 Spielminute

Spielerwechsel (Paderborn)
Strohdiek
für Kachunga
Paderborn

SCP

BRE

Bundesliga

Hajrovic kommt und macht Werder glücklich

Werder beweist Moral - Heinloth sieht Ampelkarte

Hajrovic kommt und macht Werder glücklich

Kniefall: Paderborns Vrancic (#8) bejubelt sein soeben erzieltes 1:0.

Kniefall: Paderborns Vrancic (#8) bejubelt sein soeben erzieltes 1:0. imago

Paderborns Trainer André Breitenreiter tauschte nach der 0:3-Niederlage in Dortmund zweimal: Brückner und Stoppelkamp spielen für Hartherz und Ouali.

Ebenso viele Wechsel vollzog Bremens Coach Viktor Skripnik. Im Vergleich zum 1:0-Derbysieg gegen den Hamburger SV spielten Öztunali und Lukimya für Yildirim und Vestergaard (Knie).

Spieler des Spiels
Paderborn

Mario Vrancic Mittelfeld

2,5
Spielnote

Eine abwechslungsreiche Partie, die spielerisch nicht immer hochwertig war, aber von Kampf und Einsatz lebte.

3,5
Tore und Karten

1:0 Vrancic (25', Rechtsschuss, Stoppelkamp)

2:0 Stoppelkamp (27', Kopfball, Koc)

2:1 Selke (45', Kopfball, Prödl)

2:2 Hajrovic (76', Linksschuss, Lukimya)

Paderborn
Paderborn

Kruse 3 - Heinloth 4 , Rafa Lopez 2,5, Hünemeier 3, Brückner 3,5 - Bakalorz 3,5, Vrancic 2,5 , Koc 3, Stoppelkamp 2,5 - Kachunga 4 , Lakic 4,5

Bremen
Bremen

Casteels 3 - Gebre Selassie 5, Galvez 3,5 , Lukimya 4, Prödl 4,5 - Bargfrede 5 , Fritz 3,5, Junuzovic 4, Öztunali 4,5 - Di Santo 3, Selke 4

Schiedsrichter-Team
Florian Meyer

Florian Meyer Burgdorf

3,5
Spielinfo

Stadion

Benteler-Arena

Zuschauer

15.000 (ausverkauft)

15.000 Zuschauer waren in die Benteler-Arena gepilgert, um den SC Paderborn bei seiner Mission Klassenerhalt zu unterstützen. Das Ziel war klar: drei Punkte gegen Bremen. Um das zu erreichen, hatte sich der SCP eine auf Konter ausgelegte Defensivtaktik ausgesucht. Daraus resultierte naturgemäß, dass Werder über weite Strecken des ersten Durchgangs mehr Spielanteile hatte. Der SVW tat sich jedoch lange schwer, konnte kaum klare Torchancen kreieren und zeigte sich zudem ungewohnt schwach nach ruhenden Bällen.

Der 30. Spieltag

Pech hatten die Gäste, als Schiedsrichter Florian Meyer in der 21. Minute einen Treffer von Bargfrede aus 16 Metern wegen eines vorangegangenen Foulspiels nicht anerkannte. Dann kam es noch dicker für die Skripnik-Elf, die gerade hinten links Probleme hatte und binnen weniger Augenblicke auf einmal mit 0:2 zurück lag. Zuerst jagte Vrancic den Ball im Anschluss an eine Ecke sehenswert per Direktabnahme in die Maschen (26.), ehe Stoppelkamp eine Koc-Flanke von rechts mustergültig per Kopf zum 2:0 nutzte (27.).

Koc hatte gar das 3:0 auf dem Fuß, setzte den Ball aber knapp links daneben (29.). Die Bremer fingen sich in der Folge wieder und drängten fortan auf den Anschluss. Spielerisch war Werder weiterhin im Vorteil, kam nun allerdings über Junuzovic, der sein 100. Bundesligaspiel bestritt, dem Anschluss nahe - der Österreicher zog jedoch gegen SCP-Schlussmann Kruse den Kürzeren (42.), um kurz darauf das 1:2 einzuleiten: Seine Freistoßflanke von rechts legte Prödl per Kopf für Selke ab, der sich bedankte und aus fünf Metern zentraler Position vollstreckte (45.).

Skripnik beweist ein goldenes Händchen

Auf Abstand halten: Paderborns Bakalorz im Duell mit Junuzovic (re.).

Auf Abstand halten: Paderborns Bakalorz im Duell mit Junuzovic (re.). imago

Trotz durchwachsener Leistung in Hälfte eins war für Bremen ob des Anschlusstreffers noch alles drin - und Trainer Skripnik brachte mit Kroos und Aycicek, die für Öztunali und Bargfrede kamen, zwei frische Leute. Die erste dicke Chance hatten allerdings die Ostwestfalen: Nach einer Ecke zwang Rafa Lopez Bremens Schlussmann Casteels mit einem strammen Kopfball aus sechs Metern zu einer starken Parade (46.).

Das war bezeichnend für die zweiten 45 Minuten, in denen der SCP im Grunde die bessere Mannschaft stellte. Die Ostwestfalen überzeugten vor allem durch aufmerksame Abwehrarbeit und eindrucksvolles Pressing, mit dem die Bremer enorme Probleme hatten. Das Spiel fand über weite Strecken zwischen den Strafräumen statt, was den Hausherren gelegen kam. Der SCP verpasste es aber, die Entscheidung herbeizuzwingen (Hünemeier, 69.) und wurde dafür bitter bestraft. Im Anschluss an eine Ecke bekamen die Paderborner den Ball nicht geklärt. Lukimya leitete mit Übersicht weiter auf den wenige Sekunden zuvor eingewechselten Hajrovic, der aus 16 Metern trocken mit links zum 2:2 vollendete (76.).

Nur zwei Minuten danach folgte für die Paderborner der nächste Schock, als Heinloth nach einem Foul an Kroos die Ampelkarte sah. Er wird dem SCP, der sich letzten Endes trotz großer Courage mit dem Remis abfinden musste, am kommenden Samstag im Abstiegskracher beim SC Freiburg (15.30 Uhr) ebenso fehlen wie Mittelfeldstratege Vrancic, der seine fünfte Gelbe sah. Bremen empfängt dann übrigens Eintracht Frankfurt.

Bilder zur Partie SC Paderborn 07 - Werder Bremen